Das Köln Ding der Woche - Mathilde von Mevissen

Shownotes

Das Köln Ding der Woche - Mathilde von Mevissen

Strikte Hauslehrer, kontrollierte Post, kein Schritt vor die Tür ohne Begleitung: So sah das Leben einer großbürgerlichen Tochter im Köln des 19. Jahrhunderts aus. Doch Mathilde von Mevissen (1848–1924) wollte sich mit dieser Rolle als reine Hausfrau und Mutter nicht abfinden.

Heimlich stahl sie sich in die riesige Bibliothek ihres Vaters – und entfachte damit einen unstillbaren Hunger nach Wissen und Gerechtigkeit.

In dieser Episode von „Das Köln Ding der Woche“ blicken wir auf das faszinierende Leben einer wahren Pionierin.

Erfahrt, wie Mathilde gegen den Willen ihres mächtigen Vaters (dem Industriellen Gustav von Mevissen) zur Wegbereiterin der Kölner Frauenbewegung wurde, mit ihrem eigenen Erbe das erste Kölner Mädchengymnasium finanzierte.

Eine Geschichte voller Mut, Widerstand und emanzipierter Kölner Stadtgeschichte!

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Die Produktion dieses Podcasts erfolgte durch YM Audio Productions

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Transkript anzeigen

00:00:10: Hallo zusammen und herzlich willkommen in eurem gymnasialen.

00:00:32: Lehr-Podcast von das Kölnding der Woche.

00:00:35: Nach Aristoteles sind die Wurzeln der Bildung bitter, aber ihre Früchte sind süß!

00:00:41: Wir fragen uns aber was wenn ein Teil der Gesellschaft gar nicht erst in den Genuss der süßen Frucht vom Bildung kommt?

00:00:47: Wenn zum Beispiel die Zeit, in der man lebt einzelnen Bevölkerungsgruppen die Bildung verwehrt.

00:00:53: Ende des achzehnten Jahrhunderts wurden Frauen dies verwährt und heute wollen wir über die Wegbereiterin der Mädchen- und Frauenbildung und eine der wichtigsten deutschen Frauenrechtlerinnen sprechen.

00:01:04: Aber jetzt erstmal artig aufstehen und begrüßt mit mir unseren Lehrer Weltsch Sonst jettet was mit dem Rohrstock unnatürlich einen Klassenbucheintrag.

00:01:12: unser Hauslehrer für kölches Wissen Der Leben Uli Je

00:01:15: gegenüber sitzt der Mann, der das Bildungsbürger-Tun geprägt hat.

00:01:19: Der Mann, den die Köhte schon zum Frühstück liest und außerdem mit Hegel und Kant ins Bett geht.

00:01:24: Der mann, der einfach nur der größte kölsche Bildungsbörger schlechthin ist.

00:01:29: Frank Maasbach!

00:01:31: Über wen sprechen wir denn heute?

00:01:33: Wir sprechen heute über Matilde von Mewissen.

00:01:37: Die Matilde Von Miewissen wurde am dreißigsten Juli geboren und hatte fünf Geschwistern.

00:01:45: Und ihr Mann bzw.

00:01:47: Ihr Vater, oh Gott, da ist ein Versprecher!

00:01:49: Ihr Vater war der Bankier Gustav Mewissen.

00:01:53: Die Familie gehörte zu den reichsten Familien Kölns und wohnte nach dem Umzug vom Niederrhein, die kamen glaube ich so in der Nähe von Dülken her, nach Köln in der Sternengasse das ist ungefähr am Weidmarkt und später in der Zeughausstraße.

00:02:06: sind die dann noch uns umgetrocken näher hohen Zollern bringen?

00:02:10: Nach dem frühen Tod ihrer Mutter im Jahre achtzehn, fünfzig heiratete ihr Vater die Schwester seiner verstaubelten Frau.

00:02:17: Was sagt man da?

00:02:19: Klingt jetzt komisch aber war damals durchaus nicht unüblich zumal der Mirwissen natürlich sorgen musste dass die Code in der Familie bleibt.

00:02:25: Ihr macht euch kein Bild wie

00:02:28: un...

00:02:28: glaublich reich der Gustav von Mirwissen war.

00:02:31: Das war einer der reisten Menschen im gesamten deutschen Reich, er hat so viel Kohle gehabt da schnalzt du ab.

00:02:40: das war die ja das war so der Elon Musk vielleicht von der damaligen Zeit.

00:02:45: Der hat richtig richtig Kohle gemacht und deswegen musste den natürlich gucken dass das ganze Geld auch irgendwie eine Familie bleibt.

00:02:51: Er konnte nicht irgendwelchen heiraten und ganz ehrlich das gab es öfters die entsprechenden Schwestern geheiratet worden sind, da sollen wir jetzt nicht den Stab drüberbrechen.

00:03:01: In der Familie herrschte ein strenges bürgerliches Regiment.

00:03:06: Wie für Wohl haben junge Frauen des neunzehnten Jahrhunderts üblich?

00:03:09: sollten die Tochtöchter vor allem auf ihre späte Rolle als Ehefrau und Mutter vorbereitet werden?

00:03:15: Das bedeutet dem Einzelnen Unterricht von einem Hauslehrer, also keine öffentliche Schule.

00:03:20: Schwerpunkt war Benehmen und Moral – ganz wichtig in der damaligen Zeit.

00:03:25: Und keine akademische Bildung brauchte man nicht hauptsach mal konsticken!

00:03:29: Die jungen Frauen durften im Übrigen selten das Haus alleine verlassen?

00:03:34: Die Post wurde kontrolliert und nur ausgewählte beziehungsweise vorgeschriebene Literatur durfte gelesen werden.

00:03:41: Sogar es ist das aber im Fall von Gustav Formel wissen.

00:03:43: ganz interessant, weil er galt nämlich als moderner und weit sichtiger Wirtschaftsdenker Und hat für die Bildung großzügig die Handelsschule zum Beispiel unterstützt mit zweihunderttausend Goldmark was eine Menge Kohle ist.

00:03:58: Vertrat aber in Bezug auf seine Töchter das traditionell bürgerliche Rollenbild nach dem Frauen keine höhere Schulbildung benötigen und standesgemäß heiraten sollten.

00:04:09: Das muss man sich so vorstellen, das sind dann Frauen die in einem goldenen Käfig gehalten werden.

00:04:15: Die hatte natürlich materiell war alles perfekt aber die durfte einfach überhaupt nicht sich weiter bilden weil sie war ja drauf geeicht eine sitzame Frau zu werden.

00:04:24: und Jod ist Und ähm...die Frauenrechtlerin Helena Lange hat sich intensiv mit Mathilde vom Mewissen beschäftigt beschreibt das Leben der Matilde in dieser Zeit als echte Qual.

00:04:37: Ein inhaltsleeres Dasein, als unverheiratete Frau im Großbürgertum des neunzehnten Jahrhunderts ohne echte Aufgabe und ohne intellektuellen Anspruch.

00:04:46: Das ging natürlich für eine Matilde vom Mewesen nicht – die war so gesehen im Rahmen ihrer Möglichkeiten, war die aufmüpfig und so hat sie selber ihre Bildung organisiert!

00:04:56: Ja, sie hatte einen sehr starken Witz ins Durst und heimlich nutzte sie die umfangreiche Bibliothek ihres Vaters-Unlassbücher, die ihr eigentlich verwehrt

00:05:06: war.

00:05:06: Die hat diese Bibliotek quasi illegal geplündert!

00:05:10: Da waren angeblich... ...fünfundzwanzigtausend Büchern in der Bibliothek –die durfte ich natürlich nicht lesen– also hat sie die heimliche mit unter den Bettdeck genommen….

00:05:18: …und dann da diese Bücher gelesen.

00:05:20: Sie hat sich selber ihre eigene Bildung organisiert.

00:05:24: Diese Phase prägte ihren späteren Einsatz für Frauenbildung entscheidend, denn sie erkannte aus eigener Erfahrung wie stark durch fehlende Bildung mal eingeschränkt ist.

00:05:35: Ihr Erwachen oder ihr politisches Bewusstsein ging so ab Achtzehundneinzig los, nachdem drei ihrer Schwestern standesgemäß verheiratet waren.

00:05:44: Lockerte der Patriarch Gustav Bevisen ein bisschen die Regeln.

00:05:48: also sie konnte Sekretariatsaufgaben übernehmen Die Bibliothek durfte Sie verwalten und sie hatte mehr Eigenverantwortung.

00:05:55: Ihr Erweckungserlebnis in Sachen Frauenfragen waren Bücher.

00:06:01: da ging es um Frauenrechte, Bildungsgerechtigkeit und um berufliche Möglichkeiten für Frauen.

00:06:08: Es zeigte ihr damals erstmals dass ihre persönlichen Situation Teil eines gesellschaftlichen Problems war.

00:06:19: Die Frauenfrage interessiert mich!

00:06:22: Da ich aber unglücklich war und wohl etwas unterdrückt, habe ich mir fest vorgenommen in dieser Frage kein Wort mehr zu sagen, wie sich innerlich abgeklärt und meine Ansichten von allen persönlichen Verhältnissen frei sind.

00:06:34: Meine Erfahrung kann nicht nützen!

00:06:35: meine Erbitterung nicht.

00:06:37: Ich will suchen, den Ganzen zu sehen und über mein erbärmliches Ich

00:06:40: weg.".

00:06:41: Diese Frau war extrem reflektiert muss man mal sagen.

00:06:43: Die hat gesagt bevor ich hier die Klappe aufmache mache ich mich erst einmal richtig schlau an dieser Stelle.

00:06:48: Und das half natürlich dass sie nämlich dann diese Bibliothek hatte wo von zwei tausend Bücher zu allen möglichen Themen da war und so hatte sie Dann die Möglichkeit sich selbst weiterzubilden.

00:06:59: Matilde Wir gannen dann also sich zu emanzipieren und gründete gemeinsam mit Elisabeth vom Mumm den Kölner Fortbildungsverein.

00:07:09: Also, den Köllner Frauenfortbildung, zwar ein Ummer ganz genau zu sein.

00:07:13: Diese Gründung wird heute als Beginn der organisierten Fraumbewegungen in Köln betrachtet und war ein entscheidender Meilenstein zur Mehr Bildungs- und Chancengleichheit für Frauen.

00:07:21: Es gibt einen entfernten Verwandten das ist der Eckart von Mirwissen als die Matilde dann diese Veränderung zur in Richtung Frauenrechte durchgemacht über sie gesagt, ihre vielseitige Bildung.

00:07:34: Ihr Hunger nach Bestätigung?

00:07:36: Nach wirklicher Leistungen?

00:07:37: Ihr trostloses Dasein in den feststellen strengeren Konvenienz?

00:07:41: All das ließt das Wort von der Befreiung der Frau wie eine Erlösung auftauchen.

00:07:45: damit ist klar welche Motivation dahinter war.

00:07:47: Sie hat es ja selber erlebt wie die in den goldenen Käfig gesperrt wird und jetzt wollte dafür sorgen dass Bildung des Schlüssel zum Erfolg ist auch für andere Frauen.

00:07:56: Ihr Vater fand das jetzt weniger lustig und missbilligte ihr gesellschaftliches Engagement.

00:08:01: Er betrachtete ihr Verhalten als unangemessen für eine Frau ihrer gesellschaftlichen Stellung, doch Matilde hatte inzwischen genügend Selbstvertrauen entwickelt um ihren eigenen Weg zu gehen und sich gegen die Erwartungen ihres Vaters zu stellen.

00:08:15: Und das hat sie auch dann ganz praktisch gemacht.

00:08:21: Ihr Geld, was die jetzt nun mal hatte nach dem Tode vom Vater war sie eine der reichsten Kölnerinnen hat sie genutzt und hat dieses Geld eingesetzt

00:08:29: um

00:08:29: tatsächlich die Frauenbildung fortzutreiben.

00:08:32: Sie war die treibende Kraft bei der Gründung des Vereins Mädchengymnasium Köln.

00:08:39: Aber erst nachdem die Mathilde von Meewissen mit den preußischen Behörden jeden Kampf ausgefochten hat, den man sich vorstellen kann ging die Schule in der Betrieb.

00:08:48: Was sehr interessant ist es gibt die Stiftungsurkunde mit den Spenden der entsprechenden Mitglieder, die Geld reingeschmissen haben und sie haben dann unterschiedliche Beträge gespendet wie zum Beispiel Zanders das ist hier die Papier Zanders aus Bergisch-Ladbach die haben drei Tausend Reismarkt gespendete.

00:09:08: oder der E-Mail von Rad, das ist der Erfinder vom Rathstraß in Raderberg.

00:09:15: Der hat tausend Mark gespendet also da war schon mal Geld.

00:09:20: Es waren aber auch so was wie zum Beispiel jemand aus der Familie Farina, dreihundert Reismark... Also die haben alle ein bisschen Geld gespendete, das war gut!

00:09:28: Allerdings Die Spende von Mathilde vom Mewissen, die ist in einem ungleich größerem Maß geflossen.

00:09:35: Weil während die anderen maximal dreitausend Euro gespendet haben hat Mathilde von Mewissens ganz alleine sechzigtausend euro gespendete.

00:09:45: also ich würde mal sagen sie hat drei viertel des gesamten.

00:09:48: Wir haben eine Spendensumme, kam allein rein von ihr.

00:09:52: Um das mal klarzustellen A die hatte genug Geld ja B und ihr war das unglaublich wichtig dieses Geld auch auszugeben für diese Frauenbildungsfrage.

00:10:02: Neben der Mädchenbildung engagierte sich Mathilde von Mewissen auch für die Hochschulbildung.

00:10:07: Sie unterstützte, die von ihrem Vater initiierte Handelsschule, die später Teil der neu gegründeten Universität zu Köln war.

00:10:13: Zu ihrem fünfundsebzigsten Geburtstag erhielt sie in neunzehnundzwanzig den Titel Ehrenbürgerinnen der Universität Zucköln.

00:10:20: Dort ist man eine Ansage oder?

00:10:22: Mathilde vom Mewiesen ist am neunzienten März nineteen hundert vierund zwanzig gestorben.

00:10:28: Sie wurde dann beigesetzt in eine äußerst repräsentiven und sehr sehenswerten Familiengrab auf Milaten.

00:10:35: Eine besonders schöne Ehre ist, dass sie tatsächlich bei unserem Rathaus sitzt.

00:10:39: Und das ist jetzt nicht ganz trivial weil auf dem Rathaus gibt es die hundertzwanzig Figuren.

00:10:44: da sind äußerst wenig Frauen dahinter damit gemeint.

00:10:47: Es sind einfach nur neunzehn Frauen, die da gewürdigt worden sind und sie ist eine von diesen Neunzehnt Frauen ,die da am Rathause gewürdicht werden und ich finde das das Mindeste was man tun konnte.

00:10:57: genauso wie die Grundschule in Nippes Matilde von Mewissen Grundschulle heißt Weil DIE Frau hat TATS sächlich für die Bildung von Menschen, insbesondere für die Bindung von Frauen wahnsinnig viel getan.

00:11:12: Ich hätte da noch eine Anmerkung zum Schluss.

00:11:15: im Moment gibt es in den sozialen Medien ne ganz... tolle Bemerkenswerte und ich finde gruselige neue Trend, das sind die sogenannten Thread Wives.

00:11:25: Kennst du die Oli?

00:11:25: Da sind

00:11:26: die mit Pantoffeln nach Hause.

00:11:28: Ja genau!

00:11:29: Also da geht es im Endeffekt darum dass dieses traditionelle Weltbild der Frau sie kocht und barkt und gibt dem Mann die Pantopheln und der Mann arbeitet und sie kümmert sich nur um Haushalt und Kind und sieht immer besonders gut aus einfach nur schrecklich.

00:11:44: Ich glaube wenn man bedenkt Matilde von Millissen, in dem neunzehnten Jahrhundert schon angefangen hat für Frauenbildung und Frauenrechte einzustehen.

00:11:55: Ist das wirklich... Ein Rückschritts?

00:11:58: ...die dreht sich im Familie-Gruf um?

00:12:00: Ja, das glaube ich wohl auch.

00:12:03: Genau das Gegenteil von dem passiert an der TH.

00:12:06: An der TH gibt es eine sogenannte

00:12:08: Promo-Vendinnenförderung.

00:12:11: Es geht um weibliche Studierende, die promovieren wollen und sie können das Matilde vom Mehwissen Stipendium bekommen.

00:12:20: Und das ist natürlich eine großartige Sache weil hier werden wieder Frauen gefördert wie es sich gehört.

00:12:26: aber es gibt noch eine ganz aktuelle Entwicklung zum Matilde von Mehwiesen und dazu möchten wir unbedingt an dieser Stelle ganz laut und lautstark dem Harald van Bonn Pratulieren.

00:12:37: Ja,

00:12:37: der Harald von Bonn hat einen Wettbewerb gewonnen für das Divertissemännchen.

00:12:43: Das kennt ihr

00:12:45: doch?

00:12:45: Ja genau!

00:12:48: Und zwar hat er Matilde von mir wissen als Hauptprotokollist des neues Stückes des Diverttissemenschens vorgeschlagen und Trommelwirbel.

00:12:58: Er hat gewonnen, er hat einen Kurzliberetto geschrieben, hat ein Zwei Drei Szenen geschrieben und hat das dann an Steven diese Menschen eingereicht, die hatten einen Wettbewerb ausgeschrieben und er hat den ersten Preis gemacht.

00:13:10: Ah freut uns natürlich ganz besonders.

00:13:11: für den Harald Herzlichen Glückwunsch.

00:13:13: wir finden es großartig was du da gemacht hast.

00:13:16: Und B ist es natürlich ganz wichtig, dass so eine Frau auch noch mal auf diese Art gewürdigt wird.

00:13:21: Weil man kann gar nicht den Hut weit genug vor dieser Frau ziehen.

00:13:25: Matilde von Mewissen – eine großartige Kölnerin!

00:13:29: In diesem Sinne bedanken wir uns bei euch.

00:13:31: Bleibt uns gewogen bildet euch weiter und wir hören uns in zwei Wochen.

00:13:36: Madagut

00:13:37: tschüss zusammen.

00:13:41: Das war die neuste Folge vom Köln-Ding der Woche und ich hoffe das hat euch gefallen.

00:13:47: Wenn ja folgt uns auf Instagram und Facebook und auf TikTok, da sind wir unter das Köln den zu finden.

00:13:56: Auch auf PolyG sind wir natürlich zu finden weil es da unseren Podcast gibt!

00:14:00: Und auf

00:14:01: Spotify,

00:14:02: Apple, RTL Plus überall da wo's Podcast gibt.

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