Das Köln Ding der Woche - Kölsche Originale: Bolze Lott
Shownotes
Was für ein Glück, dass der „Cul de Paris“ Mitte des 19. Jahrhunderts modern war. Denn unter dem extrem ausladenden Reifrock konnte die in Köln als "Bolze Lott" bekannte Schmugglerin Scholastika Lott mehrere Pfund Mehl und Speck vor den Zöllnern verstecken.
Mehr zu dieser Dame mit außergewöhnlich losem Mundwerk und ganz besonderen Schmuggel-Methoden gibt es im heutigen Köln-Ding der Woche.
Ach ja, „Folgen“ un dat „Klingelche“ drücke, dann hat Ihr uns abonniert un verpasst och nix.
Links:
Kölsche Originale: Bolze Lott – gewiefte Schmugglerin mit losem Mundwerk https://www.koeln-lotse.de/2022/04/22/koelsche-originale-bolze-lott-gewiefte-schmugglerin-mit-losem-mundwerk/
Der „Cul de Paris“ https://www.koeln-lotse.de/wp-content/uploads/2022/03/cul-de-paris.jpg
In einem wunderschönen Kölsch hat Michael Waßerfuhr von den „Kölschgängern“ die Geschichte von Bolze Lott erzählt: https://koelschgaenger.net/scholastika-bolz-et-bolze-lott/
Transkript anzeigen
00:00:11: Das kölische Ding der Woche.
00:00:14: Uli und Frank präsentieren uns den Podcast zur staatsten Stadtopterwelt.
00:00:20: Kompakt, subjektiv, völlig vor in die Nummer – und natürlich für lau!
00:00:28: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von
00:00:30: Gölnding der Woche!
00:00:32: Der super mega tolle Uli und der
00:00:35: weniger unglaublich tolle, unglaubliche megatolle und gut aussehende Frank.
00:00:40: Präsentieren euch heute ein kölches Original aber bevor wir schlachten haltet einen Atem hat.
00:00:46: meine Ehefrau die Ela hat mich darauf hingewiesen dass wir überhaupt gar nicht im Podcast bekannt gegeben haben das wir Gewinner unseres Gewinnspiels haben.
00:00:58: Weltfehler.
00:00:58: Wir haben drei ganz stolze Gewinner unseres Gewinnspiels, die alle den Gutschein zugeschickt bekommen haben für dreimal zwei Statttouren.
00:01:07: mit wem?
00:01:08: Ich glaube mit dem tollsten Stadtführer der
00:01:11: Stadt... Ich will nennen ihn den Köln-Lotze!
00:01:14: Ach du bist's!
00:01:16: Die haben sich auf jeden Fall megamäßig gefreut und sind natürlich schon informiert.
00:01:19: Wir sagen die Namen natürlich nicht weil wir hier Datenschutzrichtlinien, die sind schwieriger ausformuliert als Aber
00:01:26: wir haben noch mal schöne Grüße an alle, die teilgenommen haben.
00:01:29: Es waren neunundneinzig Prozent richtige Lösungen.
00:01:32: Okay das liegt zum einen daran dass die Frage vielleicht nicht so leicht war aber andererseits könnte man sagen wir haben natürlich auch ungemein intelligente Zuhörer
00:01:41: und Wir haben eine Losfee diese wie sowieso alles kann die nicht nur gut aussieht sondern überhaupt unglaublich ist.
00:01:47: unsere los für Janik unser tontechniker der hat so gut gezogen dann macht ihr euch kein bild von.
00:01:52: ja genau Jetzt aber lang gereden kurzer Sinn, jetzt darauf haben wir hingewiesen.
00:01:58: Wir sprechen heute über ein echtes kölisches Original.
00:02:00: Langsamer.
00:02:01: Stopp stopp!
00:02:02: Wir sprechen erst mal, kündigen wir an es wird eine Serie geben über Kölsche originale Pluralten und diese kölschische Originale.
00:02:12: dazu gehört auch die Dame über die wir heute sprechen werden.
00:02:14: Ja, das ist nämlich die Bolze Lot.
00:02:17: Und wenn ihr, ich sag mal... ...die vorherige Folgen haben wir über Kölschenschimpfwörter gesprochen und die Bolzelot ist sozusagen die Königin der Kölchenschimppfwörte.
00:02:28: Die hatte, ich will nicht sagen erfunden aber zur Perfektion getrieben
00:02:33: Bevor wir zur Bolzelot selber kommen.
00:02:35: und ihre doch recht dareben Ausdrucksweise nochmal ganz grundsätzlich zu diesen Kölchen Originalen.
00:02:42: Was gemeinsam, ihr kennt die wahrscheinlich.
00:02:44: Das ist so was wie ... Gölsche gewesen, die so Pimal-Daumen im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert gelebt haben.
00:02:57: Tatsächlich als Köln noch überschaubar war das ging ja erst mit Beginn des zwanzigsten Jahrhunders los dass diese Stadt gewachsen ist wie Bolle vorher.
00:03:05: also wenn wir noch über das jahr Achtzehn Hundert Achtzig Pimal Daumen reden, Kölnen hundertvierzichttausend Einwohner.
00:03:11: Und als dann richtig abging mit den Eingemeindungen hatten wir auf einmal bis neunzenund vierzehn sechshundertfünfzigtausende Einwohner in der Stadt.
00:03:18: Die wurde unüberschauber Vorher alles schön klein und kuschelig.
00:03:22: Und da hatten die Original ihren Platz danach nicht mehr, deswegen ist das alles wenn man diese Originale so abklappert Alles in diesem Zeitraum vor dem großen Wachstum unserer Stadt.
00:03:32: Ja es ist also heute ungemein schwierig noch ein Original zu werden oder zumindest ein Original außerhalb des eigenen Fedels zu werden.
00:03:38: Das haben jetzt in der Neuzeit vielleicht Ich sag mal, eine handvolle Schaft.
00:03:43: Der Hand super!
00:03:44: Ja der Hand super, die Müller ist ab und auch die Platte hat sie schafft.
00:03:48: Stimmt,
00:03:50: Seltinger?
00:03:51: Ich sag mal, dann würdet wahrscheinlich schon Tommy Engel natürlich.
00:03:55: Aber ich sage mal, da würde ein bisschen...
00:03:57: Was aber schon skurril ist, diese Kölchen-Originale werden heute so ein bisschen verehrt, vergöttert weiß ich auch nicht genau.
00:04:03: Keinen Bierdeckel ohne kölches Original kein Kölschglas.
00:04:06: man findet die an verschiedenen Hauswänden findet man hier angebracht Man findet in ganz vielen Erzählungen und deswegen haben sie durchaus ihren Platz.
00:04:13: Das als kleine Vorgeschichte zu dem was uns eigentlich heute erwartet nämlich eine wilde Geschichte zu Scholastika Bodnlott.
00:04:22: Ja, es muss also ein unglaublicher Anblick gewesen sein als die Kölner Zöllner, sag ich mal um eighteenhundertfünfzig herum eine Frau auf sich zukommen haben sehen.
00:04:35: Die hatte kaum noch Zähne im Mund juckt.
00:04:37: okay damals gab's zahnhygiene war jetzt auch sage ich mal nicht so verbreitet wie hier hat ja noch keine bonyhefte und keine zahnärzte.
00:04:44: so richtig ergehen wir noch zu medikus wahrscheinlich aber sie war nach der neuesten mode aus Paris gekleidet.
00:04:52: Und diese neuste Mode, die hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich!
00:04:56: Das war der Kühldeparie.
00:04:57: Das ist so ein Rock mit einer ausgestellten Foot.
00:05:01: Also stellt euch vor ihr habt einen Rock.
00:05:02: an und da hinten ist irgendwie bei Höhe auf Höhe der Foot wie so'n Fässchen drauf geschneit.
00:05:06: So ungefähr sah der Kuhldepari aus.
00:05:08: Das war die neueste Mode damals und das war das große Glück für Bolzolot.
00:05:13: Das zweite große Glück fürs sie war... in Köln die Mehl- und Fleischsteuer eingeführt worden ist, das galt natürlich nicht außerhalb Kölns.
00:05:25: Und die Schelsig-Worcki-Kölle bis zu den Mälen.
00:05:28: von der Kölne wurde alles eingemeintet.
00:05:33: Deswegen konnte man drüben billig einkaufen und dann in die Atelier Kölle bringen!
00:05:37: Ja, dann ist Bolzolot.
00:05:38: Hat quasi drüben Billiginnikow oder Gefringst.
00:05:41: Also doch damals noch nicht.
00:05:42: aber sage ich mal sie ist irgendwie an irgendwelche Güter gekommen die Sie rüberbringen wollte und hat ihren ausladenden Reifrock den man damals auch Königen hinteren oder Watte hintern je nannt hat sag ich mal ausgestopft mit den Sachen die sie so geklaut hat.
00:05:57: das kennt man jetzt heute vielleicht.
00:05:59: Da haben wir vielleicht schon beim Film gesehen, wenn irgendwelche Frauen so tun, dass sie schwanger wären.
00:06:03: Dann machen Sie da was für sich ein Schweinebauch rein oder wie auch immer.
00:06:06: Und dann ist die über diese Brücke hier watschelt und auf die Zölle zu.
00:06:10: Was dann passierte, ich sag mal war schon bemerkenswert.
00:06:15: Die,
00:06:16: die Bolzolot hatte halt dann tatsächlich unter diesem ausladenden Rock unter Umständen Park Gellomeel, Merofond Speck versteckt und ging dann auf die Zöllner zu.
00:06:25: Und die wollten die Dame natürlich kontrollieren um den Zoll einzutreiben.
00:06:30: aber das haben sie natürlich nicht ohne, ja ohne die Rechnung mit Bolzlott gemacht weil die war damit definitiv nicht einverstanden.
00:06:37: Die zog mal richtig vom Leder.
00:06:39: dann
00:06:40: Ja man muss auch sagen dass die Zölner die standen unter Eid Das waren jetzt nicht als irgendwelche hergelaufenen Jungs, die, sag ich mal den Zugang zu zypischer Straße am elften Elfen kontrollieren und dann für fünf Euro das Türchen aufmachen.
00:06:54: Sondern sie haben ihren Job wirklich ernst genommen!
00:06:56: Also die haben angefangen zu kontrollieren.
00:06:59: was geschah dann lieber Uli?
00:07:00: Ich will es nicht aussprechen.
00:07:01: Ja,
00:07:02: das ist... Paul Solot hat die unflädig beschimpft hätte.
00:07:05: ihr sagt, dass wäre ein fütches Föhler.
00:07:07: Ein wunderschönes Schimpfwort.
00:07:08: wer letztes Mal aufgepasst hat weiß noch genau wo der ist.
00:07:11: also die würden hier an die Foot gehen dass Gesäß gehen und da muss es ziemlich rüde zur Sache gegangen sein.
00:07:17: Das ging dann auch schon bis zu Handgreiflichkeiten, diese Dame hat dann auch wirklich nichts gescheut um ihrer Tätigkeit als Schmugglerin nachzugehen.
00:07:25: Ja zumal sie das auch sehr perfide beziehungsweise klug eingefädelt hatte.
00:07:28: also sie ist teilweise hat sie nix geschmuggelt und ist über die Brücke.
00:07:33: Wenn sie dann kontrolliert wurde, hat es einen riesen Theater gemacht.
00:07:36: Dann waren die schon so ein bisschen verunsichert weil die haben ja nichts gefunden.
00:07:39: Sondern ist beim nächsten Mal mit was drüber?
00:07:41: Dann haben die ja nicht kontrolliert.
00:07:42: also Sie hat sich da immer so ein bißchen... Sie hat das schon sehr geschickt angestellt muss
00:07:46: man sagen.
00:07:46: Jetzt muss man die Dame natürlich im Zoo wie ihrer Zeit sehen.
00:07:48: Also hört jetzt alles so an als wenn das irgendwie eine nur perfide Persönlichkeit gewesen wäre.
00:07:54: Scholasdika Bots wurde achtzehn-fünfundzwanzig in Gölge am achten Dezember, achtzehnt-fünfundzwanziger geboren.
00:08:02: Das war natürlich schon ein Kind ihre Zeit und die hatte nicht das allerschönste Leben, muss man dazu sagen.
00:08:07: Geboren in der wunderschönen Gottsgasse.
00:08:10: Wo wurde
00:08:11: hat?
00:08:12: Am Breslauerplatz.
00:08:13: Also das ist dann später die Kostgasse geworden... Das war deswegen die Kotzgasse, weil da wurde gut verarbeitet und das war das Innereihe von allmöglichen Tieren.
00:08:24: Da haben nämlich die Metzger gesessen damals.
00:08:26: Und diese Gegend war alles andere als peak fine.
00:08:29: also das war schon eine ziemlich raube Gegend wo auch die wilde Menschen gewohnt haben und da ist die Scholasdika geschult worden.
00:08:36: ja da hat sie sag ich mal ihr Grobes Mundwerk oder vorlautes Mundwerk hat sie es auf jeden Fall da verfeinert.
00:08:43: Ihr Vater war laut Übermittlung ein Reinarbeiter, also sage ich mal einen Tagelöhner der sein Lohn eher versoff als da er die nach Hause gebracht hatte.
00:08:53: dann hat sie im jahre, eighteenhundertsechsten vierzig glücklich weiß ich nicht aber zumindest hat sich ihr heiratet und zwar den Tagelöner Johann Friedrich Steinhausen.
00:09:04: Leider Gottes ist folgendes passiert
00:09:07: Ja langsam, der Tagelöhner war Ringroller.
00:09:10: Und Ringroller waren die Typen Scheuerleute, sagt man glaube ich heute.
00:09:14: Das waren die Tagelöner, die die Reinschiffe be- und entladen haben.
00:09:18: Und zwar nicht mit Kränenstapeln und Stapelgabelstapel... Gabelstabler?
00:09:23: Kräne wie auch über, sondern
00:09:25: mit Hängen!
00:09:26: Sondern mit purer Wuskelkraft.
00:09:28: Die Jungs hatten wahrscheinlich füllende Mau aber jetzt nicht unbedingt so unwahrscheinlich viel im Kopf.
00:09:36: Friedrich Steinhausen hieß der, das große Glück von Scholastika.
00:09:39: Also Bolz Lott hieß original Scholastiker Lott.
00:09:42: Die hatte dann den Johann Friedrich Steinhausen, den bekannten Ringroller geheiratet.
00:09:48: aber der war nicht nur Ringroller sondern er hat auch einen Chatter und anderen Ruf gehabt.
00:09:51: Ja,
00:09:51: der war ein stadtbekannter Schläger Und ist noch während der Flitterwochen ins Gefängnis gekommen und leider Gottes auch kurz darauf gestorben.
00:10:00: Dann hat die mit einundzwanzig geheiratet und war mit zweiundzwannzig bereits Witwe und musste irgendwie für den Lebensunterhalt sorgen, und das war für eine Frau in der damaligen Zeit... Wir reden jetzt über die Pimal-Dau im Achtzehnfünfzig also Achtzensechsen wird Achtzensebendvierzig.
00:10:15: War das nicht besonders einfach?
00:10:16: Und eine Gelegenheit um sie für Sie um am Geld ranzukommen, wo da zu Gätsemöhnen
00:10:21: war!
00:10:24: Die hat quasi vor kirischen Kerzen an Gläubige verkauft, inklusive dem Service dass sie selber in der Kirche.
00:10:32: ansteckendät, also selber anstecken würde für die Gläubigen.
00:10:36: Also
00:10:36: quasi als Ersatz dafür, da dich nicht selbst in der Kirche gehe, zahlst ihr das Geld?
00:10:40: Sie steckt die Gäts an und du bist von allen Sünden befreit!
00:10:43: Es gab nur einen kleinen Makel an dem Geschäftsmodell von ihr.
00:10:46: Ja
00:10:46: oder sagen wir mal so sie hat ab und an mal vergessen das auch wirklich zu machen und hat dann quasi ihre Kerzen doppelt
00:10:54: dreifach und vier vorverkauft.
00:10:56: Das hat sich natürlich irgendwann mal rumgesprochen Und dann blieben die Kunden natürlich aus.
00:11:01: Und was hat sie dann gemacht?
00:11:02: Dann kam, Gott sei Dank, die besagte Steuer für Produkte, die außerhalb der Stadt Gölnland produziert worden sind.
00:11:11: Das war diese Fleischmehl und sonst war Steuer.
00:11:13: Und das war ihre Chance im Geld zu verdienen!
00:11:16: Ja, dann hat sie besagt ... Die Zöllner sind mehr oder minder veräppelt und hat die schmuggelt, oder auch nicht viel schmuggling hin und her.
00:11:26: Auf
00:11:26: jeden Fall immer mit ziemlich viel Schreierrei?
00:11:28: Ja
00:11:28: genau!
00:11:29: Und deshalb war sie stattbekannt als sehr sehr loses Mundwerk.
00:11:34: In den letzten Jahren wurde diese Mehl- und Schlachtsteuer dann abgeschafft und sozusagen hatte Bolzelot auf einmal kein Betätigungsfeld und keinen Lebensunterhalt
00:11:44: mehr.
00:11:44: Das war dann schon ein Problem für sie.
00:11:46: Sie hat als nächstes versucht, wie so eine Art Hausierer mit einem Bauchladen irgendwelche Gäze und Bildchen von Heiligen und sonstiges Gedöns zu verkaufen.
00:11:55: So ist dann zu diesen verschiedenen Wallfahrtsorten Sankt Ursula auch hier am Rhein gezogen und hat dann da versucht die einen oder andere Markt zu machen.
00:12:04: Nun es hat ein bisschen schwierig wenn du Aus der Gottsgasse kommst und mit dem Mundwerk aufgewachsen bist.
00:12:09: Und heiligen Bildchen verkauft, das passt nicht so unbedingt zusammen!
00:12:13: Ja also die hat auch dort auf den Kirmissen und vor den Kirschen die Kunden beleidigt wenn sie denn dann sag ich mal nichts kaufen wollten.
00:12:22: unter anderem hatte man im Geistlichen wohl Beleidigte ihren Tant für ihren Kram.
00:12:28: Nichts übrig hatte mit den Worten Pafjord, Raffjord-Dübbel.
00:12:32: Halt das Sack
00:12:33: ab!
00:12:33: Das
00:12:34: heißt also ich würde das jetzt mal so frei übersetzen Pfaffe du raffgieriger Teufel halt den Sack auf.
00:12:40: Sehr schön übersetzt.
00:12:42: Erstaunlich dass diese Frau mit diesem Lebenswandel und mit den ganzen Umständen tatsächlich Sechsund Siebzig Jahre alt geworden ist.
00:12:50: Das hätte man eigentlich nicht gedacht.
00:12:51: damit war die weit über dem Durchschnitt ihrer Zeit.
00:12:53: Ja, also nicht nur dass sie in heutiger Zeit natürlich bei Google-Bewertung zur Kundenzufriedenheit relativ niedrig abschneiden würde.
00:13:03: Muss man sich auch mal überlegen was denn zurzeit der Hexenverfolgung wenn wir die in die alte Folge von Katharina Hennot rein also sage ich mal den Pfaffen so zu beschimpften hätte damals auch wirklich übeln enden können.
00:13:14: aber sie ist wirklich seventy sechs Jahre alt geworden das ist schon wirklich bemerkenswert und ist im jahre erst gestorben.
00:13:25: Trotzdem hat sie doch bis zum hohen Alter ihre Schnüsse, also ihre ja doch ihr loses Mundwerk beibehalten.
00:13:32: Da gibt es die schöne Geschichte noch dass da Kesselflicker unterwegs waren.
00:13:35: das waren die Tüppen die halt irgendwelche Kessel gelötet haben wenn die dann leck gegangen sind.
00:13:41: Das waren auch nicht gerade Typen die um die Worte verlegen waren.
00:13:44: aber bei der Lot kam einer von diesen Kessel Flickern an und sagte dann zu ihr Lott ich kreieren alles hier Fleck nur den Schnüss.
00:13:52: dort kann ich auch Nysmi mache
00:13:55: Ja, was auch, sag ich mal frei übersetzt so viel heiß Lott.
00:13:58: Ich bekomme alles repariert nur dein loses Mundwerk da kann auch ich nichts dran
00:14:02: machen.".
00:14:03: Dann war es soweit.
00:14:05: am dritten September, ist Lott gestorben und es gibt ein wunderschönes Zitat von dem Arzt der tatsächlich den Totenschein für sie ausgestellt hat.
00:14:16: das das war Josef Bayer und er hat gesagt ob sie bis hart an der Forte des Todes ihr Wüstesschimpfen fortgesetzt hat oder ob sie als Freund Hein Sie beim Schopfen nahm, zu guter Letzt doch noch Räu und Leiter weckte ist nicht bekannt.
00:14:32: Denn man hat sie an den genannten Tagen entsehlt im Bett gefunden.
00:14:38: Ja bevor ich jetzt mir eine Träne verdrücke, ist sie auch verewigt worden auf Bierdeckeln.
00:14:46: Und zwar von Gerions Kölsch.
00:14:48: da gibt es ne Serie über die Kölschen Originale.
00:14:51: Da gibt es steht Ed Bolzelot.
00:14:52: also von ihr gibts keine Fotos sondern einfach nur sag ich mal ne Zeichnung Jungen Mädchen, würde ich jetzt mal so sagen.
00:14:59: Da stehen ein paar Informationen drin und letztendlich würde ich beschließen diese Folge wenn ihr mal einen blöden Spruch von einer Verkäuferin bekommt beim Apple kaufen oder was weiß ich wo?
00:15:13: Denkt dran seid froh dass die Bolze Lotnit an der Kasse steht.
00:15:18: Was für ein schönes Schlusswort.
00:15:19: Wir setzen diese Serie fort, mal gucken welche kölschen originale wir sonst nach auspacken.
00:15:23: Madadiot bleibt unanständig und bis demnächst
00:15:25: tschüss.
00:15:27: Vielen Dank fürs zuhören.
00:15:28: und da wer natürlich absolut davon aussieht dass euch der podcast gefallen hat folgt ihr jetzt natürlich auch bei spotify und zusätzlich
00:15:36: Noch auf der Webseite des Köln-Lotzen oder bei dem ganzen Social Media Gedöns Instagram, Facebook und wie sie alle heißen überall einfach kölnlozegucken.
00:15:47: Dann findet ihr uns!
Neuer Kommentar