Das Köln Ding der Woche - „Mer losse d´r Dom in Kölle“

Shownotes

Das Köln Ding der Woche – „Mer losse d´r Dom in Kölle“

Ein kritischer Blick auf Köln heute zeigt, dass die Veränderung der Stadt kaum noch aufzuhalten ist. Immer mehr zahlungskräftige Menschen ziehen in die Veedel, die alteingesessenen Bewohner werden „wegsaniert“.

Doch dieser Vorgang ist nicht neu. So beschloss der Rat der Stadt Köln im Jahr 1973 die Sanierung des Severinsviertels. Und schnell wurde klar: Die entstehenden Neubauten waren nichts für den oft schmalen Geldbeutel der Menschen in der Südstadt.

Es formierte sich – angetrieben von Studenten und weiteren Sanierungsgegnern – der Widerstand. Die Bläck Fööss griffen diesen Protest auf. Die Idee war, die Stadtverwaltung zu mahnen, doch bitte „die Kirche im Dorf zu lassen“. Übersetzt auf Kölner Verhältnisse: „Den Dom in Kölle zu lassen.“ So entstand eines der schönsten und wichtigsten Lieder der Fööss.

Warum heute weder der Kreml am Ebertplatz, noch der der Louvre am Rhing stehen, erzählen Frank und Uli euch in dieser Folge des „Köln-Ding der Woche“.

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Links

Kölsche Tön & ihre Geschichte: „Mer losse d´r Dom in Kölle“ https://www.koeln-lotse.de/2018/01/28/856/

Bläck Föös: Mer losse d’r Dom en Kölle https://youtu.be/m9Ph0AHYgQE

Kommentare (1)

Helmut „Speedy“Clasen

In den späten 40er Jahren als Mitglied der Kölner Pfadfinder,Stamm der Geusen, Gruppe wildschweine,hatten wir auf der Jahnwiese unterhalb des Vater Jahn Denkmals ein sogenanntes Boy Scout Jamboree. Die halbe Welt war da. Wir hatten soeben unser Zelt aufgebaut und Kunstvoll verankert,fertig für Inspection,als sich der Himmel öffnete uns mit der Höchstmöglichen Gewalt überschüttete. Erst dann stellten wir fest dass wir unser Zelt in einer Senke aufgebaut hatten. Unsere teuren heiligen Pfadfinder Hüte die mit Zuckerwasser steif gemacht waren, ließen ihre Krempen hängen Sodas wir nichts mehr sehen konnten. Erst als alles versaut war, kam die Sonne wieder raus.

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