Das Köln Ding der Woche - Kölle Alaaf mit Philipp Godart

Shownotes

Das Köln Ding der Woche trifft Philipp Godart

Zum ersten Auswärtsspiel des Köln Ding der Woche haben Uli & Frank Ihren völlig überbezahlten Tontechniker Yannick eingepackt und den kölschen Musiker Philipp Godart in seinem Studio in Mülheim besucht.

Neben seiner live gespielten Musik, haben wir auch sehr interessante Details über ihn und die Kölner Musikszenen erfahren.

Natürlich stellt Philipp auch seine neue Single „Kölle Alaaf“ vor und erzählt die Geschichte des Songs.

Links:

Philip Godart Homepage https://philippgodart.de

Wunderland Studio Homepage http://wunderland-studios.de

Single Kölle Alaaf https://open.spotify.com/album/7JkXvIIuo0W1nIoKzZIAKY?si=TxgaAUBsQZ-f6qWssWTwOA

Die Produktion dieses Podcasts erfolgte durch YM Audio Productions. https://www.ym-productions.de/

Transkript anzeigen

00:00:05: Die Narration, komm bitte dans mit mir.

00:00:10: Kommon Baby, dans' mit mir!

00:00:14: Da ist die Energie, du schwirst nur Tja-Kun-Bee!

00:00:17: Kommon baby, dans's mit wir!

00:00:20: Die Straße alle wacht vom Keller

00:00:23: bis zum Dach.

00:00:23: Komm on baby, dance with me!

00:00:26: Hörn alle singe!

00:00:30: Der blieb für immer wie eine Souvenir.

00:00:41: Ja, was soll ich denn dazu sagen?

00:00:44: Wer erkennt das Lied, wer erkennt den Künstler, wisst da nicht.

00:00:47: Egal die Auflösung kommt gleich!

00:00:49: Hallo Freunde der Kölschentönen wir begrüßen euch mit einem schwungfallen Heidewitzker Kapitän und in unserem Alafboot der Juden Stimmung sitzt mein Steuermann aus dem Müllemar-Bötchen.

00:01:00: die musikalische Wundertüte Mingen Uli

00:01:03: Alav und Te-Te-Levan, fast laufensfründe!

00:01:07: Die heiße Zeit ist da.

00:01:09: Mir gegenüber hat der Kapellmeister der Bloss Maillard und Bumskapelle Frankplatz genommen Und er schwingt bereits ganz ungeduldig seinen Taktstock.

00:01:19: Und heute zur heißen Phase des Sessiones wollen wir euch einmal einen waschechten Kölchen Musiker vorstellen.

00:01:26: Nämlich den wunderbaren Fedelsänger und unseren Nachbarn Philipp Goddard.

00:01:32: Hey!

00:01:33: Wunderschönen

00:01:34: guten Tag zusammen.

00:01:35: Hallo, schön dass ihr mich eingeladen habt, dass ich hier sein kann?

00:01:37: Ja das ist nicht ganz richtig.

00:01:39: Wir

00:01:40: haben es erstens selber eingeladen und zweitens hat auch der Philipp uns eingelaten weil wir sind heute nicht im heimischen studio unter dem dach sondern wir sind in einem echten studio.

00:01:51: wir sind ganz aufgeregt.

00:01:52: Der vollkommen überbezahlte tontechniker der hat schon glänzende augen bei den vielen knäpfeln und reglern die man hier alle sieht.

00:02:01: Aber es ist was ganz Besonderes, der Philipp hat uns tatsächlich nach Müllem in sein Studio eingeladen und wir sind mächtig beeindruckt.

00:02:10: Ja, Phillips ist bereits seit einigen Jahren auf den Bühnen- und Sälchen rund um Köln unterwegs und hat uns heute eingeladet um euch allen seinen neuen Sessionsknaller!

00:02:19: Und wie heißt er?

00:02:21: Köllealaf

00:02:22: vorzustellen.

00:02:23: Ein dreimal Kölle-Alarf-Leven-Philip.

00:02:27: Philip Godavit von dem Manchen als der Gölscher Achieven bezeichnet, wobei das stimmt natürlich definitiv nicht!

00:02:33: Der Philipp ist net first und sieht auch wesentlich besser aus als der britische Beide.

00:02:38: Bevor wir das tun, Willst du dich lieber selber vorstellen zur Sicherheit?

00:02:42: Ja ich glaube es ist auch sicherheitshalber.

00:02:43: Ganz angesagt an dieser Stelle.

00:02:45: Hallo zusammen!

00:02:46: Mein Name ist Philipp Goudaar Ich bin Fedelsänger.

00:02:49: Das ist ein schöner Begriff für mich.

00:02:50: da danke ich schon mal sehr für... Ich bin Musiker, ich Bin Produzent, ich bin Bühnenkünstler und ja meinetwegen der Culture Ed Sheeran.

00:02:57: Vielen Dank für die Blumen was das aussehen angeht Denn ich bin so liste das heißt ich bin als Solokünstler unterwegs.

00:03:04: das ist wahrscheinlich die Besonderheit an der ganzen Geschichte jetzt seit ein paar jährchen sehr, sehr gerne und intensiv im Kölschen.

00:03:11: Gerne!

00:03:12: Ja, und da steige ich direkt ein mit meiner allerersten Frage.

00:03:15: Seit wann?

00:03:15: Denn Jährchen ist ja... Da kann ich ja auf zwei Jahre sein.

00:03:19: Also wieviel Jährchens ungefähr bist du denn schon unterwegs?

00:03:22: Die Frage ist Corona mitgerechnet!

00:03:28: Das war eine Zäsur gewesen für uns.

00:03:30: Das ist so'n bisschen die Frage.

00:03:31: also allein auf den Kölschen-Markt oder seit ich kölsche Songs schreibe und aufnehme und veröffentliche.

00:03:38: das ist jetzt gerade mal seit Jahr zwanzig der Feier.

00:03:41: Corona-Jahr ist meine erste Single.

00:03:43: Geplumpst und gepurzt, aber auf der Bühne stehe ich schon wesentlich viel länger.

00:03:46: Das fing natürlich in der Kindheit an.

00:03:48: Und nächstes Jahr habe ich zwanzigjähriges Jubiläum als Profimusiker.

00:03:53: Komm, Philipp Rosen runter die Mädels wollen's wissen!

00:03:55: Was für ein Jahrgang bist du?

00:03:57: Sagen wir einfach!

00:03:57: Äh, sechsenundachtzig also noch relativ jung, aber direkt nach dem Abi quasi angefangen.

00:04:03: Als Berufsmusiker sind jetzt auch schon zwanzige Jährchen.

00:04:06: D.h.,

00:04:06: Du kommst ursprünglich nicht aus Köln

00:04:10: Das ist richtig, genau.

00:04:11: Großes Geheimnis aber ...

00:04:13: Wir wollen's nicht verwarten!

00:04:14: Aber du schwarz-gölsch?

00:04:16: Ja das hab ich hier liert auf der Akademie.

00:04:19: Du hast eine Diplomie gemacht?

00:04:21: Ja

00:04:21: sicher da.

00:04:22: Auch

00:04:22: Jürgens?

00:04:23: Ich

00:04:23: meine wo ganz von der Söckler fuß es mal an jetzt.

00:04:26: Respekt, Glückwunsch.

00:04:27: Vorallem haben wir das auch nicht immer.

00:04:28: Nee

00:04:29: wirklich.

00:04:29: Da kreieren wir doch nicht in die Geraste.

00:04:31: dadurch, sag' ich dir jetzt

00:04:31: schon.

00:04:32: Ich habe mir jeder als Emi musste das lieren und ja dann bin ich durch die jungen.

00:04:36: Ja, das ist super.

00:04:37: Richtig drei Semester mit allen!

00:04:38: Wie sich Statue hört?

00:04:40: Das ist mal so eine große Empfehlung.

00:04:42: alle die Kölsch lernen wollen.

00:04:43: Variante eins an einer zahlreichen Theke in Köln einfach so viel kölsch trinken bis man Kölch spricht oder zur Akademie für uns Költsprache gehen.

00:04:51: das wäre Plan B. Ist anstrengender aber wahrscheinlich am Ende ergebnisreicher?

00:04:56: Nee, mehr darüber auch Spaß also dort ist wirklich gut gemacht.

00:04:58: also auch für alle die noch keinen Köll sprechen.

00:05:01: Du hast wie eine Fremdsprache mit... Man kriegt sogar Lehrmaterialien Bücher CDs damals sogar noch mit Hörbeispielen und Kölschendialogen.

00:05:09: Und den Rest macht die Kölsche Musik!

00:05:11: Aber ist mal wirklich Respekt.

00:05:13: Also das finde ich jetzt mal, dass sich so anzueignen und zu sagen... Ich bin ein Kölschersänger!

00:05:16: Jetzt kannst du auch im Schugenrecht sagen, diplomierter Kölchersänger?

00:05:19: Das würde ich ja mal definitiv in die Bühnenansagen mit reinnehmen.

00:05:23: Ja, könnte man sagen.

00:05:24: Ich finde es hat mit Respekt zu tun.

00:05:26: also wenn man als Immin nach Köln kommt und ich bin ja weiß Gott nicht der Einzige selbst Leute, die das Kölsche für sich gepachtet haben sind ja in sagen wir mal angrenzenden Gegenden teilweise geboren was aber überhaupt nicht schlimm ist.

00:05:38: Es ist ja kölsches Gefühl das wissen.

00:05:41: Nur wenn man auf die Bühne geht und singt auch, womit ich angefangen habe, Kölschlieder nach, reicht es oft nicht.

00:05:46: Und man hört das ja auch manchmal leider.

00:05:48: Wenn man sich da so durchmogelt und langknubbelt ... Das klingt halt oft ein bisschen ... Schwierig und ich habe ein sehr großes Fable für Dialekte generell.

00:05:56: Und finde das sehr wichtig, dass man das erhält.

00:05:58: Dann ist der Weg zur Akademie, find ich den ganz selbstverständlicher.

00:06:00: Das mal einfach sich damit beschäftigen kann.

00:06:02: Jetzt will ich ja nicht Klugscheißen!

00:06:03: Aber die Kölschsprache ist kein Dialekt, es ist eine eigene Sprache.

00:06:05: Da hast

00:06:06: du recht?

00:06:06: Also

00:06:07: nur unsere Hörerschöne größer an die Akademie, da wissen wir alle...

00:06:11: Man

00:06:12: versteht

00:06:13: aber was ich damit sagen würde.

00:06:14: also diese ganzen Einschläge und auch innerhalb der Stadt gibt's ja durchaus Költsch Fragmente nenn ich's mal, also es wird zum Beispiel in der Südstadt wurde ein anderes Kölsch gesprochen als in anderen Teilen der Stadt.

00:06:25: Das macht die Sprache lebendig.

00:06:26: wo wir dann doch beim Dialekt sind.

00:06:28: Jede Gegend hat so kleine Nuancen sie sich abwandeln von der Sprache, die da gesprochen wurden.

00:06:32: das finde ich halt mega interessant.

00:06:33: Es gibt

00:06:33: sechzehn verschiedene Wörter für Stachelbeeren.

00:06:36: Ach Wahnsinn!

00:06:37: Also ich hab jetzt nur Knurschele, ist das eine?

00:06:41: Gibtsechzehnt verschiedene Wachter und je nachdem wo du aufgewachsen bist gibt es ein anderes Wort für Stachelbeeren, da kannst du dann die Leute mit lokalisieren So wie Waddad, im Jahr ist es so, dass du als Stachelbärier frisch diplomiert von der Akademie bist.

00:06:54: Du hast dich auf die Bühne gestellt und einfach Musik gemacht.

00:06:56: Aber da

00:06:57: war erst mal Corona, aber du hast deinen ersten Song geschrieben!

00:07:01: Ja, geschrieben habe ich dir ein bisschen früher.

00:07:02: Also um es ganz vollständig zu machen... Ich bin schon im Jahr zwei tausend neun nach Köln gekommen und hab mich dann erst mal als Covermusiker durchgeschlagen.

00:07:08: für alle die nicht wissen was das ist.

00:07:10: Man singt krams nach von anderen Leuten und verdient damit sein Geld.

00:07:13: also ich hab Hochzeiten gespielt und Schützenfeste und irgendwann natürlich auch Karnevalspartys wo man halt eben Lieder von Brings und Black Fools und Höhler nachsingt und bin zum Jahr zweitausendneunzehn auf die erste kölschische Kreuzfahrt gebucht worden durch meine Agentur, den sogenannten Jäkleiner.

00:07:29: Die Hanseaten der Tui haben sich gedacht, wäre doch eine total verrückte Idee einmal mit ein paar Karnevals-Bands im Mittelmeer rumzuschippern.

00:07:37: und da entstand bei mir die Idee weil das ehrlich gesagt sehr schön an Bord war und ich dann nur die Lieder anderer Leute nachsingend ... doofte, also war quasi der Plan singen noch das von den Bands die nicht mitfahren.

00:07:48: Und da habe ich dann für mich beschlossen... Das ist so toll hier!

00:07:52: Es macht so einen Spaß und hat eine schöne gemeinsame Stimmung mit den ganzen Hecken anbohrt.

00:07:56: Ich will das auch mal haben.

00:07:57: Anbohrt der Mein Schiff, eine kleine Werbung an dieser Stelle, hab ich meinen ersten Korean Song tatsächlich geschrieben.

00:08:04: Und der hieß?

00:08:05: Der hieß IWIG.

00:08:07: Das ist auch meine erste Single, die ist ein Jahr später erschienen.

00:08:10: Okay Aber dann ging es ja nahtlos weiter.

00:08:13: Ich glaube, zwanzig-dreiundzwanzig hast du dein erstes Album veröffentlicht?

00:08:19: Milleve im Loop, glaub ich.

00:08:20: Ja genau!

00:08:21: Ich kann mal sagen was mein Lieblingslied davon ist.

00:08:23: wenn's richtig sage ist, glaube ich datiräusch und datifrische.

00:08:26: Das ist ein sehr schönes Lied.

00:08:29: Das freut mich zu hören.

00:08:30: Genau das erste Album.

00:08:32: So und dann bist du ja.

00:08:33: wahrscheinlich haben die dich gebucht wie Geist ist krank.

00:08:37: Oder ich will mal andersrum anfangen.

00:08:39: Wie schwer ist es denn, als Newcomer mit einer Single und ... Ich sag mal ganz viele kleine Erfahrungen.

00:08:49: Es kippt die Glut der Kölnchen Musik.

00:08:50: Sag ich mal top ausgebucht zu sein?

00:08:54: Ja das ist so gut wie unmöglich unter direktem Spoilern.

00:08:58: Man denkt natürlich ah ich hab jetzt ein Song da die werden kommen, die werden mir die Bude einen rennen steht so ein bisschen dann sagt Leute bucht mich kommt auf mich zu Stimmt aber nicht.

00:09:06: Es gibt in Köln ein paar alteingesessene Institutionen und Möglichkeiten, sich etwas bekannter zu machen.

00:09:13: Reden wir über den Vorstellabend?

00:09:14: Reden für den Vorstellabend!

00:09:15: Genau.

00:09:16: Also es gibt mehrere Vorstellungabende in der Region.

00:09:18: Einer der bekanntesten hier in Kologne ist der Kayuja-Vorstellabender.

00:09:21: Den habe ich dann neunzehn schon vor meiner ersten Single mitgenommen.

00:09:24: Ich wollte einfach direkt so ein bisschen Rückmeldung für meine Songs haben, hatte dann drei fertig.

00:09:28: Das ist genau die Menge, die man braucht, um damit machen zu können.

00:09:31: Und hab's dann ausprobiert.

00:09:32: Ist mal für alle, die das vielleicht nicht kennen... In der Vorstellabend ist das Karriere-Sprungenbrett für alle, die im Garnewald durchdachten wollen.

00:09:39: Nicht nur für die Musiker übrigens!

00:09:40: Da gehen auch die Redner hin und dann können sie sich vor den sogenannten Literaten – das sind wichtiger Begriffe im Gölschengarnewall – vorstellen.

00:09:50: Das heißt, die spielen dann davor, da zieht dann irgendwie so ein bisschen aus wie eine normale Garniewaltssitzung fast.

00:09:55: aber in Publikum sitzen halt jede Menge Literaten.

00:09:57: Das sind die Jungs, die später für die Garnowalsveranstaltung das Programm zusammen buchen und bemüht sich dann ab, um vor denen zu glänzen.

00:10:06: Richtig?

00:10:07: Ja, so kann man sich das vorstellen.

00:10:09: Es ist für alle beteiligt und war anstrengend weil man im Viertelstunden-Taktor einen Künstler nach dem anderen sieht.

00:10:14: Man selber ist total aufgeregt.

00:10:15: auf der Bühne Hatten nur fünfzehn Minuten Zeit um sich irgendwie zu präsentieren Und dann geht es ab ins Foyer und dann in besten Fall kommen die Literaten alle auf einen Zug ran und sagen Mensch was war super Spiellob bei uns.

00:10:26: Aber noch mal du kannst ja nicht einfach sagen Hoppla hier bin ich.

00:10:28: jetzt gehe ich zum Kaiuja Vorstellabend.

00:10:29: Doch!

00:10:29: Das kann man machen.

00:10:30: Ich hatte aber Glück Ich ran!

00:10:31: Das ist

00:10:31: unsere Chance.

00:10:33: Wir starten durch.

00:10:36: Lämmer muss natürlich vorher was einreichen.

00:10:37: Es gibt so eine kleine vorgeschaltete Vorauswahl, die dann sagen, Mensch komm noch vorbei!

00:10:41: Dann gibts'n paar Vorabende... ...die man überleben muss.

00:10:44: aber für den ersten Abend kann man sich ganz einfach bewerben.

00:10:47: Also könnt ihr so den Superstar ungefähr?

00:10:49: So ein bisschen.

00:10:50: Aber ich muss eine Lanze für die Leute brechen.

00:10:52: Die machen sich da eine riesen Arbeit und einen Riesen Mühe auch im Ehrenamt natürlich um die Förderung der neuen Künstlerinnen und Künstlern der Stadt irgendwie voranzutreiben.

00:11:01: Und das sind dann vier Abende wo verschiedene Bands sich vorpräsentieren, dann wird daraus eine Auswahl getroffen, die sich dann am Vorstellabend.

00:11:08: präsentieren dürfen.

00:11:09: und da sind ja auch schon einige entdeckt worden.

00:11:10: Anika Julia ist da ja renommiert und auch stolz drauf und auch absolut zurecht, deswegen immer noch ein schönes Sprungbrett.

00:11:16: So nach deinem Vorstellabend hattest du dann anschließend siebenundsiebzig Buchungen für die nächsten drei Tage in der Tasche richtig?

00:11:25: Leider nein!

00:11:26: Da muss man natürlich dann bisschen realistisch sein und man muss auch ein paar andere Zahlen im Raum stellen.

00:11:30: mittlerweile gibt es so viele Bands- und Künstler in Köln.

00:11:34: das ist natürlich einen riesen Riesengerangel.

00:11:37: War ein schöner Vorstellabend, aber ich sag's mal so im nächsten Jahr war ich noch mal da.

00:11:44: Wo sind wir denn jetzt angelangt?

00:11:46: Jetzt sind wir in ... Hast du denn ungefähr?

00:11:52: Genau.

00:11:53: Ja, das ist immer so... Da spricht mancher nicht so gerne drüber andere sprechen da ganz offen darüber und man sagt auch nirgendwo wird zu viel gelogen wie im Karneval bei dem Thema Wieviel Gage man bekommt und wieviel Auftritte

00:12:05: man hat.

00:12:11: Ich bin

00:12:11: ja ganz offen weil ich auch ein bisschen stolz bin.

00:12:13: Ich habe letztes Jahr so gesehen meine erste richtige Session gespielt, weil es jetzt durch Corona wir haben sie eben schon angesprochen natürlich total blöde Zeit war Die erste Single zu machen, wir wissen alle die Sessionen.

00:12:24: Einundzwanzig ist komplett ausgefallen.

00:12:26: Zwei und zwanzig dann mit Einschränkungen.

00:12:28: Man hatte auch zwanzzig unter dem Jahr nicht viel Zeit sich zu präsentieren.

00:12:31: Deswegen war dreinzwanziger meine erste halbe Session wo man so langsam reindruppelte nach Corona.

00:12:37: Vierundzwanzeig meine erste richtige Session Und dafür bin ich eigentlich ganz happy dass dieses Jahr bei etwas über fünfzig Auftritten schon stehe.

00:12:44: das kann sich für der Session als Newcomer der noch nicht so lange dabei ist schon ganz schön sehen lassen.

00:12:50: Das finde ich auch eine Respekt habe.

00:12:51: Ich meine, das ist ja auch anstrengend.

00:12:52: Ja!

00:12:53: Gut, ich hätte gerne noch mehr auf jeden Fall klaren.

00:12:55: Aber es macht auch riesigen Spaß und man bekommt auch unheimlich viel zurück.

00:12:59: Aber klar, man muss doch erstmal reinwachsen.

00:13:01: Deswegen muss man ja auch froh, dass dann so sukzessive mehr wird.

00:13:05: Also du hast dann an einem Abend oder an einem Tag mehrere Auftritte?

00:13:09: Und was mich ja immer brennend interessiert, wie geht man denn als Künstler oder wie lernt man es denn, damit umzugehen, wenn man vielleicht um sechszehn Uhr gebucht der sah noch einigermaßen gerade ausgucken kann.

00:13:22: Und dann sage ich mal so, ab drei Uhr liegt die Hälfte auf der Bank?

00:13:27: Ja... Ich würde gerne schrecklich sagen man versucht einfach mitzuhalten und trinkt den ganzen Tag mit.

00:13:33: das macht man natürlich nicht.

00:13:34: also wir trinken eigentlich fast alle so gut wie gar kein Alkohol in der Zeit weil es anstrengend ist.

00:13:38: da muss man halt durch und man passt auch durchaus sag' ich mal Die Tiefe der Ansagen und Zwischentöne dann durchaus dem Publikum an.

00:13:49: Da können Redner wahrscheinlich noch ein bisschen mehr mitreden, für die ist das ja gar nicht schlimm wenn sie spät in so einen Saal kommen.

00:13:53: Wir haben halt den Vorteil wir machen Musik.

00:13:54: wenn ich sehe die sind um weil die seit fünf Stunden sitzen und in drei Richtungen gleichzeitig gucken Dann machst du halt mehr Musik redest weniger und guckst halt die sich selber noch irgendwie zusammenschunkeln Und in der Mitte liegt dann wahrscheinlich

00:14:06: die Wahl.

00:14:07: So Neroa Du kommst jetzt zu dieser Garnewaldsitzung im Festzelt in Höhenberg.

00:14:11: Mädchensitzung der Fideelen-Höhenbär, ja falls das geht.

00:14:15: Wir haben alle bereits den sechsundzwanzigsten kleinen Feigling im Kopf.

00:14:19: Wie lang sind deine Ansagen?

00:14:21: Da ist es mittlerweile so, das muss ich aber auch erst lernen.

00:14:24: Dass man eigentlich die Ansagen schon in die Musik reinmacht also das ist mittlerweile beobachtet bei allen Bands Die Musik die läuft einfach durch die fünfundzwanzig Minuten dass man gar nicht erst in die Gefahr kommt dass irgendwo Ruhe oder Pausen entstehen.

00:14:37: Ich persönlich mag's aber anders lieber.

00:14:39: Also ich habe schon jetzt keinen großen Redeanteil.

00:14:41: ich bin ja Musiker Aber ich mache eigentlich schon gerne vorweg eine ansage zwischen den Liedern irgendwie eine Kleinigkeit mit einer Animation einem kleinen Witz oder So.

00:14:49: Das bringt da bei denen Mädels um die Uhr zwei mit sechs und zwanzig Feiglinge im Kopf wahrscheinlich wenig.

00:14:53: Machen wir das Gegenmodell mal, Flüster-Sitzung im Sion?

00:14:58: Das ist natürlich eine ganz andere Welt.

00:15:00: da spiele ich dann auch sehr gerne andere Songs vor allem wenn der Dessal oder das Zelt hat.

00:15:05: Wir haben Bock zuzuhören, dann macht man echt ein anderes Programm spürt man bisschen Anspruchsvollere Lieder, wo man vielleicht auf den Text hören möchte oder wo man mal so eine Ballade wie das hier Räusch einbauen kann.

00:15:16: Das ist ganz individuell.

00:15:18: Ja einen Partyzelt hast du damit natürlich keine Chance.

00:15:22: Und das Leben als Musiker im Karneval spielt sich zwischen diesen beiden Extremen ab und irgendwo dazwischen bist du bis in der Flüstersitzung, wo die Leute extrem aufmerksam sind Liebe Höhenberger, seht's mir nach.

00:15:32: Und die Sechzehn-Verhältlinge also dazwischen

00:15:36: irgendwo?

00:15:36: Ja ich glaube es hat auch eine Flexibilität.

00:15:38: Ich bin ja schon sehr lange Musiker und hab dadurch natürlich auch schon viele verschiedene Bühnen bespielen dürfen kennen dadurch halt sehr gut so die Unterschiede von Publikum zu Publikums und natürlich alle Facetten davon und sehe mich auch selber als einen der sehr vielseitigen Künstler.

00:15:54: Man hat halt schon so früh ein ganzes Album gepackt.

00:15:56: Ich kann halt auch für Seniorenprogramm spielen, wo es dann wirklich sehr authentisches altes Kölsch hat.

00:16:01: Schöne Geschichten und ich sage mal Krätzchen zwei Punkt Null!

00:16:04: Ich kann aber auch einen Party-Song liefern, der dann eben in Höhenberg in deinem Beispiel zu bleiben gut funktionieren würde.

00:16:13: Jetzt bist du ja wahrscheinlich nicht alleine unterwegs bei deinen fünfzig Auftritten?

00:16:18: Weil ... Du hast das eben so schön erzählt.

00:16:20: Das solltest du glaube ich auch selber tun... Wie viel Zeit man so zum Aufbauen

00:16:24: hat?!

00:16:25: Und auf dem Abbau und vor allem.

00:16:27: Ja, es gibt unzählige Anekdoten eigentlich.

00:16:31: Letzten Endes ist es ein bisschen unterschiedlich.

00:16:35: In meinem Umland hat man mehr Zeit in Köln ist es teilweise wirklich krass.

00:16:38: Wenn man mal auf einer Sitzung war dann kann man das auch selber einschätzen.

00:16:42: also ihr müsst euch vorstellen da ist gerade einen Künstler Künstlerin.

00:16:45: von der Bühne runter Der Ausmarsch die Musik endet Dann rennt die Crew.

00:16:51: In meinem Fall sind das zwei Leute, die mich begleiten ganz schnell mit meinem Kram der Technik, die wir brauchen zur Bühne.

00:16:56: Die brauchen Strom und müssen sich anschließen an die Beschallungsanlage.

00:16:59: Die müssen alles auf die Bühnen stellen.

00:17:01: Bei mir geht es jetzt noch.

00:17:02: bei den Bands ist das irrsinnig viel Zeug!

00:17:05: Währenddessen ist der Sitzungsleiter oder Präsident dabei und hat vielleicht zwei Spenden vorzulesen und begrüßt noch die Oberbürgermeisterin.

00:17:12: Und dann kommt schon die Anmoderation.

00:17:14: Vielleicht kann ich eine ganz kleine Geschichte erzählen.

00:17:17: Ich hatte das mal in einem Saal, da waren die ein bisschen früh an mit dem Programm und da stand ich auf der Toilette und hörte im Saal meinen Namen und die Musik lief!

00:17:24: Also so ist das im Kerne bei manchmal.

00:17:26: Man denkt man hat noch zehn Minuten und dann hört man schon die Anmoderationen in die Musik spielt... Naja, man hat nicht viel Einfluss drauf.

00:17:32: Manchmal geht man etwas langsamer durch den Saal um noch ein bisschen Zeit für die Crew rauszuschlagen aber im Schnitt sind das zwischen dreißig Sekunden und vierzig Sekunden.

00:17:39: Aber liebe Hörer wir wissen ganz genau er hat sich noch die Finger gewaschen.

00:17:41: Auf jeden

00:17:42: Fall!

00:17:43: Es ist gerade ein

00:17:44: bisschen untergegangen.

00:17:45: tatsächlich es sind irgendwie zwischen dreizig Sekunde und eine Minute Und ich gucke jetzt mal ganz streng unseren vollkommen überbezahlten Tontechniker an.

00:17:53: Beim nächsten Mal baust du hier in forty-fünf Sekunden auf ja?

00:17:56: Sonst wird der Dreck von deinem Honorar gekürzt.

00:17:59: Der Janik sagt, er schafft das.

00:18:01: Aber neben eigener Musik produzierst du ja auch andere Künstler hier in deinem eigenen Studio namens Wunderland.

00:18:12: und vor allen Dingen was ich definitiv erwähnen möchte... Du hast den diesjährigen.

00:18:20: Der

00:18:24: Song heißt ganz kreativ, fast laufend liegt daran.

00:18:28: Ich bin so ein bisschen auf den Faden von Marie-Louise Nikuta unterwegs.

00:18:31: Motto-Lied also das Kinderdreigestöne in Köln möchte schon ganz gerne von den Menschen, die das begleiten.

00:18:37: Das ist das Fest-Komitee und sie haben da so eine eigene Abteilung für das Kölner Kinderdreigestunde.

00:18:41: Die möchten gerne dass das Motto aufgegriffen wird.

00:18:43: Es ist ja dieses Jahr fast laufend wenn Träumen wieder blöde.

00:18:46: Und das haben wir natürlich aufgegriffen war jetzt was sperrig.

00:18:49: deswegen haben wir es auch fast laufen begrenzt aber lauft wird groß geschrieben und das ist die Kernbotschaft des Liedes Ja das haben Wir hier im Studio geschrieben und produziert mit den Kindern eingesungen und der der Chor der Belvepens Mit Kindern mit Einschränkungen.

00:19:07: Die haben auch noch Chor dazu gesungen, die waren bei der Kinderproklamation am Sonntag im Tanzbrunnen dabei.

00:19:13: Sehr schönes Projekt.

00:19:14: Das ist super!

00:19:15: Willst du

00:19:16: noch mit dem Kinderdreigestören auf der Bühne stehen?

00:19:19: Ja, die machen das ganz großartig und brauchen meine Hilfe nicht und sollen alleine stehen.

00:19:23: Wir sind aber bei der pensgroßen Pause dabei.

00:19:26: Ganz kurz erklärt, es ist ein karitatives Projekt für Schulen in Köln.

00:19:31: Sie können sich da bewerben.

00:19:33: Ich hoffe, ich kriege so alles zusammen.

00:19:34: Alois Lupo Campus Finest und meine Wenigkeit sind dieses Jahr mit dabei.

00:19:39: Wir spielen da ohne Gage in Grundschulen.

00:19:41: die machen dann eine wilde Karnevalsparty mit ihren Kids.

00:19:44: Ich bin immer in Förderschulen dabei.

00:19:45: das sind meist Schulen in Stadtteilen wo ja sehr viele Kinder mit Migrationshintergrundsinnen die auch mit dem Karneval nicht so viel anfangen können.

00:19:53: darum geht es in den Projekt.

00:19:54: halt den Kindern Karnevall näher zu bringen.

00:19:56: Da werde ich auch dass Kinder drei gestürmt treffen.

00:19:59: wir sind dann zusammen auf Tour Und ich werde wohl aus wie's aussieht wenn meine Zeit es erlaubt.

00:20:04: Bei den Mitfahrern haben sie mich jetzt am Sonntag eingeladen, finde ich auch mal ganz cool mit den Dreien unterwegs zu

00:20:08: machen.

00:20:09: Ich hatte mit Milleniö gesprochen und die haben das auch einmal gemacht.

00:20:11: Die haben auch immer diese große Paar gewartet, das war extrem beliebt weil die mussten nämlich um viertel vor zehn...

00:20:17: Das geht ja auch

00:20:18: noch!

00:20:18: ...um Viertel von zehn mussten die dann schon auftreten

00:20:20: und das war nach

00:20:22: durchzechten oder durch spielten Nächten schon sehr beliebt.

00:20:26: dieser Termin bei dir auch?

00:20:27: Ja aber ich muss ganz ehrlich sagen Sobald die Kinder anfangen, da Gas zu geben ist das auch schon wieder vergessen.

00:20:33: Also ich hab meinen ersten Termin Donnerstags glaube ich um acht Uhr dreißig spielen.

00:20:37: Das heißt irgendwie um halb acht in der Schule.

00:20:39: Ich glaub so früh war ich als Schüler nicht in der Schule.

00:20:42: Ich war eh nicht so oft in der schule aber das finde ich total klasse weil die Kids haben halt richtig Bock darauf und es ist echt das schönste der Welt außer auch so Kindersitzungen wenn du einfach siehst die haben sich kostümiert und dann irgendwie die Schulhalle parat gemacht und sind alle verkleidet und egal woher du kommst, egal wie du daraus bist.

00:21:00: Ob du mit Karneval wartest am Hut als ob die Eltern was damit am Hut haben ist völlig ideal.

00:21:05: Die feiern dann alles zusammen karneval und das ist cool.

00:21:07: Das ist schön!

00:21:08: Jetzt noch mal in aller Deutlichkeit für euch alle.

00:21:10: Das ist ein Charity-Projekt auf Neudeutsch, also für immer Sünns.

00:21:13: die Künstler, die da auftreten, die bekommen einen warmen Händedruck und einen Papporden von den Kindern überreicht anschließend.

00:21:20: Und dafür mal großen Respekt an euch alle nicht nur an dich sondern auch an deine Kollegen, die das mitmachen!

00:21:25: Das ist großartig und das ist meine echte Brauchtumsförderung und zwar ganz da wo es hingehört nämlich ganz am Anfang, wo man noch entsprechende Weichen stellen kann.

00:21:33: Also dafür vielen vielen Dank im Namen von allen dass ihr das macht.

00:21:37: Ja klar, ich finde die selbstverständlich.

00:21:39: Ich weiß jetzt auch gar nicht... Es gibt ja an einigen Schulen auch eine Kölsch AG also bei Janik bei dir in den Schulen da gab es sowas nicht.

00:21:47: das ist schlecht.

00:21:49: Also eigentlich müsste das ne Pflichtveranstaltung sein.

00:21:52: Was ist hier?

00:21:52: Ne Sprache

00:21:53: Das ist eine Fremdsprache

00:21:55: für die meisten.

00:21:56: Ja, und auch die Kultur?

00:21:57: Also ich meine du lebst ja an einem Ort.

00:21:59: so wie ich jetzt gesagt habe ich geh zur Akademie möchte diese Sprache lernen.

00:22:02: kann man das in der AG machen?

00:22:03: Ich finde es gut aber auch dazu sich zum Beispiel ganz genau so er sich mit dem Brauchtum Karneval zu beschäftigen also da auch mal die Geschichte zu schauen.

00:22:10: wo kommt das her?

00:22:11: was steckt dahinter?

00:22:12: und Es gibt so viele Kleinigkeit im karne weil die viele nicht wissen was hier ist.

00:22:17: Und da rennst Du bei mir sowas von offenen Türen ein.

00:22:19: Weil nämlich genau das ist es Zucht nach Köln kommen, auf den Zülpi sich die Rübe zuhauen in einen Eingang kotzen um dann wieder nach Hause zu fahren.

00:22:29: Das ist nämlich was ganz anderes.

00:22:30: das ist kein Karneval!

00:22:32: Was wir im Kölnen machen ist etwas anderes und Karnevals ist nämlich ja es braucht aber es lebt dann auch.

00:22:38: Ja ich hatte gedacht Deiters hätte den erfunden.

00:22:44: Liebe Deitschaftsfeite das hört ladet uns ein.

00:22:47: wir kommen vorbei um euch mit eure Erfindung des Garnevals zu sprechen.

00:22:54: Aber,

00:22:59: lieber Philipp!

00:23:00: Wir sind natürlich heute auch hier um etwas vorzustellen.

00:23:04: Und zwar deine neue sensationelle Single namens Kölr Alav.

00:23:11: Wie ist es dazu gekommen?

00:23:13: Wie ist die Geschichte dieses Songs?

00:23:15: Ja, das ist wirklich ein ganz besonderer Song.

00:23:18: Der ist so besonders dass er sich verspätet hat.

00:23:21: Das ist eigentlich der größte Witz.

00:23:22: ihr habt eingangs zum Podcast meine eigentlich aktuelle Singles zu Venier gehört.

00:23:26: es ist ja im Kölschen auch so dass man wenn man sich dann mal halbwegs etabliert hat jedes Jahr ein Lied irgendwie beisteuert Für die älteren werden sich noch erinnern CDs, heutzutage Playlists wo man sich dann auch meistens tummelt und diese ganzen Lieder zusammengetragen wird.

00:23:40: Die bekannt ist sicher die Karneval der Stars.

00:23:43: Wo jedes Jahr neue Lieder vorgestellt werden das sind es unheimlich viele.

00:23:46: dieses Jahr waren es bei vielen Bands zwei Songs und ich habe irgendwie mein Lied zu Vinier abgegeben war auf der Kölsch für alle mit drauf.

00:23:54: Es ist im November erschienen zur Vorsession wie wir das nennen.

00:23:59: Und dann ist mir irgendwie, ich weiß gar nicht mehr genau wo, irgendwie geisterte Tage lang so eine Idee rumhenschlägt und du müsstest mal so einen Hommage an die Lieder in Köln machen.

00:24:08: So irgendwie ein Lied, wo der Text sich zusammensetzt aus bekannten Liedern von früher bis heute.

00:24:14: Da wäre da auch ne tolle Idee.

00:24:15: Da hab' ich gesagt, ah!

00:24:16: Das hat bestimmt schon irgendwann die Black Fist haben, das hat bestimmt in den Achtzigern mit älteren Liederen gemacht oder so.

00:24:21: Gibt es bestimmt?

00:24:22: recherchiert, geschaut.

00:24:24: So gut wie nix gefunden!

00:24:25: Also nichts wirklich.

00:24:26: was mal irgendwie durchgeschlagen ist und ich weiß nicht ob er das Lied von Adel Tawil Leader kennt, deutsche Nummer die sehr erfolgreich war, die das mit internationalen Titeln auf Deutsch übersetzt gemacht hat einen sehr schönen Text daraus gemacht habe gesagt es muss doch möglich sein Die Song Ideen, also die Titel von früher bis heute so in Text auch zu verarbeiten dass eine schöne Message entstehen könnte.

00:24:48: Dann habe ich es für mich rumgeschrieben und gemacht und getan und ich hab einen Kollegen von den Klüngelköpfe der liebe Waldi-Gerüße an der Stelle wir schreiben zusammen sehr viel.

00:24:56: da kam irgendwann ins Studio zu einer Songwriting Session meinte hey Philipp weiß was eine super Idee wäre In Lied, wo der Text aus bekannten kölschischen Lieder

00:25:06: gespielt ist.

00:25:06: Und dann

00:25:06: findet ihr die Kräftige

00:25:07: Schublade und holt das Ding raus... ...und

00:25:12: vor allem habe ich zu Waldi an der Stelle gesagt, dass es nicht gut war.

00:25:15: Weil wenn ich die Idee habe und du die Idee hast, dann ist sie sehr wahrscheinlich gut!

00:25:20: ist aber sehr wahrscheinlich auch die Idee einer dritten Person, wir müssen uns jetzt irgendwie mal da dran setzen.

00:25:25: Wir bringen das Ding morgen raus!

00:25:27: So ungefähr und haben ja ganz schnell das Ganze zusammengeschrieben und als echt ein guter Song draus geworden.

00:25:32: Der Name ist ein bisschen kitschig, gebe ich zu, aber er trifft einfach den Nagel auf dem Kopf, die Aussage simpel zusammengefasst... Wenn man hier aufgewachsen ist gehört die Musik, als ich nenn's mal Botschafterin des Brauchtums- und des Karneval So ein bisschen in die Kölsche DNA.

00:25:50: Jeder kennt die Lieder bis Ostermann zurück mindestens und kann die irgendwie Teile davon mit singen, Refrain von mit singe sieht hat irgendeine Erinnerung ans Feiern an Die Kindheit im Karneval wie man den Zuch gucken war oder wie meine Tanzgruppe hier dann setz all diese Dinge sind in uns drin Und das ist ja über zweihundert Jahre jetzt nun mal der Fall und wird sehr sehr wahrscheinlich so bleiben.

00:26:11: und da eine Umarsch zu setzen.

00:26:14: Etwas hintergründige Idee dabei ist aber auch, dass ich damit so ein bisschen eine Zäsur vollziehen möchte.

00:26:19: Ich habe die letzten Jahre ... Natürlich erst hatte ich zu wenig eigene Titel, also hat man immer noch viel gecovert.

00:26:25: auf der Bühne kommt aus dem Coverbereich und es ist unheimlich schwer wenn man mal als Cover-Künstler auch bei den ein oder anderen hängen geblieben ist sich davon wieder loszuspielen.

00:26:34: Und das ist jetzt im Jahr von mir, wo ich sage damit wird gebrochen.

00:26:39: Das Covern hat einen Ende, es geht jetzt um die eigenen Songs und das soll dieser Song auch so ein Stück weit präsentieren.

00:26:44: Und es ist jetzt ein ganz großer Moment für uns alle, weil zufälligerweise hat der Philipp seine Gitarre dabei und er hat uns versprochen zumindest ein kleines Stückchen dieses Lieds um's hier anzuspielen.

00:26:59: Meine Damen und Herren!

00:26:59: Hier auf der Bühne des kleinsten Kürzenis in Mülle.

00:27:03: Er kommt aus Köln-Zollstock, hat die Weitereise auf sich genommen und wird uns jetzt sein neues Liedspiel spielen.

00:27:14: Schade.

00:27:16: Besser ist

00:27:17: das.

00:27:17: Ich sag mal los, Junge!

00:28:54: Großartig!

00:28:56: So, liebe Hörer.

00:28:57: Ich hoffe ich dass ihr sehr genau zugehört habt weil der Philipp hat da sehr viele Lieder drin versteckt.

00:29:03: die preisfrage ist wie viele lieder waren jetzt in diesem ausschnitt drinnen?

00:29:09: schreibt uns an Das Köln-Ding at kölnlose.de oder an uliatkölnloze.de, der Philipp Fatsch versprochen eine CD für denjenigen rauszufinden, der die richtige Nummer nennt und von unserer glücklichen Glücksfähianik aus dem großen Lostopf gezogen wird und schreibt euren Namen drauf.

00:29:27: er wird sogar noch signieren hat er uns versprochen ihr müsst allerdings wirklich die richtige Anzahl von Liedern die ja gerade rein verarbeitet hat in sein Lied uns nennen.

00:29:36: also nochmal Die Anzahl der Lieder Euren Namen an Uli At Köln-Lotze.de und dann ist vielleicht schon bald die Single bei euch im Briefkasten.

00:29:46: Und wenn ihr jetzt Literaten seid, die noch jemanden herausragenden suchen?

00:29:52: Wo Level Philipp kann man sich denn bei dir melden!

00:29:55: Ja, das ist immer das Geraus mit meinem Namen.

00:29:58: Sucht einfach bei Google der Kölscher Ed Sheeran und dann kommt ihr auf meiner Internetseite raus.

00:30:02: Da habt ihr gar kein Problem.

00:30:04: für alle die meinen Namen schon kennen!

00:30:06: Der ist Philipp Godard.

00:30:07: den können wir einfach am Stück schreiben und einen Punkt.de dahinter hängen und da findet ihr alle Infos und Kontakt zu uns hier im Büro vom Studio direkt oder bei meiner Agentur der lieben GO-GMBH

00:30:19: Oder aber Ihr könnt auch in Philipp Godards Fanclub Weil

00:30:23: der Philipp ist wesentlich weiter als wir.

00:30:26: Der hat einen eigenen Fanclub!

00:30:29: Er hat wahrscheinlich irgendwo so ein Schrank, wo so Unterwäsche drin ist, die ihm auf die Bühne geschmissen

00:30:34: wird.

00:30:35: Nein!

00:30:36: Aber er hat auf jeden Fall seinen Fanclub.

00:30:39: Was habe ich davon?

00:30:41: Was macht der Fanclub?

00:30:43: Was bringt der?

00:30:43: Man hat natürlich ewig langen Fame und Ruhm – das ist ja das Allerwichtigste.

00:30:49: Das klingt etwas anders als letztendlich.

00:30:54: Ich bin auch ein moderner Künstler durch meine Zätigkeit als Studio.

00:30:58: Label und Verlag.

00:30:59: Und man ist halt schon tief in dieser Musikwelt drin, und wer sich ein bisschen mit Musik in den letzten sieben- acht Jahren beschäftigt hat der weiß dieses böse Virtue Spotify.

00:31:09: das ist leider ein bisschen schön für uns Künstler weil man sich sehr gut verbreiten und vermarkten kann.

00:31:15: aber so kolomäßig bleibt da leider gar nichts hängen.

00:31:18: also pro stream gibt es null Komma Null drei Cent ... kann man ja selber ausrechnen, wie viel Streams man so braucht.

00:31:24: Damit man allein die Produktion von... Taylor

00:31:26: Swift kommt gut parat!

00:31:28: Ich glaube ihr hattet ein bisschen was auf Seite gelegt in der Zwischenzeit.

00:31:30: Das kann ich leider nicht behaupten.

00:31:32: oder ist der Fanclub eine schöne Möglichkeit?

00:31:33: Es ist quasi so ne Art, das sagt vielleicht manchmal was, ne Art Crowdfunding auf einem Abo-Prinzip beruhen.

00:31:40: Man kann sich da selber so einen Monatsbeitrag aussuchen.

00:31:42: wenn man mich also unterstützen möchte und sagt Mensch find dat toll wat der Philipp macht dann kann er da Mitglied werden.

00:31:47: Da gibt es besondere Specials.

00:31:48: zum Beispiel hören die Leute die in meinem Fanclub sind alle Lieder schon während sie entstehen.

00:31:52: Also man kriegt so einen Einblick in Songwriting, ich frag da immer mal wieder wie findet ihr das?

00:31:56: Wie findet ihr die Texte manchmal kommender Ideen von Mitgliedern und Mitgliederinnen, die irgendwie mitschreiben und Ideen liefern und und und ist richtig schön.

00:32:05: Manchmal machen wir ein paar Live-Treffen wo ich dann irgendwie was Neues erzähle also rund um.

00:32:10: Da hat man eigentlich alle Infos, die Musik und und weit vor dem Newsletter und noch viel viel weiter vor dem Social Media.

00:32:17: Da bin ich natürlich auch aber da sind Sie ja alle!

00:32:20: Und ein Künstler

00:32:22: zum Anfassen.

00:32:23: Aber bevor wir den lieben Philipp jetzt in die Session wieder entlassen auf Flügeln mit seinem Bandwagen durch die Gegend fährt, kommen wir noch zum heißen Stuhl weil wir haben eine kölsche Schnellrunde vorbereitet.

00:32:39: Uli Lassion!

00:32:42: Ich hoffe, du schwitzst schon ein bisschen.

00:32:43: Die können

00:32:44: schnell rundes... Es gibt elf Fragen.

00:32:46: Natürlich!

00:32:47: Aber ganz einfach.

00:32:48: Es geht doch kein richtig und kein falsch.

00:32:49: Zumindest meistens nicht.

00:32:50: Okay.

00:32:51: Wenn nicht können?

00:32:52: Wo sonst könntest du leben und warum gerade dort?

00:32:54: Ja, als echte Kölscher irgendwie natürlich nirgends.

00:32:57: Aber wenn ich müsste habe ich zwei Orte zur Auswahl.

00:33:01: zum einen Berlin denn da lebt meine Familie mittlerweile also meine Mutter und mein Bruder sind dort ansässig und ich bin sehr oft in der Stadt.

00:33:09: zum anderen London.

00:33:10: die Stadt hat mir vor vielen vielen Jahren mal angetan.

00:33:12: das wäre eine Alternative aber ist ja noch teurer als Göln

00:33:15: Ja, aber was ist denn London in den Köln sein können?

00:33:18: Ich hab ja gar nix.

00:33:19: Wenn dann bleibe ich hier!

00:33:20: Die U-Bahn ist vielleicht besser, aber ansonsten... Das

00:33:24: sind wir auch schon gleich bei der nächsten Frage, nämlich Frage Nummer vier.

00:33:27: Äh,

00:33:28: Nenne... Freie Frage Nummer Vier.

00:33:31: Nenne ein zwei drei Gründe warum man Kölnen morgen verlassen sollte.

00:33:36: Du bist ja fast eine Fangfrage.

00:33:40: Warum man Köln verlassen sollte?

00:33:42: Also, ich finde, man sollte Kölner auf jeden Fall verlassen wenn die AfD weit über vierzig Prozent hier holt.

00:33:48: das wäre ne absolute Vollkatastrophe und dass wir ein absolut legitimer Grund hier wegzugehen.

00:33:53: deswegen geht schön am dreienzwanzigsten Februar wählen.

00:33:56: Ansonsten Grund Nummer zwei wäre definitiv vielleicht, sagen wir mal das Angebot der KVW.

00:34:03: Das lässt durchaus zu wünschen über.

00:34:04: ich kriege andere Orte definitiv besser hin.

00:34:07: Ein dritter Grund fällt mir echt nicht ein und das ist eigentlich ein guter Punkt finde ich oder?

00:34:11: Guter Punkt!

00:34:12: Vielen Dank auch nochmal ausdrücklich für den klaren Ansage gegen Braun und gegen rechts

00:34:17: weil wir sind Bund

00:34:18: und wir bleiben auch

00:34:19: so.

00:34:20: Wir ziehen dann mit

00:34:22: Wo ist dein Lieblingsplatz in Köln?

00:34:24: Das ist doch nicht Zollstock.

00:34:27: Natürlich Zollstock, das muss ich sagen.

00:34:28: Ich habe einen Vertrag unterschrieben.

00:34:31: Mein Lieblingsplatz in

00:34:32: Zollstocker Bürgerverein.

00:34:33: Ich blüffte jede Woche eine Giste Bier,

00:34:36: wenn du das hörst?

00:34:37: Tunni eh schon!

00:34:38: Nein, ich bin meinem Fehl wirklich sehr verbunden und da ist es auch wirklich nett.

00:34:42: also vielleicht für manche erst auf den zweiten Blick.

00:34:45: aber ich finde im Zollstoff gibt's ein kleinen netten Park.

00:34:48: Da bin ich doch eigentlich täglich um mein Ründchen zu drehen.

00:34:50: Ich gucke mal ein bisschen frische Luftkriege Dann bin ich super gerne bei mir im Tonstudio tatsächlich weil hier ein Superkreter und ich bin echt gerne in Mühlheim.

00:34:58: Es gibt einen super schönen kleinen Streifen rein, hier hinten in Mühleim Richtung Flitter daraus da kann man richtig schön noch viel in Ruhe spazieren.

00:35:05: das ist ja nicht überall am Rhein so gegeben um hat ein schönen Blick auf die andere Seite auf die Nippesterseite.

00:35:11: Und jetzt hat der schlaue Philipp natürlich auch den großen Bogen geschlagen vom Fädel über den Rhein drüber die Schelsig einbezogen, denn man kann einfach

00:35:20: alles.

00:35:21: welche kölche Eigenschaft zeichnet dich

00:35:24: aus?

00:35:25: Welche Kölschereigenschaft mich auszeichnet?

00:35:28: Auf jeden Fall Optimismus.

00:35:29: Das können wir Kölschen ja sehr, sehr gut.

00:35:31: Hätten auch immer.

00:35:32: Joti-Jange gelingt mir natürlich auch nicht immer.

00:35:35: aber ich würde schon sagen dass sie ein sehr optimistischer Typ bin und wenn ich meinen Rückschlag erlebe bin ich vielleicht so gefühlt zehn Minuten niedergeschlagen und dann kommt schon wieder irgendwas positives und sagt aber dafür habe ich stattdessen gesagt und dafür kürte noch jetzt und alles jots.

00:35:49: Also

00:35:49: das Glas ist immer halt voll.

00:35:51: Genau definitiv!

00:35:52: Welche Kölschen haben dich beeinflusst oder beeindruckt?

00:35:56: Das ist echt schwer zu sagen.

00:35:58: Manche sind ja sogar Kollegen geworden, also ich würde schon sagen natürlich aus der Musikecke.

00:36:03: Einige fällt einem manchmal nicht so leicht das zu sagen aber man hat sich auch mit der Musik beschäftigt.

00:36:08: Ich finde ganz toll was die Höhner überall Jahre gemacht haben und nicht alles selbstverständlich.

00:36:13: Aber muss ich schon sagen zumal Henning Krautmacher mich definitiv beeinflusst hat weil wir ein sehr enges Verhältnis mittlerweile haben So was wie ein Ratgeber auch ist, ein Stück weit.

00:36:23: Also wir telefonieren ab und an und er hat mich so ein bisschen unter seine Fittiche genommen und das ist ja der größte Einfluss die man haben kann.

00:36:29: Und natürlich ansonsten auch alle Musiker.

00:36:32: ich sage auch immer wieder gerne Ich danke auch Leuten wie Karl Berbühe und Fritz Weber und Willi Ostermann dafür dass sie vor vielen vielen Jahren mittlerweile hundert Jahre auf den Bühnen als Solisten waren wo ich jetzt wieder hin möchte nach Hundert Jahren wieder die Bühne öffnen für solistische Künstler im Karneval.

00:36:49: Okay nächste Frage Was machst du zwischen Weiberfastenacht und Aschermittwoch?

00:36:55: Das ist, da haben wir schon fast Feierabend.

00:36:58: Da gibt es noch einmal den Höhepunkt.

00:37:00: Das sind immer die letzten Tage.

00:37:01: Weiberfasernacht ist meistens der vollste Tag, wo's wirklich dann gefühlt für vierundzwanzig Stunden rund geht.

00:37:07: Dann geht das meistens bis Sonntag noch durch.

00:37:09: Ich bin sonntags im Schon- und Viertelzucht dabei.

00:37:11: Montags haben wir tatsächlich frei.

00:37:13: Da bin ich wahrscheinlich auch irgendeiner Tribüne nach Feiern.

00:37:15: Wir schauen mal ein bisschen den Zug Und gehen vielleicht abends noch ein bisschen Kölsch trinken, weil ich Dienstags natürlich beim Zollstockerumzug mit fahre für die Europaschule.

00:37:25: Da geht es dann wieder früh raus.

00:37:26: aber das lasse ich mir auch nicht nehmen ist jetzt das dritte Jahr damit Tradition und das ist mir auch eine Herzensangelegenheit.

00:37:32: Es ist auch einen Ehrenamt.

00:37:33: da gibt's natürlich auch kein Geld für.

00:37:35: Aber das hat mehr zu Spass.

00:37:36: mit den Kids um die Häuser zu ziehen und Rabatt in Zollshock zu machen finde ich klasse.

00:37:40: Die für Zollschocker Verwuchzelung, ne?

00:37:41: Ja.

00:37:41: Auf der Begriff Zoll-Schock heute.

00:37:43: Ach so!

00:37:43: Zollstock, zollstock...

00:37:46: So jetzt wissen wir was du zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch machst.

00:37:49: Was ist es zwischen Aschernmittwochen und Weiberfastnacht?

00:37:51: Da wird geschlafen natürlich.

00:37:54: Nein, das sind

00:37:54: dann aber elf Monate und vier Wochen.

00:37:58: Wir Karnavalisten, wir sind ein bisschen wie Bären nur umgekehrt.

00:38:01: Wir haben einen langen Sommerschlaf und sind dann im Winter wieder aktiv.

00:38:05: Das Jahr ist natürlich sehr voll.

00:38:06: normal machen wir eigentlich fast alle da gehör ich jetzt mittlerweile auch dazu nach Aschein mit wo erst mal ein bisschen Urlaub so meistens in paar Wochen wirklich entspannen runter kommen vielleicht sogar in die Sonne fliegen.

00:38:15: So die Kanaren sind ja angesagt bei einigen Karnafalisten dass man so ein bisschen Sonne zangt und einfach mal nix macht Und dann geht es halt schon wieder ins Studio.

00:38:23: Es ist ja eben schon gesagt worden, ich schreibe mir nicht nur für mich.

00:38:26: das heißt wir haben richtig viel Arbeit dieses Jahr für mehrere Künstler in Köln und in ganz Deutschland zu schreiben, zu produzieren, für mich selber zu schreiben.

00:38:35: Konzerte stehen an aber April geht's noch nie ab doch Aber April gehts dann schon wieder mit Konzerten los.

00:38:41: Das Schiff fährt dieses Jahr leider ohne mich, deswegen mache ich jetzt nicht noch mehr Werbung.

00:38:45: Ja, ich bin auch ganz entsetzt.

00:38:46: Ich bin jetzt vier Touren mitgefahren und die Fünfte findet leider ohne Mich statt.

00:38:49: Da bin ich aber echt ein bisschen geknickt... Deswegen

00:38:51: fahren wir beide auch nicht mit!

00:38:52: Das

00:38:52: finde ich sehr nett für euch.

00:38:54: Das nenne ich echte Solidarität.

00:38:56: Aber ansonsten ist das ja natürlich dann voll von kleinen Konzerten, größeren Konzernen auftritten wo man unterwegs ist und dann ist man eigentlich auch schon Richtung Sommer mit den neuen Songs beschäftigt.

00:39:07: Späßig!

00:39:07: Die Straßenfestwilse-Saison fängt ja dann auch bei.

00:39:11: Ja, ist ja mittlerweile eigentlich

00:39:12: komplett voll.

00:39:13: Wir sind hier übrigens eingeladen zum Hahnwald.

00:39:16: Da nehmen wir dich

00:39:18: mit?

00:39:19: Dann nehmen wir uns mit und da spielt meist Phil Collins, weil die sich das leisten.

00:39:23: Oder

00:39:23: vielleicht doch

00:39:25: Ed Sheeran.

00:39:27: Der echte Ed Shearan!

00:39:28: Der

00:39:28: andere, der Andere.

00:39:31: Philipp, was hätt für Dich noch im Majority-Jahre?

00:39:35: Für einen Prinzip alles, also wenn man wirklich runter bricht ist eigentlich immer nur halb so schlimm wie es am Ende ist.

00:39:45: Wenn man nur ein bisschen Zeit vergehen lässt kann man immer am Ende sagen weißt du was?

00:39:48: und dafür war er gut?

00:39:50: Und das ist so ein bisschen auch der Kölscher und deswegen will ich es waren eigentlich Alles fällt mir, um so mal zu sagen im Hinblick auf die Wahlergebnisse der AfD im Ost ein bisschen schwerer zu sagen.

00:40:00: Deswegen nochmal den Feb-Wählen gehen!

00:40:05: Recht hat er.

00:40:07: Und wo drüber lachste dich kaputt?

00:40:10: Über Camping?

00:40:12: Nee, da kann ich nichts rüber lachen.

00:40:13: Meine Schwiegereltern sind fanatische Camper.

00:40:15: Da hat man manchmal nix zu lachen.

00:40:17: Das ist wie ne Religion Worüber ich sehr lachen kann.

00:40:21: das tatsächlich Comedy.

00:40:22: Ich bin großer Comedy-Fan Find auch einige Kollegen hier in Köln ganz toll Zum Beispiel Martin Chops, Volker Weininger Ganz hervorragend.

00:40:30: Auch ganz groß finde ich den Topes vom Land Einer der letzten Vertreter Der Reimriede Mark Metzger natürlich sensationellustig.

00:40:36: Also da kann mich schon tierisch beömmeln wenn Leute Humor haben sondern irgendwie gut rüberbringen, ob Kölsch oder nicht.

00:40:43: Da haben wir ein Tipp für dich, weil unser völlig überbezahlter Tontechniker mein Sohn Janik hat uns am Samstag ins Theater eingeladen.

00:40:51: Wir waren bei der Mission Kolonia!

00:40:55: Oh ist das

00:40:56: gut?

00:40:58: Das war der oberknaller Wald.

00:40:59: Danke nochmal Janik für die Einladung.

00:41:02: aber bei dem ganzen Honorak kann es schon mal leichter sein.

00:41:04: Dann muss ich mir das auch mal anschauen.

00:41:06: toll

00:41:08: Ich bin nur auf Schaden, ne?

00:41:10: Dein Kölsches Lieblingsessen.

00:41:12: Mein Kölches Lieblingsessen ... Reibekuchen, Riefkuche ganz klar!

00:41:16: Wie?

00:41:17: Riefkoche... Ja nee

00:41:18: wie?!

00:41:18: Ach so,

00:41:18: wie?!

00:41:20: Mit Apfelmoves und ich bin ein bisschen Fan vom Bergeschnal, also ein bisschen schwarzbrot darf auch dabei

00:41:25: sein.

00:41:25: So ehrlich ist er auch.

00:41:26: Ich esse

00:41:26: das auch mit Lachs.

00:41:27: Nee, ich dachte es hat schicke Micky Essen.

00:41:30: Das ist ja

00:41:31: ein bisschen im

00:41:32: Anwalt.

00:41:32: Nein, nein, nein!

00:41:34: Hübt das schon

00:41:34: mal!

00:41:35: Dein Kösches lieblings Schimpfhocht

00:41:37: Genau, ich hab mir sogar selber noch eins ausgedacht.

00:41:43: Hält er mich hier?

00:41:44: Wir haben eben ein bisschen drüber gesprochen weil es so viele Schöne gibt.

00:41:46: Mir ist aber eins eingefallen.

00:41:47: Ist super, super, Super Old School!

00:41:50: Aber da habe ich mich in der Akademie am meisten kaputt gelacht.

00:41:54: Ich weiß gar nicht ob man das noch viel benutzt... ...ich benutze tatsächlich manchmal sogar einen Songtext mit drin.

00:41:57: Der schmeckt lecker.

00:41:58: Das sind ganz hervorragend.

00:41:59: Ja, das

00:41:59: sind sehr, sehr... Was ist dein nächstes

00:42:00: Kind?

00:42:01: Schraubsüffel.

00:42:01: Du bist

00:42:01: Schraubsüffler.

00:42:01: Bei mir ist ja Plischproben.

00:42:03: Ja, Blödsprung

00:42:04: ist der Stimmste.

00:42:05: Kann man vor allen

00:42:05: Dingen das nicht einklagt werden?

00:42:06: Das

00:42:08: kann ich sogar zu Schmier sagen, du Blössprung!

00:42:13: Nee, ich sag schmeck lecker.

00:42:14: Das hat so einen schönen dreckigen Sound wenn mal wieder.

00:42:17: Last

00:42:17: but not least... Bitte vervollständige den Satz.

00:42:21: Oh Gott.

00:42:23: Köln ist eine Stadt die auf dem ersten Blick nicht verliebt macht aber auf den zweiten definitiv

00:42:36: Schönes

00:42:36: Wort.

00:42:36: Das können wir natürlich jetzt nicht mehr toppen.

00:42:39: Philipp, vielen, vielen Dank für Musik, Gespräch, Gastfreundschaft!

00:42:44: Für dein eloquentes Wesen und auch für die Insights in den Fastelorventen.

00:42:50: Wir haben wieder mal eine Menge gelernt.

00:42:52: Wir machen folgendes... Wir gucken, ob wir da geregelt kriegen.

00:43:07: Vielen Dank!

00:43:07: Etwa schön.

00:43:09: Etwa Jod am Enggebiet ist jetzt so gott, aber herrlich!

00:43:12: Und Leute denkt an das Gewinnspiel?

00:43:14: Wie viel Lieder hat er rein verwurschtet?

00:43:16: Die Info bitte an uliatköln-lozepunkt.de und der oder die glückliche Gewinnerin bekommt eine handsignierte CD vom Philipp Mitmut.

00:43:28: Ja, schöner Kameradnitmisabe Uli.

00:43:31: Alles schön zusammengefasst.

00:43:33: Vielen Dank Maritiot und bis demnächst, gollala für Freude in der Session!

00:43:38: Das war die neuste

00:43:39: Folge

00:43:40: vom Köln-Ding der Woche.

00:43:41: Und ich hoffe es hat euch

00:43:43: gefallen.

00:43:43: Wenn ja folgt uns auf Instagram und Facebook und

00:43:48: auf TikTok da sind wir unter das Kölneding zu finden.

00:43:52: auch auf

00:43:53: PolyG sind wir natürlich zu finden weil es da unseren Podcast gibt und auf

00:43:57: Spotify Apple RTL Plus überall da

00:44:02: wo es

00:44:03: Podcast gibt.

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