Das Köln Ding der Woche - Der Barbarossaplatz
Shownotes
Der Barbarossaplatz – der hässlichste Platz Kölns
Zugegeben: Unsere Stadt ist an vielen Ecken und Enden tatsächlich schlichtweg hässlich. Auf Platz 1 der hässlichsten Plätze der Stadt steht uneinholbar der Barbarossaplatz. Und das, obwohl es ein echtes Kopf-Kopf-Rennen mit z.B. dem Ebertplatz, dem Breslauer Platz oder der Domplatte gibt.
Allerdings war der Barbarossaplatz früher mal richtig schön. Mehr dazu in diesem Köln-Ding der Woche.
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Links: Der Barbarossaplatz–der hässlichste Platz Kölns https://www.koeln-lotse.de/2020/01/25/der-barbarossaplatz-der-haesslichste-platz-von-koeln/
Querbeat: Guten Morgen Barbarossaplatz https://www.youtube.com/watch?v=yyJUvDs7bY8
VISUAL UTOPIAS: So schön könnte der Barbarossaplatz aussehen https://www.visualutopias.com/cologne1/
Die Produktion dieses Podcasts erfolgte durch YM Audio Productions. https://www.ym-productions.de/
Transkript anzeigen
00:00:11:
00:00:28: Schön, guten Tag.
00:00:29: Schön dass ihr alle wieder da seid zu einer neuen Folge vom Gölnding der Woche.
00:00:33: Mir ging übersitzt mit einem breiten Grinsen im Gesicht Der Urzeugstark Frank Mausbach
00:00:39: Und mir gegenüber sitzt er Potos aus Roald Radertal, der Bürgermeister aus Singerstrasse.
00:00:47: Der liebe Uli!
00:00:49: Und lieber Uli was gibt es denn schöneres als Plätze?
00:00:53: Großgrün mit Leben Gastronomie Kinderspiel lebenswert für die Menschen dieser Stadt Ja.
00:01:01: und dann je bei dem Barbarossa Platz.
00:01:04: und treffender als die Band Querbiet hat den noch keiner besungen
00:01:08: Querbeet singt, guten Morgen Barbarossaplatz.
00:01:11: Bist du auch noch wach?
00:01:12: Hast Du auch die letzte Nacht wieder durchgemacht?
00:01:15: Kann man so sehen... Die haben allerdings im Text das nicht ganz richtig gemacht!
00:01:20: Ja also eigentlich hätten sie schreiben müssen, hast Du auch in den letzten Jahren wieder durchgebracht?
00:01:24: weil eigentlich sieht der Barbarosser Platz permanent aus wie der Uli nach der Kanuralsession.
00:01:31: Ganz unrecht hat er nicht.
00:01:33: Der Barbarosser Platz ist auf Platz eins der hässlichsten Plätze in Köln.
00:01:38: Wir haben da einen Kopf an den Kopfrennen, so ist es nicht.
00:01:41: Das ist in der Stadt ein sehr umkämpfter Platz eins und wir haben den Ebertplatz auch schwöselig.
00:01:48: Ja ja, wir haben dem Breslauer Platz das ist jetzt auch nicht
00:01:53: die Dornplatte.
00:01:56: Also für was da noch drauf steht, ist das schon schwierig?
00:02:00: Neumarkt!
00:02:01: ist auch
00:02:02: hauha.
00:02:03: Auch hart, ne?
00:02:04: Aber ich würde sagen hässlicher als der Barbarossa Platz jiedet nicht.
00:02:09: Zumal der Platz ist kein Platz!
00:02:12: Ja, an der Platz ist eine Kreuzung.
00:02:13: Aber die Architektonik grenzt das Ganze an eine komplette Körperverletzung.
00:02:18: Da ist zusammen gewürfelter Driss mit minder hohen Häusern eingesäumt vom Rewe McDonalds und Straßenbahnstationen ein paar Sträucher in die Mitte hingerotzt, die gerne von Ratten belagert werden weil die Leute dann übrig gebliebene Reste davon McDonald's in die Krabatten werfen.
00:02:36: also... Man kann eigentlich sagen, das Ding ist ein ganz großer Driss.
00:02:42: Es ist auch schwer irgendwie das Ding nochmal auf Vordemann zu bringen.
00:02:48: hier kreuzen sich tatsächlich vier Stadtbahnlinien und sieben Straßen und die sind alle schwer befahren.
00:02:55: also Ringe, Weierstraße alles mögliche.
00:02:57: da geht es also richtig zur Sache und der Barbarossa Platz hat insofern echt verloren.
00:03:03: Das ist einfach ein Nichtplatz.
00:03:07: Aber man versucht es ja noch nicht machen.
00:03:10: Am Eberplatz, Neumarkt oder am Wiener Platz hat man zumindest mal versucht irgendwas für die Atmosphäre zu tun.
00:03:16: Da wurde irgendwie ein bisschen Kunst gemacht und erjablet man etwas, was ich vorblümsche oder wie auch immer.
00:03:20: Letztendlich fehlt ja für sowas auch immer das Geld in Köln.
00:03:24: Das ist ja nichts Neues.
00:03:25: Also so einen Masterplan kann ich jetzt nicht erkennen und dann macht man halt, was man dann so macht, ein paar Fanschen und Luftballons
00:03:33: Gut, man will jetzt natürlich den Barbarossa-Platz auf Vordermann bringen.
00:03:37: Man will jetzt eine tatsächlich Haltestelle für der GVB da bauen die rein aus Efeuille besteht.
00:03:44: Der kleine Haken ist... ...man will damit in dem Jahr mit dem Jahr im Jahr und dieses Efeuwäldchen, was da angepflanzt werden soll, wächst halt drei vier Jahre.
00:03:52: Das heißt wir wären im Jahr zwei Tausend Dreißig wo wir das kleine Efeuewäldchende hätten.
00:03:56: Ehrlicherweise auch das rettet dem Barbarosser Platz nicht!
00:03:59: Ja also Vielleicht gebe ich dir mal einen kleinen Tipp, auch wenn der Vergleich hinkt ein bisschen.
00:04:06: Aber in unserer Nachbarschaft gibt es eine Stadt die hat zwei D's also Düsseldorf.
00:04:12: da gibt es einen Barbarossaplatz.
00:04:14: dort bin ich schon gewesen mit meinem Kollegen Emanuel.
00:04:19: Da ist Gastronomie, da fährt sogar ne Bahn!
00:04:22: Da sind auch mehrere Straßen die sich kreuzen Da gibt es einen Wochenmarkt.
00:04:27: Also da hat man schon, sag ich mal ein schöneres Händchen für seine Plätze.
00:04:31: Nur mal so als kleiner Tipp auch!
00:04:32: Da ist natürlich wesentlich kleiner.
00:04:34: alles klar.
00:04:35: dann ist jetzt kein Hauptverkehrsader wie der Barbarossaplatz.
00:04:38: aber da haben wir so ein bisschen Fortunen für.
00:04:41: was Schönes könnte man sicherlich auch im Barbarosser Platz finden.
00:04:45: Dabei tut man den Platz ja eigentlich ein bisschen unrecht.
00:04:47: Auch was Wordert früher schön doch in Kolonia gilt tatsächlich für den Barbarossa Platz.
00:04:51: Der war ein wunderwunderschöner Platz, tolle Gebäude drüben herum, Springenbrunnen in der Mitte, Platz und alles Mögliche!
00:04:59: Es war nämlich so als man die Stadtmauer abzureißen hat... ...hat man sich überlegt wir bauen einen schönen Prachtbulver.
00:05:10: Der Prachtblur waren die Ringe.
00:05:11: das vorher ehemals freie Schuss fällt vor der entsprechenden Stadtmauern Und da, wo dann die Ausfallstraßen waren, wollte man eine Reihe wunderschöner Plätze anlegen.
00:05:21: Ja,
00:05:21: da war der Olafplatz, der Eberplatz und der Barbarossa.
00:05:26: Ja
00:05:26: und der Klotwischplatz und noch mehr.
00:05:27: also gab es eine ganze Reihe von diesen ganzen Plätzen.
00:05:30: und den Platz, wo halt dann die Luxemburger Straße auf die Ringe trifft hat man nach Friedrich dem Ersten benannt.
00:05:40: Einem Stauferkaiser.
00:05:42: das... Dieses Wort ist mir völlig, habe ich noch in meinem Leben nicht gehört.
00:05:45: Aus dem Geschlecht der Staufer.
00:05:47: auch hier weisen wir wieder unbedingt darauf hin auf den Willem Fromm, der es ganz genau weiß mit seinem Podcast eine Geschichte der Stadt Göln.
00:05:56: Und wie gesagt er war Kaiser und wegen seines roten Barats wurde der Barbarossa genannt
00:06:01: Und man hat halt ihm zu Ehren.
00:06:03: dann, der war zu dem Zeitpunkt auch Gott sei Dank schon keine Ahnung, achthundert Jahre tot.
00:06:08: Weil ansonsten hätte er das nicht zugelassen dass man heute diesen hässlichen Platz nach ihm benannt.
00:06:12: Das war nämlich ein sehr aufbrausender Typ, da hätte er ja keinen Spaß dran gehabt.
00:06:16: Ja leider Gottes ist diese Verschandlung dieses Platzes relativ... zügig von Stadt gegangen und hatte auch nicht unbedingt was mit den Zerstörungen in der Nazi-Zeit zu tun, sondern da waren dann das noch mal, sag ich es mich
00:06:33: noch schnell... Ja
00:06:34: schon in den dreißiger Jahren.
00:06:35: Genau, bereits in den Dreißigerjahren hat man dem Barbarossa Platz verändert aber zugunsten des wachsenden Verkehrs also weniger Grünflächen und Straßenbahnkreuzen im Platz.
00:06:45: Also der Name der Drama quasi schon seinen Laufen
00:06:48: Als die Alliierten die Stadt in Schutt und Asche gelegt haben, wurde dann alles schnell aufgebaut.
00:06:55: Man hat in Göln sehr großen Wert auf die autogerechte Stadt gelegt.
00:06:59: Das war das Todesurteil für das bisschen was von Barbarossa Platz noch übrig war.
00:07:04: Wir zitieren hier Ulrich Krings, der war ehemals Stadtkonservator unserer Stadt.
00:07:10: Der hat schönes Zitat
00:07:11: gebracht!
00:07:12: Ja und das Konzept der autogerechten Stadt ist hier ganz brutal zum Tragen gekommen.
00:07:17: es wimmelt hier nur so von Scheißlichkeiten.
00:07:20: Und da hat er recht wenn immer dahin geht könnt ihr euch das angucken.
00:07:23: Es ist ein absolutes Fiasco ganz definitiv kein Platz, das ist einfach nur ein riesengroßer Verkehrskuddelmodel.
00:07:33: Ja und wer einmal versucht hat diesen Platz zu Fuß zu überqueren wird auch den Verkehr in eine Apple Istanbul und Cairo überleben.
00:07:41: und sage ich mal die selbst.
00:07:42: die Straßenführung ist für Autos kaum zu überblicken und mit dem Fahrrad grenzt er schon an Selbstmacht.
00:07:48: Jetzt hat man tatsächlich überlegt ob man nicht mal die Straßenbahn eine Tage tiefer legt.
00:07:54: Jut, damit haben wir in Köln nicht die besten Erfahrungen gemacht mit dem U-Bahn-Baum.
00:07:58: Das dauert auch schon mal ein bisschen länger und ist schon mal etwas teurer und da fällt das eine oder andere Gebäude einfach ins Loch rein.
00:08:05: Deswegen weiß ich nicht.
00:08:06: Also das wird alles schwierig.
00:08:08: aber wir bauen ja EVO jetzt.
00:08:09: Wir bauen EVO Haltestelle?
00:08:10: Ja, EVO bringt es mir also vor allem durch Klimawandel und so.
00:08:13: Ein bisschen kühler dann.
00:08:15: Sommal bei vierzig Grad und so... Es ist ganz schwierig da irgendwas Positives zu finden.
00:08:24: Also ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo ich öfters am Wochenende mal weggegangen bin.
00:08:29: dann bin ich natürlich auch auf die Zübsche Straße gegangen und irgendwie strandet man ja doch immer am Barbarossaplatz.
00:08:35: und sagen wir mal positiv ist vielleicht dass man da nachts so eine wilde Mischung aus Studenten Obdachlosen hier strandeten Jungisellen Abschied Party Volk oder was weiß ich irgendwie so Ich nenne das jetzt mal obanes Leben findet.
00:08:51: Ja, was nicht immer nur positiv ist.
00:08:54: Man kann auch von einer erbrochenen Fütze in die nächste laufen im urbane Leben da.
00:08:59: Aber wenn ihr zum Beispiel mal wissen wollt, was für Kneipen eigentlich so rund um den Barbaro Brotzerplatz zu finden sind dann solltet Ihr Euch unbedingt mal den Podcast von den beiden Jungs Tim und Marvin anhören das nämlich der Kneippen-Podcast.
00:09:16: zweimal Null.
00:09:17: zwei.
00:09:17: Die haben eine ganz clevere Idee, die gehen in Kneipen und senden direkt aus dieser Kneipe raus.
00:09:22: Und nehmen direkt in diese Kneipe ihren Podcast.
00:09:24: aufreden über Jordyn, die Welt, die Kneipe, Straßenfädel und alles.
00:09:27: das machen sie schon ganz geschickt.
00:09:28: da kann man mal reinhören.
00:09:29: Ja ich werde den mal sagen sollen wir am Barbarossaplatz gucken ob Sie überhaupt irgendeine Kneipe finden.
00:09:34: Die Kneippen gibt es schon!
00:09:35: Das ist halt nicht schön.
00:09:37: Ja
00:09:38: ja ok so wieder Platz ne?
00:09:41: In diesem Sinne Wir haben in Köln schon schöne Ecken.
00:09:45: Man muss sie halt lange suchen und wer Unterstützung dabei haben will, kann gerne bei einem von meinen Lotzenturen mitkommen.
00:09:51: dann zeige ich euch die schönen Ecken dieser Stadt.
00:09:53: Das schön.
00:09:53: uns um Trost kann man natürlich sagen ja wir beschissen du morgens im Spiegel aussiehst der war Brosserplatz sieht beschissener
00:09:59: aus.
00:10:00: Was für ein Schlusswort Mardet Jod.
00:10:02: vielen Dank und bleibt uns gewogen.
00:10:05: Tschüss Vielen Dank fürs zuhören.
00:10:07: Und da wir ja natürlich absolut davon aussehen, dass euch der Podcast gefallen hat, folgt ihr jetzt auch bei Spotify und zusätzlich
00:10:15: noch auf der Webseite des Kölnlotsen, köln-lotze.de oder bei dem ganzen Social Media Gedönens Instagram, Facebook und wie sie alle heißen überall einfach Kölnenlozegucken dann findet ihr uns!
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