Das Köln Ding der Woche - Wie unsere Stadt zu ihrem Namen kam
Shownotes
CCAA, Cöln, Köln – wie unsere Stadt zu ihrem Namen kam
Die Kölschen benennen und besingen ihre Stadt liebevoll als „Kölle“. Und Kasalla besingt sogar „Stadt mit K“.Doch noch vor gut 100 Jahren hätte Kasalla allerdings die „Stadt mit C“ besingen müssen, denn die offizielle Schreibweise für unsere Stadt lautete bis 1919 „Cöln“.
Wie aus dem „Oppidum Ubiorum“ zunächst „Colonia Claudia Ara Agrippinensum“, später „Cöln“ und heute „Köln“ wurde und welche Rolle der findige Adenauer dabei gespielt hat, erklären Frank und Uli in diesem Köln-Ding der Woche.
Links:
CCAA, Cöln, Köln – wie unsere Stadt zu ihrem Namen kam https://www.koeln-lotse.de/2019/09/28/ccaa-coeln-koeln-wie-unsere-stadt-zu-ihrem-namen-kam/
Kasalla – Stadt met K https://www.youtube.com/watch?v=1iuaEDtNBxY
Die Produktion dieses Podcasts erfolgte durch YM Audio Productions. https://www.ym-productions.de/
Transkript anzeigen
00:00:11:
00:00:25: Hallo und herzlich willkommen, es ist wieder soweit.
00:00:30: Das Köln-Ding der Woche besucht euch zu Hause!
00:00:32: Mir gegenüber sitzt Frank M aus Z, Frank Mausbach aus dem schönen Kölner Zollstock
00:00:39: Und mir gegenüber sitzt UKKL.
00:00:50: und heute geht es um die Stadt mit den hunderttausend Namen UNSER KÖLLEN.
00:00:55: Unser Köln schreibt sich heute G-O-L-N, kennt man?
00:01:00: Aber das war früher alles ganz anders und unsere Stadt hat X verschiedene Namensvarianten durchgemacht.
00:01:06: Das fing schon bei den Römern an und geht eigentlich bis mindestens Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts noch, wo der Name sich ständig geändert hat – und das wollen wir heute mit euch ein wenig aufdröseln!
00:01:15: Womit hat es angefangen?
00:01:17: Es hat alles angefangen wie immer in Köln mit den U-Biern.
00:01:20: Dieser ursprünglich auf der Schälsig, also der rechten Rheinseite beheimatete Germanenstamm wurde von den Römern-Zwanzigneunzehn vor Christus auf die linke Seite des Reins umgesiedelt.
00:01:32: Die neue Siedlung wurde Oppidum Ubiorum, also Siedlungen der Ubiya genannt.
00:01:37: dank des Költschen Mädchens Agribina bekam diese Siedelung allerdings dann ein paar Jörche später den Status einer Kolonia und somit den Namen Kolonia Claudia Ara Agrippinensium Mit anderen Worten klaudische Kolonie und Opferstätte der Agrippinenser.
00:01:57: Also jetzt hatten wir schon mal das Opidum Ubiorum.
00:02:00: Wir hatten das CCAA, Kolonia Claudia Aragrinensium als schonmal die ersten zwei Namen unserer Stadt.
00:02:06: Wobei der zweite Name, Kolonia Claudia Ara Grinensuum CCAA durchaus etwas lang ist.
00:02:12: Der Kölsch an sich ist aber durchaus was gemütlich und kürzt gern ab.
00:02:17: Und so wurde aus dem Kolonial Claudia Ara Grabinensium von den Kölschen abgekürzt auf entweder Agrippina oder Kolonia.
00:02:25: Und Kolonia klingt doch fast schon vertraut!
00:02:27: Ja, im Laufe der Jahrhunderte gab es unzählige Sprechweisen und Schreibweisen von Köln.
00:02:35: Also Kölne mit C O E Doppel L,
00:02:38: Kölnen, Köhlen, Kölln, Gollen, Göllne, Göln
00:02:43: also wie auch immer gab hundert verschiedene tausendste Varianten.
00:02:47: Am sechsten Oktober siebzehn vier neunzig ergab es sich dann dass die Kölner sich kampflos den Franzosen ergaben.
00:02:55: ja das er gab sich was Ich mir ja kaum vorstellen kann, wo sind denn die Jansen Jan von Werts wenn man sie mal braucht?
00:03:01: Aber der Einmarsch der Franzosen bedeutete das Ende des Freien Reichsstadt.
00:03:14: Die Französischen Besatzern modernisierten die Müllabfuhr und Straßenbeleuchtung und führten neben Hausnummern auch den neuen Namen Kolonia ein.
00:03:21: Jetzt stellt euch vor... Die Franzosen wären nicht gekommen, sondern ich sage mal die Holländer.
00:03:27: Dann würde alle Welt nicht nach Haudecôneur, sondern nach Watte-Euth-Göln
00:03:32: riechen.".
00:03:33: Das klingt durchaus etwas schräg!
00:03:36: Haude-Colon ist schon ein bisschen schicker muss man sagen.
00:03:38: Ja
00:03:39: es versprüht jetzt wenig internationalen Scham ne?
00:03:42: Nach den Franzosen kamen die Preußen und die Kölschen wollten tatsächlich zu der eigentlichen Schreibweise Köln wie wir sie heute kennen zurück, KÖLN.
00:03:51: Das war natürlich eine Reaktion auf die ungeliebten Besatzer der Franzosen oder Besatzung der Franzose, weil man wollte alles französische so ein bisschen ausmerzen.
00:04:00: Aber was ist ausgerechnet Friedrich Wilhelm
00:04:03: IV.,
00:04:03: einer der Preußen-Könige?
00:04:05: Der sorgte dafür dass Köln dann tatsächlich ab September, eighteen, sieben und fünfzig den offiziellen Namen Kölner bekam.
00:04:10: übrigens ... Der offizielle Name war sogar Festung Kölnen, weil die Franzosen Kölners so dermaßen ausgebaut haben als Festungsstadt West als westliche große gegen die Franzosen, dass der Begriff wirklich auch im Programm war.
00:04:24: Also hier waren so viele preußische Soldaten stationiert und Friedrich Wilhelm IV hat dann auch gesagt wir schreiben Köln mit C nicht ums an Kolonia den Franzosen zu erinnern sondern ganz tief zurück.
00:04:37: es sollte sich an das Kolonier der Römer also im Lateinischen zurückerinnern.
00:04:42: ja und dann kam der Jodeale Adenauer Als Kölner Oberbürger reist, da nutzte er die Irrungen und Wirrungen nach dem Ersten Weltkrieg geschickt aus.
00:04:51: Und ließ am ersten Februar in der Fäbau-Ninzehneinzehn verkündet.
00:04:54: Der Städternamen
00:04:55: Girln
00:04:56: wird hier von jetzt an mit Geige schrieben!
00:04:59: Tatsächlich überschritt Adelaue damit aber ganz erheblich seine Kompetenzen.
00:05:03: Also so mächtig war er ja auch wieder nicht.
00:05:05: Doch während man sich im Berlin mit Revolution und Verkündung der Weimarer Republik herumschläscht konnte man sich mit solchen Gas oder C-Gedöns im fernen Westen nicht beschäftigen.
00:05:16: Und so kamen wir dann schlussendlich zu unserer Schreibweise Köln, wie es heute ist und das war ein langer Weg vom Opidum Ubiorum über Kolonia Claudia Are Agrippinensium über Kölne, Kölnen, Köllene, Kologne bis hin zur Heute Kölner.
00:05:30: und damit sind wir ja auch ganz glücklich weil wie hätte Marie Louise Nicuta denn ihre ganzen Lieder schreiben können wenn da nicht mindestens immer einmal Göln drin vorgekommen wäre?
00:05:40: Also bei allen Worten, wir müssen uns beim Ojo-Bürgermeister Adenauer Lanken, Hesse Jotimat und tschüss zusammen.
00:05:47: Vielen Dank macht es gut!
00:05:48: Und nächste Woche geht's weiter.
00:05:51: Vielen dank fürs Zuhören
00:05:52: und da wir natürlich absolut davon aussehen dass ich der Podcast gefallen habe folgt ihr jetzt natürlich auch bei Spotify
00:05:58: und zusätzlich
00:06:00: Noch auf der Webseite des Kölnlotsen, köln-lotze.de oder bei dem ganzen Social Media Gedöns Instagram, Facebook und wie sie alle heißen überall einfach Kölnnot zu gucken.
00:06:10: dann findet ihr uns!
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