Das Köln Ding der Woche - Live-Podcast Köln-Zollstock (Teil 3)

Shownotes

Live Podcast Köln Zollstock - Live-Podcast „Zollstock“ (Teil 3)

Mit dieser Folge endet unsere „Zollstock-Triologie“. Wir durften ausgiebig mit Günter Schwanenberg über das kölsche Veedel Zollstock sprechen.

Unter anderem erörtern wir in dieser Folge

… ob Zollstock tatsächlich das am meisten besungene Veedel der Welt ist, … wo die „Büggele von der Post“ in Zollstock lebten, … wie die Umwandlung von Industrie zum Wohnviertel in den 1970er Jahren ablief und … was Zollstock heute ausmacht! Zusätzlich werden Frank, Uli und Günter Schwanenberg einen Blick in die Zukunft wagen: Wie wird Zollstock in Jahr 2035 (Uli), im Jahr 2050 (Frank) und im Jahr 2222 (Günter) aussehen.

Empfehlung: Es lohnt sich, die „Zollstock-Triologie“ in der korrekten Reihenfolge zu hören:

Teil 1: https://koelnding.podigee.io/86-Folge1LiveZollstock

Teil 2: https://koelnding.podigee.io/87-Folge2LiveZollstock

Teil 3: https://koelnding.podigee.io/88-folge3livezollstock

Ein großes DANKE gilt unseren Gästen bei der live-Aufnahme, Günter Schwanenberg, dem Wirt vom Zollstocker Hof Turgay Öz, unserem musikalischen Überraschungsgast Philipp Godart (aus urheberrechtlichen Gründen leider bei der Aufnahme nicht zu hören) und selbstverständlich unserem vollkommen überbezahltem Tontechniker Yannick.

Links Kölner Stadtteile: Zollstock – das Maß aller Dinge!

https://www.koeln-lotse.de/2023/08/12/koelner-stadtteile-zollstock-das-mass-aller-dinge/

Zollstocker Hof

https://zollstocker-hof.de/

Philipp Godart

https://philippgodart.de/

Die Produktion dieses Podcasts erfolgte durch YM Audio Productions. https://www.ym-productions.de/

Transkript anzeigen

00:00:10: Das Köln-Ding

00:00:11: der Woche.

00:00:14: Der

00:00:14: Podcast zur schönsten Stadt der Welt.

00:00:17: Präsentieren euch der

00:00:19: Uli und der Frank!

00:00:28: Herzlich willkommen zurück

00:00:29: im Zollstockerfestsaal,

00:00:31: was ist der Gürtel nicht?

00:00:32: Wenn man in Zoll...

00:00:35: ...Sein kann wenn man in Stock sein kann so diesmal ich euch

00:00:40: verwirrt hier.

00:00:40: ne ja

00:00:42: ja ja

00:00:43: Liebe Freunde des Zollstocker-Fedels, wir machen jetzt die dritte Folge.

00:00:48: Das heißt wenn ihr die zweite jetzt zuerst hört dann müsst ihr leider erst die erste hören und nach der ersten dann die zweite um dann die dritten folgen zu lassen.

00:00:56: ist das so richtig gewesen?

00:00:57: Richtig!

00:00:58: Und immer noch haben wir den unglaublichen Günter Schwanenberg zu Gast Der Mann der über Zoll Stock alles weiß und der Mann der eine These aufgestellt hat Die hat sich gewaschen.

00:01:12: Zollstock ist das meist besungenste Fädel der ganzen Welt.

00:01:17: Jetzt Günther, jetzt sehe ich dich hier!

00:01:20: Nein, nein, nein... Ich widerspreche den Günter vehement.

00:01:24: Das ist das traurigste Kapitel was jemals in der Kölner Musikgeschichte geschrieben wurde.

00:01:29: Es gibt ein Lied von dem Blackfors Das heißt zollstock, zollstock, zallstock.

00:01:34: Das ist von vorne bis hinten eine absolute Frechheit.

00:01:38: Ich

00:01:39: zitiere Jod versteckt zwischen drei Täler, das geht ja noch.

00:01:43: Linden, Bayern und Radertal.

00:01:45: regst du dich dem Himmel entjähe doch dem ist das völlig egal.

00:01:51: Der Refrain Zollstock, Zoll Stock, Zall Stock in Zoll stock isn't so

00:01:56: schön

00:01:57: Den kirche Kneib-und Parkplatz.

00:02:03: Wir

00:02:05: haben das große Glück, dass der Günther Schwanbeisch mit dem Bömmel-Lückerrad befreundet ist und dieses Thema jetzt hier mal ganz schön schnell klären muss.

00:02:14: Sonst wird er getehrt und gefedert in den Raum geschieht!

00:02:17: Das ist schnell aufgeklärt, wer keine Ironie versteht, der versteht doch die Liedtexten nicht, das kann man so sagen... Die Fürst nennen es die Ode an die Unbedeutsamkeit.

00:02:28: Und update wie?

00:02:31: Jans Klee-Bessje, aber ich finde das Lied großartig.

00:02:35: Ich habe es auch schon mehrfach in Zortstadt gesungen.

00:02:38: Ich hab's auch mit den Bürgervereinen gesungen und wir haben sie mit großen Spaß gesungen!

00:02:43: Ich find' das

00:02:43: toll!".

00:02:45: Der

00:02:46: kann sich glücklich schätze, der Hähne Parkplatz fängt.

00:02:48: Ich finde diese Zeile ... Hammer!

00:02:51: Das

00:02:52: Ende des Lieds mit dem Südfriedhof?

00:02:56: Man kann ja alles schön reden und unter Ironie verbuchen.

00:02:59: ich find das schrecklich.

00:03:01: Aber ich hab

00:03:02: was gefunden ganz im Tiefen des Internets.

00:03:06: da hat irgendwann mal einer etwas geschrieben ist wirklich nicht schlecht.

00:03:19: Das weht jetzt wieder ruhig, wenn ich minge Strosse bin.

00:03:26: Warum John?

00:03:27: Wenn er nicht nüdig ist... Ich blieb he, wo man mich vermisst.

00:03:30: Find' ich schon mal schön!

00:03:31: Wenn

00:03:31: ihr den Philipp Gouda gesehen hättet, der schreibt das gerade mit.

00:03:38: Jetzt kommt aber der Refrain.

00:03:39: Wahnsinn Mink Zollstock zwischen Al und Neu, zwischen Ömscher und Penz.

00:03:45: Mink zollstock dat für mich an die Stähne rennst.

00:03:49: He bin ich Jans bei mir und nie fort.

00:03:51: Zoll stock dat is mingespot!

00:04:02: Ich bleib aber noch immer.

00:04:03: die Frage

00:04:04: ist

00:04:05: nach New York Zoll Stock das meist besungenste Fleckchen der Welt?

00:04:10: Ich bin mir nicht ganz sicher Günther.

00:04:12: Also nach New york dann müsste es ja Lieder über die Bronx geben.

00:04:17: Wir reden über Fädel und nicht über Städte, so wollen wir erstmal eintüten.

00:04:22: also Köln und ich glaube da sind sich Musikwissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ziemlich einig.

00:04:27: Kölnn durfte zu den weltweit am meisten besungenen Städten gelten.

00:04:33: Also die Kirchakademie zum Beispiel hat in ihrem Leader-Server inzwischen über fünfzehntausend Titel gelistet.

00:04:39: das sind nicht alle weil viele Autorinnen und Autoren auch sagen das möchten wir da nicht haben.

00:04:44: Es gibt auch Lieder, die haben sie noch gar nicht rausgefunden.

00:04:47: Also, fünfzehntausend haben wir schon mal aufgeschrieben.

00:04:50: Es gibt durchaus seriöse Schätzungen, die sagen, fünfundzwanzigtausend und dann gibt es auch Schätzung, die gehen bis vierzigtausends.

00:05:00: Man kann ja mal so anfangen.

00:05:03: Achtzehnhundertfünfundzwanziger wird das erste Karnevalslied Uppkölsch für den Karneval geschrieben.

00:05:12: Alav et Kölsche Drickestum Und, zwanzig-fünfundzwanzig sind – ich weiß nicht wieviel – Sempler und Best of und sonstige CDs entstanden.

00:05:22: Wenn man das mal so dazwischen als Zeitspanner nimmt, ist es zwei Hundert Jahre ziemlich genau.

00:05:26: Und dann nur in jedem Jahr vielleicht fünfzig, sechzig Titel hochrechnet?

00:05:32: Da kommen wir auf gewaltige Zahlen!

00:05:34: Von daher,

00:05:35: Köln,

00:05:36: das glaube ich könnt ihr zwei mir auch nicht ausreden...

00:05:39: ...dürfte gegen...

00:05:41: Ja Moment, durfte neben Wien und neben Prag vielleicht oder Paris so zu den Städten mit den meisten Liedern gegangen.

00:05:50: Jetzt reden wir aber, ihr habt vollkommen recht!

00:05:52: Wir reden über Fedel.

00:05:54: also wir müssten jetzt gucken wie oft taucht denn der Name Zollstock in einem kölschen Lied auf?

00:06:00: Danke dir lieber Frank du hast die Zahl erhöht.

00:06:05: Nein, nein.

00:06:06: Wie ich?

00:06:06: Ich bleibe bei meiner steilen These!

00:06:09: Denn es sind die Blackfos, die nicht nur dieses wie ich finde wunderbare Stück Zollstock, Zollstock, Zallstock geschrieben haben.

00:06:18: Die haben ja auch geschrieben Damenwahl mit der wunderbaren Zeile und Ende Eck sitzt hell und wach USZOLLSTOCK DER HECK KOLLEWENBACH Mit Singer Frau Marie-Sophie Saville und Hä?

00:06:33: Versteht die Welt nicht mehr.

00:06:35: Oh, weil.

00:06:36: oh, weil hätte ich in dem Lokal dann keiner außer mir moral.

00:06:40: Dingelingeling hügges Damenwahl hebe uns im Stammlokal.

00:06:44: Vielleicht ist dieses Lied inspiriert durch die Stimmung im Zollstöckehof.

00:06:52: Dann gibt es Bommel und die Bimmelschen.

00:06:58: Ja

00:06:59: Ich lebe in Köln-Zollstock.

00:07:00: Ich füge.

00:07:01: Fünfzig, neun, sechs, neunein.

00:07:03: Also das ist mit Postleitzzahl verifiziert.

00:07:06: Das ist auch dabei.

00:07:08: und dann gibt es Lieder ... Es war der vorletzten Folge, habe ich das noch erzählt?

00:07:13: In den letzten?

00:07:14: Ich weiß es nicht mehr!

00:07:15: Da kommt man schon mal durcheinander hier bei diesen zwei Wochen Rhythmus...

00:07:19: Über diese Siedlungsgenossenschaften und über die Fischenicherstraße durchgetaktet ist mit Büggelöw und der Boss.

00:07:30: Nein, nicht Blackfors Kaffeeboot!

00:07:32: Aber Karl-Berbühr... Ist das da nix Marie?

00:07:35: Ist das dann ja nix?

00:07:37: Ey ihr Hüsi wat nit für'n Koss?

00:07:39: Eine Stahl voll Küschelscha mit dicke Büschelscher Und Evan Bay a Perse and a Boss.

00:07:45: Wer damals eine Genossenschaftswohnung oder ein Eigenheim bezog wurde verpflichtet einen Baum zu pflanzen.

00:07:52: Meistens waren Apfelbaum oder ein Birnbaum, Kleintierhaltung in den Innenhöfen war ausdrücklich erwünscht zur Selbstversorgung und es gab natürlich jede Menge Hühner.

00:08:03: also eine Stahl voll Küschelscher mit Decke Büchelscher unter Perse under Pors.

00:08:09: ich würde sagen rein statistisch könnte das die Fischenischer Straße in Köln Zollstock gewesen sein.

00:08:16: Wir quittieren das einfach mal so, weil was sollen wir ihm widersprechen jetzt hier?

00:08:21: Also das dürfen sie nicht

00:08:22: erlauben.

00:08:22: Das kann man ja nicht sehen im Podcast aber hier vorne schüttelt jemand mit dem Kopf.

00:08:31: Die Aussage war sehr weit hergeholt!

00:08:34: Naja ich bin auch nur der zweitbeste stattführer

00:08:39: und ich habe das nicht behauptet.

00:08:45: Aber tatsächlich...wir glauben schon Zollstock ist ja nicht nur der schönste Stadtteil, der tollste Stadtteil mit den tollsten Menschen.

00:08:53: Sondern wir glauben es einfaches, das ist der meist besungenste Stadt Teil und darum sind wir glücklich!

00:09:04: Wir sind bei der Geschichte Zollstocks in der letzten Folge vor zwei Wochen stehen geblieben.

00:09:11: Da ging's dann so um den Wiederaufbau.

00:09:13: Wir machen mal einen Sprungsob-Pimal-Daumen in die siebzehr Jahre rein.

00:09:17: War das hep passiert?

00:09:20: Ich würde sagen eine ganze Menge... für Zollstockerinnen wahrnehmbar.

00:09:26: Bis heute werden Industriegelände bebaut mit Wohnungen?

00:09:31: Ich hörte eben die alte ehrwürdige Firma Eiserfei mit Hüten, ist jetzt auch dran.

00:09:36: Also sie haben mal Hütte produziert in den Sechzigerjahren.

00:09:40: Dort soll auch Wohnraum entstehen inzwischen.

00:09:44: Polisch ist weg der Gut da ist.

00:09:46: die Gurt war hingezogen Mit Versicherungsagenturen beziehungsweise als Versicherungskontern.

00:09:53: aber nach und nach wurde Zollstock bebaut.

00:09:55: Es gab, wie ich finde eher unglückliche Entscheidungen eine sogenannte Schüsselbebauung für den Volksgarten, den Vorgebergspark.

00:10:05: Der Vorgebergspark ist es vorzunehmen.

00:10:07: Eine Schüssel-Bebauung heißt das aus den relativ... gering geschossigen Wohnungen in Zollstock zum Parakind eine Schüssel aufgebaut wurde.

00:10:17: Und das sind die Neubauten eben, die dann in den Siebzigeren Zollstok wie ich finde nicht unbedingt so gut getan haben weil sie für mich den Park von meinem Viertel trennten.

00:10:26: aber gut das war Stadtplanung.

00:10:27: Zollschock bekommt ne riesige Gesamtschule in den Siebzigern.

00:10:30: Zollstock bekommt endlich ein Schwimmbad, Millionene Schwimmbad ist aber kein Zoll Stock liegt möchte ich jetzt nicht behaupten.

00:10:37: von daher passiert also was in dieser Stadt.

00:10:40: gleichwohl für die einen ist es lähmend langsam und wirklich in Zeitlupe wie sich zollstock entwickelt.

00:10:47: andere sagen dieses viertel wächst mit Augenmaß.

00:10:50: aber auch der große Güterbahnhof Eifeltor ist ja inzwischen auch komplett bebaut.

00:10:55: da ist es viel passiert.

00:10:57: Ich merke das regelmäßig weil Wohnungswohnungen an den Mietspiegeln.

00:11:03: Der war ja vor zwanzig Jahren noch bei fünf Euro dreißig oder fünf Mark dreißige sogar teilweise, inzwischen durch die ganzen Neubauten und das wird dann eingerechnet liegen wir so bei ungefähr zehn Euro pro Quadratmeter in den Genossenschaftswohnung.

00:11:19: Das ist eine Steigerung.

00:11:20: also Zollschock hat sich schon entwickelt und manchmal auch in der Richtung, die den dort wohnenden Schwerensbochmann hier geht.

00:11:28: Die Entwicklung kann man ja sehen.

00:11:29: Ich meine, wir reden über das Thema Gentrifizierung eigentlich jetzt hier die in Zollstock vielleicht noch ein bisschen maßvoller abläuft.

00:11:37: Die

00:11:37: Frage ist wie wird Zoll stock in Zukunft aussehen und bei unseren sechzehn Vorbereitungstreffen auf den heutigen Tag?

00:11:48: Beim fünften Vorbereitungstreffen haben wir uns entschieden, mal eine Vision aufzumachen.

00:11:53: Jeder von uns drei hat ne Hausaufgabe bekommen.

00:11:56: Ich soll sagen wie Zollstock im Jahr zwei-tausendfünfundreizig aussieht.

00:12:01: Der Frank soll sagen die Zoll Stock im Jahr zweitausend fünfzig aussieht und der Gottvater himself den natürlich das Schlusswort haben wird wird uns sagen wie zollstock Im Jahr zwei tausend zweihundert zwajundzwanzig aussieht.

00:12:15: Deswegen darf ich anfangen Zollstock im Jahr two-tausendfünfundreißig.

00:12:21: In zehn Jahren wird der Wandel Zollstocks fortgeschritten, aber noch nicht abgeschlossen sein.

00:12:27: Die meisten Wohnungen werden verstärkt von jüngeren Menschen bezogen.

00:12:34: Es gibt mehrere Studenten oder viele Studenten die hier hinziehen.

00:12:37: Es ist eine tolle Lage um zu studieren und hierzuleben.

00:12:42: es ist stattnah.

00:12:44: Es steigen damit aber auch die Preise.

00:12:46: Wir reden vom Jahr zwei tausendfünfunddreißig und die steigen weiter, Die Urzeuger müssen gucken wo sie hinkommen.

00:12:51: Aber ich glaube das wird hier relativ gut ablaufen.

00:12:53: Und dass ist dank der Genossenschaften und dieses genossenschaftsprinzip Ist halt eine sehr smarte Geschichte.

00:12:59: Das muss man sich einfach mal überlegen Da.

00:13:01: deswegen werden glaub Ich nicht unbedingt die Menschen Hier aus dem fädel so verdrängt wie das in anderen Fädeln passiert ist.

00:13:08: Guckt mal nach Yerefeld, guckt mal nach Nippeswirt da aussieht.

00:13:11: Da sieht ganz anders aus.

00:13:13: oder auch in die Südstadt wo man eine Erhaltungssatzung braucht um das Sozialgefüge im Fedel zu retten.

00:13:20: Ich glaube der Höninger Weg wird wieder aufgewertet.

00:13:22: Die Lehrstände werden irgendwann mal Geschichte sein.

00:13:25: Es wird dann vielleicht auch die ein oder andere Gyros-Bude und den Telefonladen und das Fingernagelsstudio weniger geben ist kein Verlust, glaube ich.

00:13:35: Und ich habe auch eine ganz dringende Hoffnung!

00:13:37: Ich glaube, im Jahr zwei Tausendfünfunddreißig wird es auch den Zollstocker-Dienstagszug noch geben!

00:13:47: Der steht momentan auf der Kippa aber ich bin mir sehr sicher die Zollsockern sind so taft, sie werden das durchziehen... ...aber es wird ganz sicher eine wahnsinnig große Veränderung in Zollshock geben.

00:13:59: und das sage ich jetzt weil ich mit der Fortuna Sehr, sehr eng.

00:14:04: Mein Herz hängt an der Fortuna.

00:14:09: Ja,

00:14:10: also

00:14:40: lieber Uli.

00:14:41: Ich sag mal so ich wünsche mir das natürlich auch persönlich ungemein aber mit der Champions League bin ich ein bisschen skeptisch.

00:14:48: Gut die Hoffnung stirbt.

00:14:49: zuletzt weiß man ja.

00:14:51: Also zweitausendfünfzig bin ich eighty-one Jahre alt.

00:14:57: Ich gehe jetzt mal ganz schwer davon aus dass sowohl Familie Freunde Enkelkinder Freundinnen wie auch immer alles natürlich tip top alle munter sind und wir immer noch was weiß ich in den Zeug gehofft werden.

00:15:10: Aber ich habe ja jetzt vom Günther gelernt, dass Zollstock immer schon im Wandel ist.

00:15:17: Von der Kappesbure über die Ziege Leyen zur Schwerindustrie zu einem bis heute wachsenden und sage mal belewenden Fede.

00:15:25: Traditionen und Erneuerungen liegen da nah beieinander, schließen sich aber überhaupt null aus!

00:15:31: Man muss das aushalten – das ist halt so.

00:15:33: Daher ist meine Vision für twentyfünfzig eigentlich durchweg positiv.

00:15:38: In Zollstock werden selbstfahrende Autos mit Fußgängern und Fahrrädern wie selbstverständlich rücksichtsvoll miteinander interagieren.

00:15:48: Während andere Friseure bereits Roboter zum Haareschneiden einsetzen, werden mir von Vincenzo im Salon da Vinci die Haare noch traditionell geschnitten.

00:15:59: Die Zollstokker Favelas höre der Weg A und B werden einem Neubaugebiet weichen.

00:16:05: Der Gottesweg von der Vorgeböschstraße bis zum Hönninger Weg wird zu einer autofreien Zone inklusive einem Wochenmarkt.

00:16:12: Also das wünsche ich mir wirklich, ja?

00:16:15: Die Vielfalt der Gastronomie wird wachsen und auch die Außengastronomie deutlich ausgebaut.

00:16:22: Das heißt, die Südstädter kommen zum Kaffee trinken zur UNZ!

00:16:26: Wir müssen nicht

00:16:28: dahin, sie kommen zu

00:16:29: UNZ!!!

00:16:31: Und zum guten Schluss gehe ich fest davon aus, dass wir am Rosenmontag dem einundzwanzigsten Zboten-Zwei-Tausendfünfzig – das ist das richtige Datum – heht zusammen im Zollstockerhof die neue und beste und tollste Zollstoffhymne singen werden, die je über einen Fädel geschrieben wurde.

00:16:47: Und zwar vom Philipp!

00:16:49: Und zwar von Philipp!

00:16:50: Ist dann aber auch schon Achtzig?

00:16:57: So Günther

00:16:57: jetzt hau mal Star Wars raus hier….

00:17:00: Hab ich wirklich, zwei-tausend-zweihundert-zwanzig gesagt?

00:17:04: Also ich bin ganz bei dir Frank.

00:17:06: Ich glaube das Dreigeschirren wird es zwanzigfünfzig sowieso vom Bürgerverein gestellt.

00:17:14: Soweit mal kurzfristig gedacht.

00:17:17: Ich glaub ganz einfach Zollstock ist auch zweitausend zweihundert-zweinzwanzigg ein Viertel in dem er einfach gerne lebt immer noch gerne lebbt.

00:17:29: Dankeschön

00:17:37: Was für ein wunderbares Schlusswort vom wunderbaren Günter Schwanberg.

00:17:42: Lieber Günther, vielen Dank dass du mit uns die letzten sechs Wochen hier in Trollschlacker

00:17:47: Hof zusammen warst und diese

00:17:49: drei Folgen aufgenommen hast.

00:17:51: wir haben ja auch Feldbetten übernachtet nun mal damit ihr wisst was da draußen los ist.

00:17:56: Wir bedanken uns.

00:17:56: Günter Schwanberg der einzige der wirklich zweitbeste Stadtführer von Köln Der Mann der überzeugt allerdings wirklich alles weiß einen großen Applaus.

00:18:15: Ein ganz großes Danke an unsere Livegäste, die eine Disziplin gehabt haben.

00:18:19: Da könnte sich die Fortuna vielleicht noch die andere Scheibe von abschneiden.

00:18:23: Ihr wart sensationell und jeder geht zu seinem Nebenmann, streichelt ihm zärtlich über die Schultern und sagt Boah, wo ist du?

00:18:31: Und ihr ist unglaublich verschwitzt!

00:18:35: Dann noch ein großes danke an den einzig wahren vollkommen überbezahlten Tontechniker

00:18:42: Jadek.

00:18:48: Wir bedanken uns bei allen,

00:18:50: die zugehört haben.

00:18:50: Wir bedanken uns bei den Hörern von Radio Altstadtwelle.

00:18:53: Hört weiter diesen wunderbaren Sender und wir verbleiben bis in zwei Wochen.

00:18:58: dann gibt's wieder was Neues vom Köln-Ding der Woche!

00:19:01: Frank Mausbach Uli Kiefernagel und in diesem Fall mit Günter Schwanberg.

00:19:04: Vielen Dank und

00:19:05: bleibt uns gerogen!

00:19:19: TikTok, da sind wir unter das

00:19:21: Köln-Dame zu finden.

00:19:23: Auch auf PolyG sind wir natürlich zu finden weil es da unseren Podcast gibt und auf

00:19:28: Spotify, Apple, RTL Plus überall da wo's Podcast gibt.

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