Das Köln Ding der Woche - 1. Kölner Podcast Tag

Shownotes

Kölner Podcaster gehen am 24. November 2023 erstmals gemeinsam auf Sendung

**Die heutige Folge des „Köln-Ding der Woche“ ist eine absolute Neuheit, eine WELTURAUFFÜHRUNG! **

Wir haben zusammen mit neun weiteren Köln-Akteuren eine gemeinsame Podcast-Folge über den Eigelstein aufgenommen.

Bei diesem Spaziergang werden wir über die schweren Jungs und leichten Mädchen vom Stüverhoff, dat „Kölsche Miljö“, sprechen. Außerdem sind bei diesem kurzweiligen Spaziergang noch mit dabei:

  • Anne Rothäuser von der „Mission Colonia“, bekannt für ihre actionreichen Crashkurse in Stadtgeschichte. Sie sorgt dafür, dass sich die bunt gemischte Truppe nicht verirrt.

  • Der Historiker Willem Fromm verantwortet den Podcast „Eine Geschichte der Stadt Köln“. Er erklärt die lange Geschichte des Eigelsteins.

  • Michael Waßerfuhr von den „Kölschgängern“ spricht über „Orjels Palm“, ein echtes kölsches Original, der im 19. Jahrhundert in der Straße „Unter Krahnenbäumen“ lebte.

  • Der „Tuppes vom Land“ Jörg Runge erkennt, dass selbst auf dem Eigelstein die kölsche Sprache ausstirbt und bietet deswegen einen gereimten Kölsch-Sprachkurs an.

  • Harald van Bonn von „Radio Altstadtwelle“ spricht gemeinsam mit Kurt Feller von der kölschen Kultband Räuber über die Geschichte des Titels „Am Eigelstein is Musik“

  • Der Senior der Truppe, Hermann Hertling (Jahrgang 1930) ist auf dem Eigelstein groß geworden. Gemeinsam mit Karolin Küpper-Popp hat der den Podcast „Podklaaf“ op Kölsch erfunden und spricht mit ihr über längst vergangene Zeiten.

  • Marvin Schmitz und Tim Emmerich besuchen im Rahmen ihres Podcasts „Zweimal 0,2“ regelmäßig verschiedene kölsche Kneipen. Auf dem Eigelstein geht es in den „Kölschen Boor“

  • Über die kölsche Büdchenkultur allgemein und im Speziellen über das Büdchen vor der Agneskirche sprechen Peter Otten und Wibke Ladwig im Podcast „Agnes trifft“ der Pfarrgemeinde St. Agnes.

  • Musikalisch umrahmt wird diese ganz besondere Podcast-Folge von den Kölner Ratsbläsern. „Für den 1. Kölner Podcast-Tag haben wir eigens eine spezielle Fanfare eingespielt.“ so Ulrich Feith, 1. Vorsitzender des renommierten Bläserensembles.

Links

Presse Link zum 1. Kölner Podcast Tag https://www.koeln-lotse.de/2023/11/21/pressestimmen-zum-1-koelner-podcast-tag/

Der Eigelstein – 2.000 Jahre Geschichte auf 570 Meter Straße https://www.koeln-lotse.de/2023/05/02/der-eigelstein-2-000-jahre-geschichte-auf-570-meter-strasse/

Berüchtigte Bordellmeile: Dä Stüverhoff (Im Stavenhof) https://www.koeln-lotse.de/2023/03/18/beruechtigte-bordellmeile-dae-stueverhoff-im-stavenhof/

Die weiteren Akteure des 1. Kölner Podcast-Tags

Radio Altstadtwelle http://altstadtwelle.de/

Der Tuppes vom Land https://www.tuppesvumland.de/

Die Kölschgänger https://koelschgaenger.net/

Podcast „Eine Geschichte der Stadt Köln“ https://geschichte.koeln/

Kölner Ratsbläser https://www.ratsblaeser.de/

Mission Colonia https://mission-colonia.de/

Podcast „Agnes trifft“ https://agnestrifft.podigee.io/

Podcast „Podklaaf“ https://www.youtube.com/channel/UCcwBzeAaymrrBKBJ3-V9b9w

Podcasts „Zweimal 0,2“ https://www.podcast.de/podcast/3259106/zweimal-02

Die Produktion dieses Podcasts erfolgte durch YM Audio Productions. https://www.ym-productions.de/

Transkript anzeigen

00:00:11: Hallo zusammen und willkommen zum heutigen Kölndingen der Woche.

00:00:31: Und bevor ihr euch gleich wundert und denkt, wo sind denn Uli und Frank?

00:00:35: Wir können den ja gar nicht hören!

00:00:36: Dann eine kurze Erklärung zur heutigen Folge.

00:00:39: Was ihr gleich hört, ist eine Podcast-Reise über den Eigelstein.

00:00:42: Diese Folge haben wir mit wunderbaren Podcastkollegen im Rahmen des ersten Kölner Podcasttages aufgenommen.

00:00:48: Deshalb ist diese Folge auch länger als gewohnt!

00:00:51: Aber jetzt hört selbst rein und wir wünschen euch viel Spaß!

00:00:58: Herzlich willkommen zum ersten Köllner Podcasttag!

00:01:03: Endlich geht's los... Wir präsentieren heute – ja man muss es einfach so sagen – eine Weltpremiere.

00:01:09: Wir haben verschiedene Kölner Internetakteure zusammengetrommelt, insgesamt neun und ich finde das ist mindestens eine Fanfare wert.

00:01:31: Vielleicht wäre es ganz nett wenn ich mich erst mal selber kurz vorstelle Ich bin die Anne von der Mission Kolonia.

00:01:36: Allerdings ist das gar kein Podcast.

00:01:40: Jetzt ist es raus.

00:01:42: Aber ich bin extremer Podcast-Fan.

00:01:44: Ich höre sehr, sehr viele Podcasts und ich bin im Köln verliebt.

00:01:47: Und deswegen finde ich's großartig, dass sich heute ja ganz viele Tipps auf einmal bekommen!

00:01:52: Ich bemühe mich im Übrigen sehr hochdeutsch zu sprechen vor welche die kölschen Profis reinkommen ständig in den Schlag in Nacken krieg.

00:01:59: Aber bevor jetzt irgendwer auf die Idee kommt das wäre irgendwie meine Initiative gewesen weit gefehlt?

00:02:07: Die Idee... zu diesem heutigen Tag, da hatte der Uli Kiefer.

00:02:12: Der Kölnloze kennt ihr vielleicht?

00:02:14: Einer oder andere hat vielleicht schon mal bei ihm eine Stadtführung gehabt oder hört unseren Podcast mit rein.

00:02:20: Er hat sich auf jeden Fall gedacht das ist doch super!

00:02:23: Wir packen die alle zusammen und dann wird am gleichen Tag ausgestrahlt von allen Podcastkanälen.

00:02:29: Dann hat er in kürzester Zeit wirklich in kurzer Zeit alles zusammen getrommelt und einer Orga hingelegt vom feinsten selbst präsentieren soll.

00:02:38: Ich sag's euch.

00:02:39: Also nein, komm mit zurück zu der Fanfare die wir eben gehört haben!

00:02:44: Die wurde eigens für diesen Podcasttag komponiert und eingespielt von den Ratsbläsern.

00:02:51: Es gibt es seit deinerneunzehnteinundundfünfzig.

00:02:53: Das handelt sich um ein...einen...einem zwanzigköpfiges Bläser- Ensemble mit Hats & Seal.

00:02:58: Wobei die natürlich auch Nachwuchssuchen.

00:03:03: also wenn es irgendwelche Heißenbläser hier, wenn ihr hier gebt.

00:03:07: Alle bitte hier melden bei den Ratsbläsern, damit die richtig noch mal im Karneval aufmischen können.

00:03:12: Das würde mich sehr freuen!

00:03:13: Das kann doch großartig oder?

00:03:14: Ich möchte auch meine eigene Fanfare.

00:03:17: Dabei haben die Rats Bläser im Übrigen höchste Wein in Köln erreicht.

00:03:22: Sie spielen jedes Jahr bei der Prinzen-Proklamation die Eröffnung von Fahre und es gibt keinen Rosenbund das Sucht, der ohne Fanfare der Rats bläser losläuft also... Ja, ich habe schon wieder eine Kehrsaut.

00:03:37: Heute begleiten Sie uns über diesen besonderen Podcast denn wir nehmen euch jetzt mit zwar auf einen Spaziergang über den Eichelstein.

00:03:46: Der erste Treffpunkt der ist genau unter der Torburg.

00:03:49: Hier stehe ich jetzt und warte gerade Und unter mir liegen noch ein paar Konfetti in dem Ritzen des Pflasters vom elften Elften.

00:03:58: Also ich bin gespannt wenn ich hier als erstes treffe Genau in Torbogen.

00:04:07: Und wenn man ganz leise ist, manchmal dann hört man wie über uns getrommelt wird.

00:04:12: Sind die Musiker in diesem alten Gemäuer drin?

00:04:15: Und ich bin mir sicher jeden Tag läuft irgendwer über den Eigelstein das berühmte Lied des Fädels zumt!

00:04:24: Wenn nicht hier, dann wird es spätestens bei der Altstadtwelle dem Radiosender gespielt.

00:04:30: Kölschetönen sonst nix.

00:04:31: da gibt es dreihundertsechzig Tage im Jahr rund um die Urkölschungusik denn... Kölschermusik ist weit mehr als gröner Karneval.

00:04:39: Das können wir immer beobachten, welche Bands auch das ganze Jahr über im ganz Deutschland spielen und sogar im Ausland.

00:04:47: Zum Einstieg wird uns jetzt Kurt Feller Gründungsmitglied der Kultkapelle Dräuber und Harald von Bonn, der ist Moderator bei der Altstadtwelle hier begrüßen.

00:04:58: die sehe ich schon da hinten kommen und die können uns vielmehr zu diesem kölschen Evergreen erzählen.

00:05:07: Tag zusammen, hier ist Harald von Bonn und Peter von der Platte auf Radio Altscheidwelle.

00:05:11: An meiner Seite begrüße ich meinen heutigen Gast einen Gründungsmitglied der Räuber den Kuchtfeller!

00:05:14: Hallo Kucht, wie ist es?

00:05:15: Hallo wunderbar, danke schön.

00:05:17: Wir reden ja heute beim ersten Curler-Podcast über den Eigelstein.

00:05:20: Die Räube haben der einst den Eigelschein besungen mit am Eilsteinismusik.

00:05:24: Wie ist die Idee entstanden?

00:05:25: um?

00:05:25: warum war das der Eigelschein nicht die Fringestrossen?

00:05:29: Manchmal kommen Lieder da muss man sagen Ich will jetzt keine enttäuschen.

00:05:32: Es war entstanden auf einem Geburtstag von Karl-Heinz Frau.

00:05:36: Wir haben im Garten gegrillt bei ihm, das war bei ihm zu Hause.

00:05:40: Im Garten haben wir gesessen und ich weiß noch wie gestern.

00:05:42: Das hat gerichtet nachher.

00:05:44: Ich bin bestanden mit Schirmen an.

00:05:46: Irgendwie ging es danach her wieder.

00:05:48: Und er war am Grillen und kam auf einmal zu uns.

00:05:51: Immer was halte ich davon.

00:05:52: Ich habe gerade so im Kopf, am Eigestein des Musikers, am Eigestein eines Tanzes die Namen waren noch anders.

00:05:58: Der Gerieter und so um Friedrich.

00:06:00: Die gab's da noch nicht.

00:06:02: Da fanden wir gut und dann haben wir gesagt... Da machen wir draus.

00:06:06: und das hat er dann auch weitergeschrieben.

00:06:09: Es geht ja um ein Wortspiel, am Eigestein ist Musik, am Eigestein is Tanz, da packt der Gerieter den Friedolin, da käme etwas was vom Reim her zu hart wäre.

00:06:21: und dann kommt am Ei... Ah!

00:06:23: Ist wieder Entspannung?

00:06:24: Ja, es ist eigentlich in der Story wird klar.

00:06:27: Es ist überhaupt nicht weinig gedacht.

00:06:29: am Eigesternis Tanz Da packt der Tickgerieter den Frieden und dem Punkt, denn man sieht später in einem Text hört man sie nimmt die nämlich nur zur Tanzfläche.

00:06:38: Und fordert ihn auch mehr.

00:06:39: ist es nicht das der natürlich gewollt zu schnell sich wiederholt direkt wieder in die Wiederholung kommt und dadurch ist natürlich klar dass dann das Spiel mit dem Ei entspannend ist?

00:06:50: am Ei Das hat man früher gemacht.

00:06:59: Man hat eben wie in einer Rede etwas mit Salz und Pfeffer gewürzt, dadurch war es ein leichter Anziehung.

00:07:06: Wird man so einen Lied heutzutage noch mal machen?

00:07:09: Oder wer meine Neffen nichten würden sagen?

00:07:14: Es gab ja in der Zeit, da wurde es dann viel mehr, das war die Zeit des Parlaments, zehn Nackte Frisösen und so.

00:07:20: Also auch zu dieser Zeit, der Kaderwald war immer ein wenig verrucht, es gab's immer.

00:07:26: Früher war man viel mehr drauf in der Optimatweier sexistisches Gemüse.

00:07:33: Dicke Eierfule, Pummel lange Murmeln hat man nicht umsonst genommen diese Worte.

00:07:37: Also wollen wir uns gar nicht verstecken?

00:07:38: Nein ich glaube, wir würden es heute vielleicht nicht mehr so machen!

00:07:42: Weil das war in der Zeit, tut die Frothin die Freiheit und Sexualität wurde auch viel offener drüber gesprochen.

00:07:49: Und wir haben es ja immer nur verschmitzt, versteckt gemacht.

00:07:52: Wir waren nie zu derbe.

00:07:54: Wir haben immer einen feinen Humor damit bewiesen.

00:07:57: Das hat die Räuber früher viel ausgezeichnet.

00:08:00: Hast du selber eine Verbindung zum Eilenstein?

00:08:02: Ja ich bin tatsächlich gerne da immer noch essen.

00:08:06: Ich gehe mal mit einem Blümchen kaufen... Den zwei Brauhause, mir gefällt das eigentlich.

00:08:14: Ich weiß gar nicht mehr der Name, da gehe ich schon mal gerne mit das Essen.

00:08:19: Nicht vorne an am Tor links.

00:08:22: Das ist noch so ein uriges altes Restaurant.

00:08:26: Man kann für wenig Geld sehr lecker essen.

00:08:29: und dass es noch so urig ist, ich liebe das.

00:08:32: Welches Lokal das ist, könnt ihr selber rausfinden?

00:08:35: Vielleicht erzählt einer von den anderen Moderatoren heute noch was davon.

00:08:38: Danke dir lieber Kurt!

00:08:39: Schön, dass du mitgemacht hast.

00:08:42: Vielen Dank erstmal an Kurt und Harald.

00:08:45: Und ich bin gespannt, wie es weitergeht!

00:08:47: Ich muss mich jetzt allerdings entscheiden denn hier gibt's so viele schöne Sachen zu entdecken am Eidelstein.

00:08:52: Der Lackritzladen, Feinkostgeschäft, Rumkontur, Lederatelwee oder der Bieladendrogen mit allen Piersorten aus aller Welt... Aber ehrlich gesagt wenn ich jetzt einmal in beide Richtungen schaue, das Agnes-Göhrchen rüber?

00:09:05: Oder zum Dom da ist schon wieder dieser Schauer die Geschichte dieser Stadt Denn wir stehen im Grunde genommen auf einem Börg, der kölschsten aller Kölschenstraßen.

00:09:18: In jedem Fall hat sie zweitausend Jahre Geschichte auf dem Buckel.

00:09:21: Tja... Die kenn ich jetzt noch nicht so gut und deswegen wird es höchste Zeit für jemanden, der uns wieder an die Hand nimmt und ein Stückchen weiterführt und aufklärt!

00:09:30: Und das ist Willem Fromm!

00:09:32: Der Willem betreibt den Podcast Eine Geschichte der Stadt Köln Und erklärt seinen Hörern, wie Köln zudem wurde.

00:09:39: Was ist heute?

00:09:40: Ich bin sehr gespannt!

00:09:41: Ah, Willem das der Willem.

00:09:43: Hallo und vielen Dank dass ich mal so angekündigt wäre in einem Podcast.

00:09:47: Das ist auch meine neue Erfahrung für mich.

00:09:50: Ich möchte euch auf einen Spaziergang durch Raum und Zeit des Eigelsteins, nämlich der Eiglstein ist so alt wie Köln selbst.

00:09:57: Wir beginnen natürlich wo sonst?

00:09:58: im Eigeltstand-Tor ein Teil der mächtigen mittelalterlichen Stadtmauer aus dem dreizehn Jahrhundert die dann auch übrig blieb als im neunzehnjahrhundert der meiste Teil der mittleralterischen Stadtmau abgerissen worden ist.

00:10:10: Durch das Eigletstand Tor ging schon wirkliche Promise, sechzehn fünfunddreißig die französische Königin Marie de Medici und achtzendottvier Kaiser Napoleon.

00:10:20: Wenn wir durch das Eigelsteintor schreiten Richtung Dom, gehen wir nach Süden und sehen dichte Häuser rein.

00:10:25: Aber was befand sich eigentlich in anderen Empochen?

00:10:29: In der Antike liegt das Areal noch vor der ummauerten römischen Stadt.

00:10:33: Wir finden hier Frithöfe, Vorstadthäuser reicher Bürger oder auch Glasbetriebe.

00:10:39: Im Mittelalter ist es Areal weiterhin abseits des Eigelssteins eher dünn besiedelt.

00:10:44: Der Eiglestein ist Teil der großmittelalterlichen nördlichen Vorstadt namens Niederich.

00:10:49: Und ja, hier stehen Häuser der jetzt nicht arme aber eher einfacher situierten Menschen wie Handwerker oder auch zahlreiche Brauhäuser.

00:10:58: Wie mag es dann hier noch vor einigen Jahrhunderten ausgesehen haben?

00:11:01: Hier standen wie gesagt keine Häuse der Reichen.

00:11:03: Hier lebten er Menschen, die mit ihren Händen arbeiteten Handwerke und Tagelöhner, die abends in die zahlreichen Brauhöse hier am Eigenstein anherging.

00:11:12: Bis weit ins Jahrhundert haben wir aber abseits des Eigelsteins selbst eher eine ländliche Besiedlung, Kohl also Kappes und Weinfelder mit Samt Klöstern von St.

00:11:22: Ursula und St.

00:11:23: Andreas prägen das Bild hier.

00:11:25: Von Spaziergang erreichen wir nun die Straßenkreuzung zur Eintrachtstraße.

00:11:30: auch mehr erst seit kurzem Bewusst.

00:11:32: hier stand ab elfhundertund sechs das erste alte Eiglstein Tor als man weite Teil des heutigen Eigeltsteins in der Stadt eingemeinte.

00:11:41: Erst er von Achtzig folgte dann der nördliche Teil des Eigelsteins und das eingangs erwähnte heutige Eiglsteintor entstand kurz darauf, um dreizehnten Jahrhunderts.

00:11:50: Alte und dann einfach abgerissen.

00:11:53: Wie gehen weiter und kommen zu zwei wahrhaft einschneidenden Elementen des Fehlens die sich hier kreuzen?

00:11:59: Zum einen der Bahndamm, der seit Mitte des neunzehn Jahrhundertes Viertel wirklich in einer Nord- und Südhilfe entzweit.

00:12:05: Im zwanzigsten Jahrhundert kam dann die Nord-Südfahrt dazu, die das Eigelstein vom historisch eigentlich zusammengewachsenen Cunybertsviertel abgetrennt hat im Sinne einer damals gewollten autogerichten Stadt.

00:12:18: Die hier sichtbare Nähe zum Hauptbahnhof führte dazu.

00:12:21: erst der Eiglstein wie der Rest der Stadt völlig zerbomb wurde unter deren Essherrschaft verloren nicht wenige Menschen aus dem eigenständigen Leben viele davon in den Konzentrationslagern.

00:12:31: Zahlreiche Stolpersteine erinnern daran und es ist auch ein Thema, was ich hier in ein paar Minuten nicht angemessen ausführen kann.

00:12:39: Wir blicken nun auf die Unterführung unter dem Bahntamm Richtung Marzellenstraße wo wir für meinen Teil Halt machen.

00:12:46: Mit grünem Licht ist dieser einstige Angstraum optisch aufgehübscht worden Denn vor dreißig Jahren galt der Eigentel noch durchaus als schmuddelig!

00:12:54: Wir hatten ja eine Mindernutzung von Flächen oder Kriegslücken.

00:12:57: innerhalb der Häuser reinprägt das Bild.

00:12:59: Fast fünfundzwanzig Jahre lang wurde hier bis zum Dreizehn viel investiert und getan auch durch bürgerschaftliches Engagement.

00:13:07: Und ich finde, es kann sich sehen lassen.

00:13:11: Es gäbe noch so viel zu erzählen.

00:13:13: Da seid gespannt was meine Kolleginnen und Kollegen noch beitragen werden.

00:13:18: Vielen Dank!

00:13:19: Was Willem?

00:13:20: Das waren jetzt schon vielen Minuten.

00:13:22: Das war mir viel zu kurz.

00:13:24: Ich kann dir sagen diese Unterführung das ist für Insta-Fans Ein Hotspot, da wird viel fotografiert.

00:13:32: Aber ich kenne auch viele im CUNI-Bertsviertel, viele Anwohner, viele Ältere die sehr immer noch erzählen wie sie drunter gelitten haben dass da diese Schneise durchgehauen wurde und das sich alles ein bisschen anders anfühlt.

00:13:43: aber gut wir gehen weiter auf Entdeckungsreise.

00:13:46: vielen Dank, wir hören dir weiter zu.

00:13:48: So dann geht's jetzt weiter und zwar rüber zum Ursulaplatz.

00:13:52: Das ist wie so eine kleine Insel hier mitten in der Stadt wenn ihr ja nicht wart.

00:13:56: Und außerdem stehen wir mitten drin in einer der Krimi Comedy-Geschichten, der Mission Kolonia.

00:14:03: Hallo Uli!

00:14:04: Oh hör mal schön dich hier zu sehen wir sind ja mittendrin.

00:14:07: Wir haben hier auf der einen Seite der Hali Ursula da haben wir die Schreckenskammer und auch noch den Casino der Husaren.

00:14:13: das ist ja also Gölscher geht's nicht mehr?

00:14:15: Ja und du darfst jetzt aussuchen wo würdest du erst reingehen?

00:14:18: Natürlich gehen wir zuerst die Husaren besuchen.

00:14:19: dass die Husare stellen dieses jahrs drei gestören Und so viel Ehre muss sein.

00:14:23: Alarf Liebesdreigestörn, wir sind stolz auf euch Das sind wir auch, also rein ins Treppenhaus.

00:14:29: Schau mal hier links und rechts da siehst du gleich wunderschöne Fotokollagen!

00:14:33: Das ist eine absolute Zeitreise.

00:14:35: Und hier rauf zu klettern das lohnt sich denn jetzt stehen wir im Casino der Hussachen.

00:14:42: Überall sehen wir Orden und vor allen Dingen eine lange Theke die sich die Jungs hier reingeklöppelt haben und das ist der Grund warum die Mission Kolonia ihr Kölschdiplom spielt.

00:14:50: Also erst theoretische Prüfung in Form einer wieder Actionlesung typisch für uns.

00:14:56: Siehst du die Geschichte des Kölsch von Anno Pief bis heute und dann geht's zum praktischen Teil.

00:15:01: Und dann kann man zehn verschiedene Kölchsorten frisch vom Fass probieren, und am Ende kriegt man sein eigenes Költsch-Diplom mit nach

00:15:08: Hause.".

00:15:09: Die Geschichte des Köls ist natürlich schon beeindruckend aber hier gibt es ja noch ganz andere Geschichten.

00:15:13: Die sind viel älter und viel imposanter!

00:15:15: Was ist denn mit der komischen Kirche dagegen über?

00:15:18: Die Ursula-Kirche, das passt natürlich zu unserem Stück die Ursula Verschwörung.

00:15:24: Denn die Christina spielt die Württin der Schreckenskammer und die Sonja spielt die Restauraturen der Kirche von St.

00:15:30: Ursula.

00:15:30: Warst du mal in der Knochenkamme?

00:15:33: Wir nennen es die Goldene Kamme weil Knochern gibt's bei Metzger.

00:15:37: wenn wir in die Kirche gehen und über Reste angucken sind das Gebeine oder Reliquien.

00:15:43: Das ist korrekt!

00:15:45: Ach komm, wir gehen kölsch dringend, oder?

00:15:47: Ich hab noch durch, komm.

00:15:49: Schreckenskammer, komm rein.

00:15:50: Achtung, Schwingtür!

00:15:52: Diese Tür ist mir auch sehr vertraut.

00:15:55: Denn die Mission Kolonia spielt Actionlesungen.

00:15:58: Wir schlüpfen in ganz viele Rollen schnell in Jungs und Mädchen, selbst die elftausend jungen Frauen stellen, wenn eine Szene da.

00:16:05: Da müssen wir zum Beispiel ... immer wieder durch diese Tür und wir sind auch bekannt für unsere Geräusche.

00:16:10: Das heißt, nehmen wir mal an jetzt kommt das aufgeregte Funke-Mariechen rein dann klingt dieses Schwingkirch der Erschreckniskammer so verdank, verdank... weil der Rosenbund aus Sofeld aus.

00:16:19: oder dann kommt der Arle Fritz hinterher und bei dem klingt es so verdang, verdang... Oder ganz gefährlich für die Mädels ein Luxemburger-Hermitler Und bei dem heißt es natürlich pardon.

00:16:34: Also ich kann jetzt hier nur so einen Hauch darstellen.

00:16:37: Ich glaube wir müssen uns das unbedingt mal angucken, Leute Mission Kolonia da geht's noch irgendwas mit Weihnachten?

00:16:42: Ja!

00:16:42: Wir spielen beide Nussaren, wir haben gerade unsere Premiere gespielt Das erste Mal ein komplettes Weihnachtsgestück die Geschichte der heiligen drei Könige Ein Road Movie.

00:16:50: oder hast du irgendeine Ahnung wo die dreißig kennengelernt haben und wieso die in einem Sakophat hier in Köln gelassen sind?

00:16:56: So viel spannender finde ich die Frage wie ihr drei Mädels.

00:16:59: Gasper melde hier und bald dass er darstellen wollte.

00:17:02: Das ist eine Show für sich.

00:17:03: Du stehst ab jetzt auf der Gästeliste.

00:17:05: Ich freu mich schon, wenn du vorbeignest.

00:17:07: Das wird großartig!

00:17:08: Vielen Dank!

00:17:09: Wir laufen ein Stückchen weiter bis zu Unterkranenbäumen.

00:17:13: Da wartet der Michael von den Kölschgängern auf uns.

00:17:17: Unterkrankenbäume lebte im Jahrhundert ein echtes kölches Original nämlich der Orioles Palm und Michael erkennt diesen Herrn als wer sein eigener Nachbar ist.

00:17:27: Aber hört selbst... Ungekrane Bäume, die Zeit der Industrialisierung.

00:17:32: Das war im achtzehnten Jahrhundert bis zum Engen vom neunzehnte Jahrhunderte Köln wo es an von vierzigtausend ob fast vierhunderttausende Glück.

00:17:42: Ungekrane Bäume das war die Hemad der Ringroller.

00:17:45: Die Ringroller waren die unten am Rhein, die Chef Entlader und Opeladehand.

00:17:52: Das waren rauhe Hiselle.

00:17:54: Und wenn man jetzt weiß, dass am Eichelstein auch noch Wenn der Chef unterwegs war, die Bordsteinschwalve und das Milieu, kann man sich nicht vorstellen dass da einer Urpreis durchgegangen ist.

00:18:06: Der Eilspalm!

00:18:07: Der Eillspalm ist in den Französischen Szenen in der Fransositzig.

00:18:11: Hätte Flück mit zehn Jahren Kölsch und Französisch geliert.

00:18:16: Und die Sprache hätte ihm nichts genutzt.

00:18:24: War ein Schlauch herrlchen.

00:18:25: Hätte Morlon Lachira geleert, hätt Jans Köhle bemalt, die Kuppele von der Kirche, Treppegelendertrappe, Hüsefassade alles mögliche.

00:18:35: Worfließt sich?

00:18:35: Hätte Nevenberg jetzt Musik geliert und muss mit zwanzig wie er die Preuse wollte zum Kommiss.

00:18:43: Dort hätte sie schick angestellt und wurde als Fröbe fördert.

00:18:47: Als er das singen im Vater geschrieben hat, hätte er hier Antwort.

00:18:52: Das singt alle Junk-Levier, Zilli in fremde Manche hierurtheit.

00:18:58: Auch ne Schneider wie die Familie vom Zilli.

00:19:02: Darüber war so bedroh'f dass der ab ist norgriecheland und hätte Grieche im Kampf gegen den türkischen Yorlpfe.

00:19:10: Ist da eine Welterröme gekommen?

00:19:11: Und es hätt sich in Russland BAM!

00:19:13: ein Schusswund im Bein angefangen, was ihm zig Lebens mal lässt.

00:19:18: ihr Maathet Die Schusswand hätte in Berlin auskuriert.

00:19:23: Hätte dort drei Jahre geläfft, Berlin!

00:19:26: Berlin ist doch nix für eine kölschische Jung.

00:19:28: Also ist er zurück nach Köln.

00:19:31: Hätt da tatsächlich singt Zilli ihr Hirot die Wittfrau hier wurde?

00:19:38: Der Mann ist gestorben mit der Zilli hätte drei Kinder gehabt wie auch etwa Kotglück.

00:19:46: Na ja was mäht man in so einer Situation?

00:19:50: Man hat die Kinder zu versorgen, was mäht man?

00:19:55: Man hier rott Dienstmädchen.

00:19:58: Zöpfe Kolgraf Die ever im zwei Zweierlingscharmäte und drei Einzelkinder.

00:20:06: Vierzehn Mähje zusammen Und dann plach ich in den Schuss rund und die Aufträge werden knapp.

00:20:11: Was mähte?

00:20:12: Herr geht noch der Stadt und holt sich eine Lizenz als Drei-Eugelspieler und genauso kennen wir ihn als Drehäuelspieler, deswegen heißt er Eugelspalm.

00:20:22: Er tritt ob wie als Zaldat, genierlich reine Hemskragen, blankgewickste Schohn, schwarze Jagd noch Houssaraart geschnürt und ein Trottelmütz – und das mäter die nächsten vierzig Jahre lang.

00:20:39: Wie ihm dazu schwer wird, hier wohl langsam achtzig Metersischen Bild, Panorama-Bildche von der Alpe und stellt sich da mit an die Straßerand.

00:20:50: Mit Einen Achtzig ist er gestorfen.

00:20:52: Viele Hundert Glück sind ob singen Begräbnis noch Melode je jangen.

00:20:57: Die Storfe ist auch unerkanene Bäume.

00:21:00: Und das ist immer wieder mein Anfang.

00:21:02: Danke Michael!

00:21:04: Ach herrlich wir rutschen immer mehr in die Kölschesprache.

00:21:06: dabei hört man dann allen Ecken und Enden dass die ausstürzt.

00:21:11: Selbst hier im Eigelsteiner hört man alle möglichen Sprachen, nur Kölsch eher selten.

00:21:16: Eigentlich kein Wunder!

00:21:17: Da sind ja so viele Hotels gerade drüben im Kunibarzwiertel, da sind wir nähe vom Bahnhof... Aber es wäre jetzt höchste Zeit mal ein Kölch-Aufrischungsgroß zu machen.

00:21:27: Und unser Költschläger das ist heute Jörg Runge.

00:21:30: Ja genau der Tupes vom Land.

00:21:33: Der bekannte Karnevalsjagd steht für das Comeback der Reimrede in der Pilz und dabei macht er sich einen Reim auf alles Und heute auf die Kölscher Sprache.

00:22:01: Mir Gölscher sind immer irgendwo dran.

00:22:12: Und deshalb war auch verfolgs von dem Wahn, man hätte immer alles im Irreff!

00:22:18: Selbst so ja, ob ne singe der Schiff... Freina de Motto lause doch sinke, et isch rat schläsch, muss ein Gölsche und trinke.

00:22:28: Und wat ne Imi zur Verzweiflung bringt ist hat uns sprach auf wie chinesisch kling.

00:22:35: Ein Beispiel Der dünnender Scheng stammt bei sich in der Küche, umdisch liegt Geld und so wundere sich.

00:23:01: Doch gut der Hein und seht, ich hanschwer Ping an den Zeng.

00:23:09: Und da sind minge Schingen!

00:23:11: Ich nehme mal jetzt mein Sching in die Hänge, Zeig dem Doktor mit Zeng, doch an den Pingen sind

00:23:16: eng.".

00:23:18: Und spätestens dort weiß jeder ihr wisst, dass uns Goldschussbrach international ist.

00:23:24: Doch viel besser noch als er zu höre – Er sitze zur Föhle und zu spüren, weil er so richtig Spaß e-Schmädt, wenn man sie selber kallert.

00:23:36: Gemüse nennt man he, Gemös und zu Füßen sät man Füß.

00:23:42: Feine Dame heißt ma Dämsche Und ein Eis bei nennt ma Hemsche.

00:23:47: Ein Schnuller ist bei uns ne Nöggel.

00:23:50: Ein Beutel nennt mah He nur Bögel.

00:23:52: Eine Tasche is der Tesch Und ne Flasche i's de Flech'n.

00:23:58: Ein Gemisch nennt mo je Möltsch.

00:24:00: Unser Lieblingsbier heißt Kölsch.

00:24:02: Den Mann am Zapf fahren nennt mar Zappes.

00:24:06: Doch Zapf der Altbier ist, dat gab es.

00:24:09: Ne Krawatte nennt man Schlips, ne Erkältung is da Pips, eine Flaume nennt ma Prum, große Trommel dicke Drum!

00:24:18: Ein Strafmandat heißt bei uns Knölscher.

00:24:21: ein Verhältnis fisternölsche und fisternelchche klingt so nett, dat mau schon dessalb jern eins hätt.

00:24:29: Ne je liebt denenndmann Nütze und von dem kritmann Öbyzje.

00:24:34: Kleines Häuschen nennt man Hütche, scharfer Hintern knackig Fütsche.

00:24:40: Für eine Schraube säht man Schroof und zur Zaube einfach Duft.

00:24:44: sind wir ängstlich, sind wir bangen und schwieriger?

00:24:47: Mutter heiss Al-Zang!

00:24:50: In Frostal ist er ne Hüppegrad.

00:24:52: den Affe kennt man eh als Ab Zur Spatz und Sperling säht ma Misch Und kocht unme in der Küsch Zum Topf selbst mal Düppelt, zur Pfanne nur Pan.

00:25:03: Der Papp ist der Vater und Mutter dem Mann, der Übem ist der Onkel singt Frau ist der Tant und düsseldorf quasi in anderes Land.

00:25:12: So können ich noch Filp erzählen – über uns Heimat und über Köln!

00:25:18: Doch jeder da so filper seht, da sollst du sich morgen früh nachher.

00:25:22: Ich greif ihr.

00:25:23: seid al Jodh parat für zu Schwadeoptik goldscher Art Und wenn er ins zu höhere Knit von weher Datke hört sich nicht, dann sitte ruhig Jans selbstbewusst und saht für die ihr Sittbeschluss.

00:25:37: Weil unsere Sprache doch Jansjevis ne Geschenk vom Leben herrjott ist!

00:25:43: Solang man noch träume, jädelt uns Jod.

00:25:45: Solang mal noch hoffe, haben wir noch Mut.

00:25:48: Solange man noch lewe, sind wir hin auch nicht fort.

00:25:51: Und solange man nach lachen, krittelt Scanner

00:25:54: kaputt.".

00:25:55: In Schirn nennt man Paraply, in Schwätzchen nennt mal Klarv.

00:25:58: Doch unser Lieblingswirtje ist und blieft Kölle.

00:26:03: Alarve!

00:26:04: Danke schön an den Tuppes vom Land!

00:26:08: Wo sind denn jetzt die Ratspläser?

00:26:09: Ich finde das hätte doch echt mal ein Tusch verdient... ich glaube sie sind schon probat zum kölscher Bohr.

00:26:14: Aber wir gehen jetzt zum Starvenhof Der im Kölnchen ja nur Stöverhof genannt wird, früher eine verrufene Meile heute bevorzugte Wohngegend.

00:26:26: Für die jüngere Generation sieht es eher aus wie die Winkelgasse von Harry Potter.

00:26:30: aber gut nicht abschweifen!

00:26:32: Um die ganze Geschichte dazu zu kennen.

00:26:34: da werden wir jetzt Frank und Uli treffen vom Kölneding der Woche.

00:26:39: sie präsentieren blockeren Gespräch historisches Anekdoten oder Legenden und Märchen aus Kölnen immer kurz und knackig, immer subjektiv und völlig voreingenommen.

00:26:51: Und heute erklären uns die beiden wieso et frühe schon ins Zoff im Stühwerhof?

00:26:58: Im Stöverhof ist Zoff und das ist genau richtig, denn wir kommen jetzt nach dem ganzen seriösen Teil endlich zum sündigen Teil unserer Geschichte hier.

00:27:07: Zum Starvenhof oder besser gesagt zum Stüverhof die ehemals sündige und äußerst gefährliche Meile in Köln.

00:27:14: Ja der True Crime-Teil aus dem Fädel kürt jetzt Und wir beginnen mal in den sechziger Jahren weil da hatten wir nämlich im Kölner eine Kriminalstatistik Die war so erbärmlich Das ist fast unglaublich.

00:27:27: Wir hatten den Ruf vom Chicago am Rhein und das haben wir auch wirklich redlich verdient!

00:27:32: Wir hatten ungefähr fünfzigtausend Straftaten jedes Jahr, das sind absoluter Spitzenwert.

00:27:37: da waren wir Champions League und davon wurde aber nur ein Drittel aufgeklärt.

00:27:42: Somit waren wir auf dem Abstiegsplatz wie der erste FC Köln im Moment.

00:27:47: Es ging dabei vor allen Dingen um Helerei Glücksspiel Gewalt und natürlich Prostitutionen.

00:27:52: Es war aber nicht nur der Stüwerhof, sondern es gab auch die Brinkgasse im Friesenviertel oder die Nächselsgasse in der Südstadt.

00:27:58: Das waren alles die Ecken wo die Prostitution gebummt hat und natürlich Prostitation und Kriminalität gehört eines zum anderen.

00:28:07: Ja, in die Kölschen nennen die Prositierten übrigens Trottoirschwalven und eben diese Trottoirschwalve haben ihren Dienst am Starvenhof auf Kölsch, um Stüverhof angeboten.

00:28:19: Das Besondere war die Damen mussten hier mindestens dreißig Jahre alt sein also kein junges Himmese sondern im reiferen Drittel ihres Lebens und sie lebten mitten in der Nachbarschaft Tür an Tür mit den Anwohnern Und das war anscheinend recht unkompliziert, heute kaum vorstellbar.

00:28:35: Aber es gab einen Zeitzeugenbericht wo eine Dame aus dem Milieu berichtet hat ich zitiere... Der Stüberhof beziehungsweise Köln war so verrufen dass wir sogar einen Blockbuster hatten der hieß heißes Pflasterkölln.

00:28:56: Und dieser Film hat leider auch zur ungerechtfertigten Legendenbildung des Kölner Milieus beigetragen.

00:29:02: Also Typen wie der dummste Dünn, Karate Jackie oder Schäfer Snas waren brutale Schläger und höchstgradig kriminell!

00:29:09: Und nicht so wie der Kölscher immer sagt, die hatten genoven Ehre – und das waren Jodie Jungs, das waren sie eben nicht... Das hat auch belegt Jupp Mendt, der ist im Karneval bekannt als der Költe Schutzmann.

00:29:20: Tatsächlich hat er bei der Sitte gearbeitet in den Sechzigerjahren bei der Schmier und bei der Polizei.

00:29:25: Und der sagt ausdrücklich – hört auf mit dieser Legendenbildung!

00:29:30: Das sind brutale menschenverachtende Zuhälter in Großausführung.

00:29:45: Das war sowohl den Anwohnern als auch dem damaligen Pfarrer Paul Fetten von Sankt Ursula, dann natürliche Bisschen zu fetten.

00:29:52: Der sagte also, jetzt hört er auf.

00:29:54: ja die heilige Schutzpatronen in Ursula muss sofort abgesetzt werden wenn ihr das auch nur ansatzweise die Tat umsetzen wollt?

00:30:02: Natürlich hat die Stadt dann sofort den Rückzieher gemacht weil da ging nicht der Ursula... Also wir mussten bleiben.

00:30:07: Zweiundsiebzig ist dann das Ehros-Center gebaut worden.

00:30:10: Da war dann in der Hauenstraße und die Straßenprostitution und überhaupt die gesamte Position verlagerte sich in diese Ecke.

00:30:17: Der Starvenhof selber, der hat sich da mal echt gemacht!

00:30:20: Keine Prostituierten mehr dafür.

00:30:22: heute bevorzugte Wohngegend.

00:30:24: hier gibt man gerne mal sieben bis acht tausend Euro pro Quadratmeter für eine Eigentumswohnung aus.

00:30:29: Und seitdem die Action-Serie Wilzberg, der Kölner Tatort und allen vorangter Bruce Willis aus Kölle Kommissar Klefisch bzw.

00:30:36: Milly Willowitsch des Stüverhoff als Drehort gefunden hat gibt es keine Kriminalität mehr!

00:30:41: Der Uli sagt den Namen jetzt noch mal richtig?

00:30:44: Der Bruce Willes aus Köller heißt natürlich Willy Milovich und jetzt Harnich Doosch!

00:30:49: Was denkst du?

00:30:49: Ja ich auch!

00:30:50: Wir gehen erst einmal einen trinken.

00:30:51: Mal gucken ob wir den Marvin und Tim finden ist schon doosch.

00:30:55: Wir gehen in Kölsche Bohr.

00:30:57: Hey, Frank und Uli!

00:30:58: Na super.

00:30:59: Sind die auch ober in Kölsch?

00:31:00: Boah jetzt bin ich hier ganz alleine.

00:31:02: Na gut, hilft ja nix.

00:31:03: Ich geh' jetzt auch obergroh Zeit für den Kölch.

00:31:05: Außerdem treffen wir da zwei Profis.

00:31:07: Marvin und Tim erwarten uns da von Podcast.

00:31:09: zweimal zero zwei.

00:31:11: Die beiden Geek kennen sich bestens mit Kneipen aus.

00:31:14: Jede Woche besuchen sie eine neue Trink.

00:31:16: mindestens würde mich jetzt mal schätzen zwei bis...nein ich schätze nicht Kölsche?

00:31:21: Und sprechen über Kneippen, Kölche Straßen drum herum Ganz nach dem Motto trinkt der Reine mit schnell dich nicht so an.

00:31:27: Wie weiß ich, wenn die da alles kennenlernen?

00:31:29: Die haben bestimmt einen Riesen-Mister im Handy.

00:31:32: Ja heute nehmen sie uns also mit und erzählen uns was über die Geschichte.

00:31:36: Und diese ist immerhin schon zuhundertsechzig Jahre alt!

00:31:40: Wo früher meine Leber war, ist heute eine Mini-Bar.

00:31:43: Ja und Anne wir haben direkt für dich mitgestellt... Also groß

00:31:45: ne?!

00:31:49: Hallo und herzlich willkommen zu zweimal Null zwei dem Kölner Kneipen Podcast in dem wir uns ritterlich den Helm lackieren.

00:31:55: Tim wo sind wir denn gerade?

00:31:56: Ja, wir sind heute im Kölsch und Buur.

00:31:59: Das befindet sich am Eigelstein.

00:32:00: Einhundert, einundzwanzig bis einhundertdreien zwanzig.

00:32:03: Und mal, wenn welches Kölch trinken wir denn heute hier?

00:32:05: Mühlenkölcher!

00:32:06: Lecker für einen Preis von zwei Euro zehn.

00:32:08: Das können wir immer machen Dido also Dienstags- bis Donnerstags von sechzehn bis Null Uhr Freitags von fünfzehn Bis eine Uhr Samstag Von zwölf bis eins und Sonntag von zwölft bis dreinzwanziger Uhr.

00:32:18: Montag ist entsprechend Ruhetag ganz genau.

00:32:22: Was kann man sonst noch sagen?

00:32:23: was kann man denn hier außer Kölsche?

00:32:27: Wir sind ja hier immer noch im Kölner Norden grob und dort gibt es die falsche Neuen.

00:32:31: Die gibt's auch hier zu trinken, die können wir sehr ans Herz legen.

00:32:33: Ja und ansonsten ist ja Mühlen.

00:32:34: also die haben Sünder aufgekauft und da gibts die ganzen Sünderschnepse.

00:32:38: Das kann man machen an der Theke.

00:32:42: Die ist direkt hier im Eingangsbereich, eine J-Form praktisch.

00:32:45: Wenn wir direkt reinkommen, das ist ja typisch um aufbauen des Brauhauses, dass es dann immer direkt am Anfang steht.

00:32:50: Und ziemlich riesig allerdings nicht so viele Sitzplätze dafür, umso mehr Stehplätze.

00:32:54: Leicht bestuhlt, ganz genau.

00:32:56: Gibt's ja eine Küche Marveln wenn man was essen möchte?

00:32:58: Ohja!

00:32:59: Ganz brauch aus typischen Sachen.

00:33:01: Allerdings auch vegane und vegetarische Gerichte also für jeden was dabei natürlich sein kann.

00:33:06: Mit Wurstes Riefkohle da.

00:33:09: Ja, auch die Toiletten sind ja sehr sauber.

00:33:11: Es ist ja hygienetechnisch immer wichtig zu wissen, weil es ja auch auf die Küche irgendwie spiegelt.

00:33:14: Das ist also auch sehr gut!

00:33:16: Richtig und ansonsten Brauchhaus.

00:33:18: Ein Brauchaus ist immer ziemlich groß.

00:33:20: Die haben hier verschiedene große Säle draußen ein paar Sitzplätze.

00:33:25: So einen Saal kann man auch mieten, könnte man vielleicht erwähnen eben so wie eine Kegelbahn, die hier zur Verfügung ist.

00:33:30: Ansonsten die klassische Brauchaubsoptik ganz... urige Holzvertehe verlungen, was ich auch sehr schön finde ist dass man hier auch so ein gewisses geschichtsbewusstsein hat.

00:33:38: an der Wand hängen zum Beispiel diese Besitzer die da irgendwie aufgelistet sind.

00:33:42: Uns besondere Form eines Brauchers, das es ja auch gibt Marvin, ist der Beichtstuhl oder auch das Kontörchen?

00:33:48: Richtig ähnlich wie im Jolte Kappes.

00:33:50: also wer mehr nicht wissen will wird dann mal einfach rein.

00:33:53: Ja ansonsten das Publikum Braucherstypig Sehr gemischt, würde ich sagen.

00:33:57: Also hier kommt jung und alt groß und klein dick und dünn hin.

00:34:01: Wie es sich für ein schönes Brauhaus oder eine tolle Kneipe gehört!

00:34:04: Hast du sonst noch irgendeine Anmerkung?

00:34:07: Nein, da braucht man nur noch einen Spruch zum Ende mal abnehmen.

00:34:09: Ein praktisches Fazit Ja und als Fazit lässt dich an dieser Stelle natürlich nur noch sagen Es gibt nichts was es nicht gibt.

00:34:16: Wer wissen will, was das bedeutet?

00:34:18: Oder weitere praktische Sprüche hören möchte.

00:34:20: Die auch in Richtung Trinksprüche gehen oder die Kölner Kneipenkultur genauer kennenlernen möchten.

00:34:24: Der kann gerne bei uns reinhören und hat zweimal nur zwei auf Spotify und Instagram.

00:34:28: Und damit... Tschüss!

00:34:30: Notiz an mich selber Mittwoch-Ref-Gochertag im Kölschenburg.

00:34:36: Früher habe ich immer Senf geholt und verschenkt von der Senfmühle.

00:34:39: Gut, nehme ich ab jetzt Limoncello Der Topes vom Land, der hat sich eben beschwert dass das Kölsch die kölsche Sprache aussterben würde.

00:34:47: Ja dann hat er wohl noch nie den Podcast Potclav von Caroline und Hermann gehört.

00:34:53: Der Herrmann ist, kann ich sagen Jahrgang, neunzehnhundertdreißig.

00:34:58: ja bevor ihr jetzt rechnen müsst Er ist bereits neunzeig Jahre alt.

00:35:02: Zusammen mit seiner wesentlich jüngeren Freundin Caroline haben die beiden mitten in der Corona-Pandemie den Podcast POTKLAV erfunden.

00:35:09: In dem Podcast wird bloß Kölsch geschwarrt und hat eine ganze Menge gelernt, ich bin sehr gespannt!

00:35:15: Hallo ihr Zweiter sind Sie schon?

00:35:21: Ich habe da als Studentin gelebt und Herr Mann als Pütsche, bis er sieben Jahre alt gewesen ist.

00:35:48: Und zwar um Jury und zwar Nummer fünf.

00:36:00: Und wenn man weiss, wo das anfängt an der Egelstein-Sport, da fängt dann an zu zählen.

00:36:08: So!

00:36:08: Wenn man dann an einer Egelsteinsports steht in der Jury- und Zwellerin, dann sind links die Unieradezahlen also die Nummer fünf... ...und wenn ich mich so besinnere wie es hat mit sieben Jahren bis immer dann noch real getrocknet hat.

00:36:24: ein Stell beim Fort gekriegt hat.

00:36:28: Und das war damals schon jetzt besonderes.

00:36:31: So, die Eiersteine, Jeryon-Zwalfelnow.

00:36:36: Reis, da hatten wir einen Großvater, der Tusi kauf.

00:36:43: Das ist aber dann irgendwie der Barerhunder.

00:36:45: Da waren fünf Kinder.

00:36:46: Das hätte nicht funktioniert.

00:36:48: Aber da haben wir immer noch, ob du zum Mädchen wundest ... Und Reis von uns, von der Serie und zwar Nummer fünf.

00:36:57: Also wenn wir rauskommen aus dem Hüseyer.

00:37:00: Reis, das wurde Frau Römer die hatte Kolonial waren.

00:37:05: Ihr Chef seht mal da Genbutter, Zucker, Mehl, Kaffee, Tee und so eine Kram.

00:37:13: Ich weiss noch, dass meine Mutter, wenn sie es jetzt vergessen hat, das kommt alles für.

00:37:19: Jetzt sind wir nicht zettelt in der Anktau, ich war dann vier Jahre, je mehr eben zu Frau Römer und dann kaufst du weiß ich was!

00:37:28: Und ich weiß noch ganz genau schon an einem Fotografisch-Firma, wenn ich der Arm ganz groß hustrecke.

00:37:36: Der hat komm' mich bis an den Teig und den Zettel aufzugeben.

00:37:40: Und links ob der Teig stund ein KB-Klamp die der das Licht schiebe und die der so komische Räusch schieb Hatte mir nicht.

00:37:50: Und da ich baute, das ist ganz besonderes.

00:37:53: Mir müssen mit elektrischem Leicht zufrieden sind.

00:37:57: Ich wusste ja nicht, dass die Ärmeröhe Mosnorjagen elektrischer Leicht hatte.

00:38:03: Da war der Dormolz in einzelner Hüse.

00:38:06: Die Generatoren hatten für elektrische Leicht.

00:38:10: also wir waren dann schon ganz modern.

00:38:13: und wenn man aus dem Haus rauskommt links Da war dann der Fraiseur, der Balboz.

00:38:21: Und ich weiß noch, da muss man so böse von vier Jahren gewesen sind.

00:38:25: Hätte mein Vater mich runtergeschickt.

00:38:28: Jemand zum Essen singen lasst er die Haare schneiden.

00:38:31: Ja und ich bin herunter.

00:38:32: Ich sage nicht, soll mir die Haere schneiden lassen!

00:38:35: Und ja wie denn lewe jung?

00:38:37: Ja wie meine Papa!

00:38:40: Der Lurt... Seitdem das geht nicht.

00:38:42: Es ist eine russische Jange, da gibt es ja noch kein Auto und so.

00:38:47: Also es war ruhig, ruhig im Regionswald.

00:38:50: Hätte Ropjehofe, Adolf, kommen sie an den Winstern!

00:38:54: Was ist denn los?

00:38:55: Ich soll dem jungen der Haarschnicke!

00:38:57: Ja dann tun die doch... Da will ich hier die Frisur haben wie du.

00:39:02: Ich kann dem Jungen doch keinen Blatt schnicken.

00:39:04: Das war die Erinnerung an der Friseur.

00:39:08: Der Nebel war mittagsdisch Da kommen Mittags die Fingern, die hatten so ein Abo da.

00:39:14: Die hätten zum Mittagessen.

00:39:17: Auch da hat jeder noch eine Vorzelle, der ist aber dafür zu wiegen.

00:39:23: Der tut allein vier Minuten, was da passiert ist.

00:39:26: Dann jauert die Wäscherei, der Frau Garnitz und Viet-Frau.

00:39:32: Da bin ich dann ordentlich lustig und junger.

00:39:34: Das war viel Arbeit!

00:39:39: Der Spediteur, das heißt damals.

00:39:44: Er hat ein Bett und eine Boulder waren.

00:39:47: So eine große Ware wo dann Fässer und Wäsischwad top geladen wurden Und ich habe jeder Ofentrop gewartet, wenn die vier Ofen machen.

00:40:00: Dann kommt der Spediteur, damals ist das wiss ich auch anders, hat weiss ich aber nicht mehr.

00:40:05: Da hätte mich klein futzige Menschen, ob das Bät jauert.

00:40:10: Das Bät wurde natürlich aus dem Geschirr in Russi geholt und gerede eine Klappe auf die Futter und dann ging der Dettel so zehn, fünfzehn Meter los und wurde im Stall.

00:40:22: Der Kantatbät schon.

00:40:24: Und er hat mich auf der Beete gehofft und ich habe mich dann an den Mähen fast gehalten.

00:40:28: Dann bin ich mit in das Stall hier.

00:40:31: Das war für mich immer das schönste Erlebnis am Tag.

00:40:35: Und dann durfte ich aber die Figur, wo die komische Wiesworte am Engen.

00:40:41: Wenn man aus dem Hose ruchst, da hängt immer Reis ... Eilstein hat mir in Älteren die bekannte Kasspost.

00:40:51: Die hatte ein tolles Café, äh so und äh ja ähm ... Wieso sieht er dann mit linkser Räume hier laufen?

00:41:02: Tatsächlich.

00:41:03: Achso warum haben wir nicht linkser räume gelaufen gesehen?

00:41:05: Ja das ist ein Jodelforch.

00:41:07: Äh warum?

00:41:09: Wir wissen das all!

00:41:11: Da wurde Stöverhoff Auf Hochtorch, der Stafenhof.

00:41:16: Das war ursprünglich ein ganz solider Bauernhof und dann ... Ich wusste natürlich nicht, dass damals schon in finster stunden die irgendwie sich eingebordert hatten.

00:41:30: Und das Schöne war, man konnte hier über, dann sind da ja auch der Duffus.

00:41:36: Es war so üblich, das Waren der Nahrermlück.

00:41:41: Ihr Rennpäder hatte einen Brieftauben und da hat er mich immer interessiert.

00:41:47: So gelohnt wenn die wegflore und haben dann immer wieder gestaunt wie sie dann wieder zurückkommen.

00:41:53: Das war der Eiersteinsport ... Ach so!

00:41:58: Da ist er über uns alt stand geblieben.

00:42:00: Das ist im Griechen nicht kaputt gegangen.

00:42:03: Auch das Rettungsschiff hat kaputt.

00:42:05: im Eierstein-Torbohrer steht Das ist immer noch kaputt und hängt immer noch da.

00:42:11: Ja, das war das vom Eilstein.

00:42:14: Ansonsten hat er die Wäscherei gar nicht verzerrt.

00:42:23: Und was ist mit dir?

00:42:25: Mit dem Dom?

00:42:32: Da war ich ganz interessant.

00:42:33: Ich war im Ostern und komme wieder, und ich war so sildig, da hatte ich in Kleingwunnung gefungen an einem Apartment für die Studenten Und so nah am Dom, man kommt am Winster Russelur und man sucht der Dom.

00:42:45: Und das war herrlich!

00:42:46: Wo ich nicht daran gedacht habe, weil ich auch irgendwie nicht um Schirmjahr hatte, dass da auch eine Verlängerung vom Stau überhoffe Wäse ist.

00:42:56: Ich bin in der Tesch am Krosse, wo meine Schlüssel ist, da blieb eine wahre Neve mir stehen.

00:43:01: Und ja für kein Navi und ja nix, dann bin ich dahin.

00:43:05: Ich habe gedacht er würde noch im Weg fahren.

00:43:07: Da hätte ich gesagt sind sie frei?

00:43:10: Und jetzt habe ich den Dachmeister philosophischer Diskurs, aber dann ist es mir in die Falle was der wollte.

00:43:16: Dann habe ich gesagt ne und bin direkt fort.

00:43:18: und da habe ich erlebt was typisch für die Straßgewähle ist.

00:43:23: Ja, ich löfe jetzt immer alt am Engen.

00:43:25: Ich habe nicht so viel erlebt und auch kein Pedermieter war halt richtig.

00:43:28: Ich hätte los mit der Autos die bestimmte Idee hatte in der Jail.

00:43:32: Caroline und Hermann haben jetzt gerade auch eine neue Runde bestellt, aber ich hab noch ne Verabredung drüben im Agnesviertel.

00:43:39: Da geh' ich jetzt einfach mit euch rüber!

00:43:42: Hier in der Verlängerung des Eigelsteins auf der Neuester Straße steht die Agneskirche schon von Weiten zu sehen... ...und da wartet Wiebke leider ohne Peter.

00:43:53: Der hat... na das sollt ihr uns selber erzählen.

00:43:55: Und die beiden haben den Podcast Agnes trifft.

00:43:58: In diesem Podcast der Fahrgemeinte Sankt Agnes geht es um das Leben, die Nachbarschaft und einfach das Miteinander im Agnesviertel.

00:44:07: Ja wer jetzt aber erwartet dass wir in die Agneskörche reingehen?

00:44:10: Der liegt falsch!

00:44:11: Wir treffen uns an dem berühmten Bütchen davor.

00:44:16: Ich stehe ja am King Georg-Bütchen.

00:44:18: King Georg die Kult Kneipe im Agnesvierteln.

00:44:24: Ich weiß noch genau, als ich das erste Mal in King York war.

00:44:28: So'n achtziger Jahre Schummer.

00:44:31: Es sah aus wie eine Tabledance-Bar eigentlich ohne Tabledans.

00:44:35: Nischen!

00:44:36: Aber wir wollen ja gar nicht in die Kneipe... Wir stehen am Bütchen und ich sehe zurück und sehe das Eigesteintor Und muss kurz überlegen, ah früher endete die Stadt ja genau da.

00:44:52: Erst Ende des neunzehnten Jahrhunderts wurde sie um die Neustadt erweitert und das Agnesviertel entstand, da wo vorher die Kappesfelder waren.

00:45:01: Da wo die alte Römerstraße nach Nippis ging.

00:45:05: Ja und da stehe ich jetzt ohne Peter!

00:45:08: Peter hatte nämlich leider einen Fahrradunfall Und es ist ganz tragisch dass wir heute nicht zusammen sind.

00:45:17: Aber gut Die Rettung ist.

00:45:19: in Köln bleibt man nie allein am King-Büge auch bütchen schon gar nicht.

00:45:22: Die Bütchenkultur in Kologne ist ganz stark.

00:45:25: Hier muss ich mich entscheiden.

00:45:26: Trinke ich einen Kaffee, quatsche ich mit irgendjemandem.

00:45:30: Entscheide ich mich über den Sudermannplatz, den Schlenker aber den Jazzkiosk zu machen oder gehe ich auf die Neuzer Straße und zur Pico Island zum Picobüttchen vor der Agneskirche.

00:45:43: Ah!

00:45:43: Die Agnes-Kirche genau unser Podcast Peter und mein Podcast Agnes trifft Der Fädelspodcast aus dem Agnesviertel aus dem Kölner Norden.

00:45:55: Viel davon findet auch ein Bütchen statt.

00:45:58: Da trifft sich die Nachbarschaft, hier spielt die Musik nicht nur am Eigestein Denn in der Nähe ist ja die Musikhochschule und es gibt eine Agnes-Klausel In einer der wenigen Kneipen im Agnesviertel.

00:46:10: Jazz Sessions Und hier schon die, die hier immer stonnen Das ist auf jeden Fall auch ein Picko-Bütchen so.

00:46:18: Ohne Bütjenkultur kein Köln.

00:46:21: Irgendwo zwischen eckknallpetanter Emmerladen und Haltestelle des Lebens prägen die Bütchen ihr Viertel und auch das Agnes-Viertel.

00:46:30: Die Trinkheile der Kiosk, unser Podcast... Auch da trifft sich die Nachbarschaft.

00:46:35: sowas zumindest unsere Idee!

00:46:37: Wir wollten im März of two thousand twenty unseren Podcast starten, Agnes trifft und was kam eine Pandemie Es wurde nicht Agnes trifft, es wurde Agnes spricht.

00:46:48: Wir haben gedacht wir machen jetzt einfach los, wer weiß wie lange das dauert?

00:46:51: Wir wollen anfangen, wir wollen Podcasten und dann haben wir uns getroffen und über die Themen gesprochen, die uns gerade so bewegen.

00:47:00: Und nicht zufällig sprachen wir in unserer ersten Folge nach der Nullnummer über Zuversicht Zuversichthoffenung Vertrauen.

00:47:08: Das sind so Themen, die immer irgendwie über dem ganzen Podcast schweben.

00:47:13: Meistens Sprechen wir so fast eine Stunde über Themen herum und in Themen rein, viel Alltagsphilosophie spielt mit rein.

00:47:22: Wir verbinden sie mal los und mal eng mit dem Agnesviertel.

00:47:25: Konkret Tiere Musik- und Essen Bücher öfter noch darüber was wir mit stiller Arbeit glaube Normalität Verlust oder Almende verbinden.

00:47:35: Almende öffentliche Räume die gemeinsam genutzt werden wie der Platz vor der Agneskirche.

00:47:42: In der Agneskirche, in dem Räumchen über der Orgel nehmen wir unseren Podcasts auf.

00:47:47: Da sprechen wir auch über Abseitiges.

00:47:50: Irre Düfte reparieren.

00:47:52: Wir haben auch schon über Hosentaschen gesprochen.

00:47:56: Die meist gehörte Episode?

00:47:58: Na ja die ging um Karneval.

00:48:01: Zuletzt sprachen wir über Magie.

00:48:03: Regen und November hatten wir auch schon heute ganz gut in den Tag gepasst.

00:48:08: Und in allen Episoden schwingt eben ... Das übergeordnete Thema mit Vertrauen, Verbundenheit in uns und die Welt.

00:48:15: Über Erschütterung von Vertrauen und Verbundenkeit.

00:48:17: Von Trost und Heilung.

00:48:20: Vom Beobachten vom Erleben.

00:48:21: Und vielleicht ist es ganz lustig dass Peter und ich uns als Nachbarn im Agnesviertel wieder getroffen haben denn was uns verbindet ist wir haben zusammen dieselbe Schule besucht damals im oberbergischen Kreis nur um zwei Jahrgangsstufen getrennt.

00:48:42: Rotte Zeiten, Umstände.

00:48:43: Vieles ähnlich und doch anders.

00:48:46: Und so geht es um Podcasts.

00:48:47: Es geht um das Agnusviertel, es geht um dieses obane Dorf zwischen Ewartplatz- und innerer Kanalstraße.

00:48:56: Aber ein Blick auch in unser beider Leben und unseren Alltag, unsere Haltung zur Welt.

00:49:02: Deshalb können wir eigentlich über alles sprechen im Vertrauen auf ein gutes Gespräch und Freude am Zuhören und laut denken.

00:49:08: Podcast schon eine verrückte Sache!

00:49:12: Und vielleicht gehört sie deshalb auch ganz gut ins Agnesviertel.

00:49:15: Danke, Wiebke und Grüße an den Peter!

00:49:19: Jetzt habe ich mich erst gerade als es erzählte daran erinnert... Ich war mal Agnesblöhmchen.

00:49:23: Ich bin kurz vor der Pandemie also im März-Zwanzig-zwanzig noch nippes beim Zugglück gegangen als Agnes Blöhmchern mit einer ganzen Gruppe aus dem Agnes Viertel.

00:49:34: Aber ihr hattet echt ein gutes Timing.

00:49:37: Ab und Boatiming?

00:49:39: Jetzt sind wir schon durch mit unserem Spaziergang über den Eigelstein.

00:49:44: Das war ja der erste kölschische Podcast-Tag.

00:49:48: Wir hoffen natürlich sehr, dass es euch gefallen hat und wir würden uns freuen wenn ihr uns Kommentare da lasst!

00:49:54: Und ihr hättest raus, das war der erste.

00:49:56: Das heißt im nächsten Jahr geht es weiter so zumindest der Plan.

00:50:00: Da haben wir ihn schon vorgenommen beim zweiten Kölschen Podcast Tag.

00:50:04: Da gehen wir über die Fringstrasse.

00:50:07: ein großes Dank an alle die das heute möglich gemacht haben an die Kölner Arztbläser, bei denen wir jetzt die Aufnahmen machen durften.

00:50:15: Und dann unseren Tontechniker Janik!

00:50:17: Danke dir, Janik Mausbach der das Ganze hier noch ein bisschen zusammenschneidet und gut, dass er schaut es alles gut ausgepegelt ist.

00:50:25: Vielen vielen Dank und wir freuen uns, dass ihr uns bei diesem Experiment zugehört habt und ich sage einfach mal aditut bis zum nächsten Jahr.

00:50:35: tschüss.

00:50:36: Vielen Dank fürs Zuhören und da wir natürlich absolut davon aussehen, dass euch der Podcast gefallen hat folgt ihr jetzt natürlich auch bei Spotify.

00:50:43: Und zusätzlich noch auf der Webseite des Kölnlotsen, köln-lotze.de oder bei dem ganzen Social Media Gedönes.

00:50:51: Instagram Facebook und Giselle heißen überall einfach Kölner Lotz gucken dann findet ihr uns.

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