Das Köln Ding der Woche - Die Kirchen der Kölner Neustadt – Ein paar Fragen an Dr. Joachim Oepen

Shownotes

Die Kirchen der Kölner Neusdtadt – Ein paar Fragen an Dr. Joachim Oepen

Köln gegen Ende des 19. Jahrhunderts: Die mittelalterliche Stadtmauer wird abgerissen. Köln macht massiven einen Wachstumsschub und plötzlich stehen da sechs große Kirchen rund um die Altstadt. Zufall? Ganz und gar nicht. Zusammen mit dem Leiter des Historischen Archivs des Erzbistums Köln Dr. Joachim Oepen tauchen Frank und Uli in diesem Köln-Ding der Woche in die spannende Geschichte der Kirchen der Neustadt ein.

Und dabei geht es um den Glauben - aber auch um Immobilienkönige und Kappes-Boore, über ganz spezielles Schokoladen-Marketing und bis heute unvollendete Türme.

Links

Ein paar Fragen an Dr. Joachim Oepen – Wie die Kölner Neustadt ihre Gotteshäuser bekam https://www.koeln-lotse.de/2026/05/07/ein-paar-fragen-an-dr-joachim-oepen-wie-die-koelner-neustadt-ihre-gotteshaeuser-bekam/

Die Produktion dieses Podcasts erfolgte durch YM Audio Productions https://www.ym-productions.de/

Transkript anzeigen

00:00:10: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen garantiert spannenden und lehrreichen Folge von eurem Lieblings-Podcast, dem Kölnding der Woche.

00:00:39: Ich erinnere mich noch dunkel an meine Schulzeit – ich sage es ganz ehrlich!

00:00:44: Das mit Abstand langweiligste Fach für mich war Geschichte.

00:00:49: Dieses stupide Herunterrasseln von Jahreszahlen und Ereignissen hat mich damals fast ins Koma versetzt, aber heute sehe ich das ganz anders.

00:00:59: Geschichte ist lebendig hochinteressant und vor allem richtig spannend.

00:01:04: Es kommt eben immer darauf an wer sie erzählt Und genau deshalb sind wir heute bei einem ganz besonderen Gast.

00:01:14: Jetzt begrüßt aber erst einmal unseren Lehrer Welch aus der Kajas Nummer Null und fünf Sterne Google Bewertungsstadtführer.

00:01:22: Er begrüße seine Gruppen meistens mit den Worten, ich erzähle euch jetzt die Wahrheit!

00:01:26: Die Version, die in den Geschichtsbüchern steht war den Leuten damals zu langweilig.

00:01:30: Unseren Leben Uli.

00:01:32: Mir gegenüber sitzt der Mann, der tatsächlich früher Geschichte geschwänzt hat und heute uns allen erklärt wo die Gölner Geschichte langgeht.

00:01:40: Der Mann, den alle Jahreszahlen von null bis nineteenhundertvierundachtzig fehlerfrei nacheinander aufsagen kann.

00:01:47: Frank Mausbach!

00:01:49: Aber... Wir haben heute nicht nur unseren vollkommen überbezahlten Tontechniker dabei, sondern wir sind heute zu Gast an einem ganz, ganz besonderen Ort.

00:01:58: Wir sind zu Gast im Erzbischöflichen Aschiv!

00:02:01: Wir sind sechs Etagen unter der Erde umgeben von altem Pergament hier Richard Bad Moffich.

00:02:07: Es ist hier alles voller Leder eingebundener Bücher und uns gegenüber sitzt in einem Talagehölz der Dr.

00:02:18: Öpen, schönen Jutentag, Herr Dr.Öpen!

00:02:21: Ja

00:02:21: guten Tag.

00:02:22: ich glaube da müssen wir einiges mal richtig stellen.

00:02:25: also wir haben ein bisschen übertrieben.

00:02:26: was waren wir übertrieben jetzt an dieser stelle?

00:02:29: Also zum einen haben wir nicht sechs Etagen unter der Erde sondern nur vier.

00:02:34: aber immerhin

00:02:36: und so die Vorstellungen die man gemeinhin vom Archiv hat ist natürlich auch nicht so.

00:02:41: Wie sieht es hier aus?

00:02:43: Wir haben vor allem im Archivmagazine hoffentlich ohne viel Staub, da ist es trocken und kühl im Sommer sehr angenehm wenn's draußen richtig heiß ist und da eben Kilometer lange Regale mit Archivschachteln und darin dann sechstausend Urkunden seit dem Mittelalter ungefähr und

00:03:07: Akten

00:03:07: Akten über Akten, das sind dann insgesamt... Wir zählen ja alle sie in den laufenden Metern und Kilometern.

00:03:13: Dreizehn oder mehr noch Regalkilometer an Aktenmaterialen?

00:03:18: Ja,

00:03:18: dreizehn Regalkilometer!

00:03:19: Das heißt wir könnten von hier aus bis zum Stadion uns zurück die Akten auslegen.

00:03:26: Genau.

00:03:26: Wir

00:03:29: sind gerade hier in der Gehirnstraße im Erzbischöflichen Aschiv, direkt in praktischem Schatten des Hauses vom Erzbeshof damit er sortieren könnte und von hier aus so viel Akten dass wir die bis zum Stadion zurücklegen könnten.

00:03:41: Wenn man die legen würde dann werde ich lange wahrscheinlich noch länger.

00:03:46: wenn man die so nebeneinander aufstellt werden das diese mehr als dreizehn Kilometer bis hierhin, von hier aus bis zur Stadion und zurück.

00:03:54: Aber die Akten liegen ja nicht nur hier?

00:03:56: Die liegen noch woanders noch?

00:03:58: Nein nein!

00:03:58: Im Wesentlichen liegen sie hier.

00:03:59: wir haben jetzt relativ neu in der Kölner Kirche Sankt-Bangbara.

00:04:05: da haben wir einige Fahrschiefe hinaus gelagert Da haben wir ein Fahrschiefmagazin gebaut.

00:04:10: Das sieht aber dann genauso aus.

00:04:11: Noch sind da viele Regale leer eben auch irgendwann kilometerweise Akten, die da ausgelagert sind.

00:04:19: Der Uli ist jetzt ein bisschen enttäuscht weil er hat sich irgendwie vorgestellt sie würden hier mit Lederjacke Hut und Peitsche wie im Film durch die Indiana Jones durch die Krypta schleichen.

00:04:31: aber meine Frage ist eher Ist denn auch schon ein Teil digitalisiert worden oder ist das noch gar nicht in Angriff genommen worden?

00:04:39: Genau!

00:04:41: Das läuft ja allen Vorstellungen, traditionellen Vorstellungszuwieder von Archiv.

00:04:47: Wir haben inzwischen einen Großteil auch digitalisiert.

00:04:51: zum Beispiel alle unserer fast viertausend Kirchenbücher also Taufen, Heiratssterbebüchter die werden vielfach von Familienforschern benutzt ist unsere am meisten genutzte Quellengruppe und diese sind alle digitalisiert.

00:05:03: deswegen haben wir auch was unser Leselsaal betrifft da kommt der normale Archivbenutzer hin eben nicht in die Magazine.

00:05:13: In dem Lesesaal hatten wir, ich sag mal vor zehn Jahren um die Tausend Benutzer im Jahr.

00:05:19: Jetzt sind das nur noch um die Vierhundert.

00:05:22: Warum?

00:05:23: Weil man sich das von zu Hause über's Internet vom heimischen Schreibtisch aus kann.

00:05:28: Man kann sich zum Beispiel die Kirchenbücher oder bestimmte Aktengruppen ansehen und Digitalisierung spielt natürlich bei uns eine ganz wesentliche Rolle so dass wir alte Quellen, Archivalien-Akten, Urkunden und so digitalisieren sollen ja inzwischen auch Material hier reinbekommen dass nur digital vorhanden ist.

00:05:53: Sie sind ja nicht alleine die sich um dreizehnere Realkilometer kümmern.

00:05:56: und das ganze digitale Archiv.

00:05:58: wieviel Menschen arbeiten?

00:06:01: Da kann man ja eigentlich sagen wenn ich falle wie viele Menschen arbeiten hier würde ich mal sagen Ich hoffe mindestens dir helft!

00:06:07: Ja okay ich korrigiere die Frage Wie viel Menschen sind ihr beschäftigt?

00:06:12: Also wenn man alle Leute zusammenzählt mit halben Stellen und so weiter, dann sind wir fünfzehn Leute die hier beschäftigt sind.

00:06:20: Und dann ganz wunderbar haben wir auch zwei Mitarbeiterinnenkolleginnen, die ehrenamtlich tätig sind.

00:06:29: Sie leiten das ganze Archiv?

00:06:31: Ich versuche es!

00:06:33: An wen berichten sie denn dann?

00:06:34: Wer ist denn ihr Chef?

00:06:35: Hat der Erzbischof persönlich?

00:06:37: Nein mein Chef ist der Leiter.

00:06:44: Was sind denn die zentralen Aufgaben des historischen Archivs, wenn man das mal so grob zusammenfassen könnte?

00:06:51: Also im groben Überblick tun wir das was eigentlich jedes Archiv macht.

00:06:56: Wir verzeichnen und erschließen diese gewaltigen Massen an Schriftgut.

00:07:03: Wir stellen sie bereit für die Forschung, für die Verwaltung, für alle möglichen Interessenten und ganz häufig gehört auch dazu dass wir wenn Menschen hier hinkommen oder sich an uns wenden ohne bestimmte Fragen haben, bestimmtes Forschungsanliegen das wird ihr dann auch beraten.

00:07:20: also das ist so grob gesagt das was wir hier tun

00:07:25: eigentlich vergleichbar mit dem was es Stadterschiefer macht oder auch das Wirtschafts-Archiv.

00:07:32: Also eigentlich vergleichbar?

00:07:33: Genau, also das ist so... Das ist das was wir mit dem Archiv gut machen dass hier im Archiv ins Haus reinkommt.

00:07:43: dazu gehören natürlich noch andere Tätigkeiten wie dass wir eben in auch da hinfahren wo wir die Archivalien herholen Amtsstuben bei Behörden, bei Nachlassgebern in Verarchive.

00:08:00: Und dann gehört eben auch noch dazu, dass ein ganz großer Teil von Schriftgut das hier so reinkommt gar nicht erst in die Magazine kommt weil wir sagen ja es ist doch nicht archivwürdig und das ist das was man als Archivar-Archivarin so als bewährte nennt.

00:08:17: also wir bewerten das schriftguth das uns angeboten wird.

00:08:20: Ja, ist es überhaupt archivwürdig?

00:08:22: Dient es irgendwann später dazu auch wirklich als historische Quelle herzuhalten.

00:08:27: Ist denn eine enge Vernetzung mit dem Stadtarchiv gegeben?

00:08:31: also tauschen sie sich aus?

00:08:33: Ja klar!

00:08:34: Also wir haben fachlichen Austausch über Best Practice Dinge auch mit den Wirtschafts-Archiv... Es gibt da unter den Kölner Archivaren und archivaren gibt es da gute, gute Connections.

00:08:48: Aber zum Teil auch einfach weil sich Bestände ja dann ergänzen.

00:08:52: Ja,

00:08:53: das leuchtet ein.

00:08:53: Jetzt haben wir uns überlegt für heute wollten wir ein bestimmtes Thema machen.

00:08:58: jetzt zweitausend Jahre Kirchengeschichte war uns dann ein bisschen zu viel für so unseren kleinen Bescheiden in Bordgast Und deswegen wollten wir mit ihnen heute mal ganz besonderes Thema sprechen nämlich Die Kölner Neustadt und die Kirchen in der Köln-Neustadt.

00:09:14: Sie sind ausgewesener Experte dafür, weil immerhin haben sie das schöne Buch Gerische, Kanzel und Kloster im Grevenfalleak veröffentlicht, die entsprechende Daten dazu werden bei uns in den Show Notes, wenn wir die verlinken zusammen mit Wolfgang Schaffer.

00:09:30: Da geht es genau darum!

00:09:35: Darauf wollen wir uns heute konzentrieren und auch das wird schon ein Mammut-Projekt.

00:09:39: Mal gucken, ob wir das in den nächsten sechsenhalb Stunden irgendwie gefasst bekommen?

00:09:43: Wir arbeiten dran!

00:09:44: Wir sind danach so alt, dann kommen wir aus Aschin.

00:09:46: Kann

00:09:47: man direkt hier bleiben.

00:09:51: Grundsätzlich die Kölner Neustadt – das war ja ein riesiges Projekt.

00:09:56: Was ist da eigentlich damals passiert?

00:09:59: Naja, eigentlich ganz einfach.

00:10:00: Achtzehnhundert und achtzig wurde die alte mittelalterliche Stadtmauer niedergelegt wo wir ja heute noch bestimmte Reste von kennen Silverinztor Harnen Tor Eigelstein Tor usw.

00:10:12: Und dann entsteht in den darauffolgenden zwei bis drei Jahrzehnten rings um die Altstadt ein Ring von neuer Besiedlung.

00:10:23: Das ist wirklich ein Mammutprojekt.

00:10:25: man muss sich vorstellen im Grunde genommen war Köln in dieser Zeit So was wie in Boomtown.

00:10:31: Warum?

00:10:32: Die Stadtfläche verdoppelt sich ungefähr, also die Neustadt umfasst ungefähr doppelt so viel Fläche als die Altstadt und bei den Bevölkerungszahlen sieht das sehr ähnlich aus.

00:10:44: Das ist schon eine gewaltige Dimension, was da in diesen zwei bis drei Jahrzehnten passiert.

00:10:49: Also nochmal im zwanzig bis dreißig Jahren hat sich die Stadt sowohl in der Fläche Das hieß, wenn das heute noch mal passieren würde rein theoretisch.

00:11:02: Würde das bedeuten?

00:11:03: Wir hätten zwei Tausend Sechzig-Pimal-Daumen, zwei Millionen Einwohner und würden bis Bonn ranreichen.

00:11:08: Genau in den heutigen Dimensionen wäre das so.

00:11:11: Halten wir das für möglich?

00:11:13: Ja, nein!

00:11:16: Also vom Selbstverständnis des Kölnern her schon.

00:11:18: Aber

00:11:19: da würden

00:11:21: wir nach Norden wachsen!

00:11:23: Wer waren denn die prägenden Akteure für den Umbau oder diese Vision, nenne ich das jetzt mal?

00:11:34: Also, mir fällt da glaube ich ... der Josef Stübben ist mit einer der großen Initiatoren.

00:11:40: Die sich mal an Paris angelehnt haben.

00:11:43: Ich glaub die Ringe sollten mal so ähnlich wie in Paris sein.

00:11:47: Mindestens drunter belädet der Gölschöner.

00:11:49: Sie sahen auch mal wirklich schick aus!

00:11:51: Es gibt ja alte Fotos von den Ringen aus den zwanziger Jahren.

00:11:54: Da muss man schon sagen, das war sehr schön.

00:11:57: Da ist jetzt nichts mehr von geblieben.

00:12:00: Na ja also...die eigentlichen Akteure und die das ganze Projekt vorangetrieben

00:12:05: haben.

00:12:06: Das war letztlich der Kölner Stadtrat, die Stadtverordnetenversammlung.

00:12:10: Die haben da erst mal Jahre vorher verhandelt mit den Päusen.

00:12:15: was muss man machen damit man diese Stadtmauer niederlegen kann?

00:12:20: Der Stübben ist natürlich eine ganz entscheidende Figur für diesen Neustadtausbau.

00:12:26: aber das war dann eigentlich so der Planer der Stadtbaumeister der dann das Ganze geplant und umgesetzt hat.

00:12:35: Also sowas bräuchten wir heute wieder?

00:12:37: Es gibt ja die Diskussion, ob wir eine Art Stadtbraumärzte einsetzen oder nicht.

00:12:41: Genau!

00:12:42: Die Stadt spricht zumindest mal drüber, also ob es vielleicht noch einmal geben könnte.

00:12:46: Wir müssen uns jetzt ganz gezielt mal angucken was es mit den Kirchen auf sich hat, die in dem Zusammenhang entstanden sind.

00:12:55: Welche sind's denn eigentlich überhaupt damit man so ein bisschen fassen welche Kirchen?

00:13:01: Vom Norden bis Süden einmal so diesen Halbkreis durchgehen, dann haben wir im Norden Sankt Angnes, Neußerstraße.

00:13:11: Dann kommt Sankte Michael, Brüsseler Platz.

00:13:15: Dann haben wir Herz Jesu, Zülpischer Platz, dann Sankts Paul, Vorgebirgsstraße Maria Hilf in der Rolandstraße und Sanktes Maternus ganz im Süden-Südstadt Alteburger Straße

00:13:30: Was direkt schon auffällt, diese Kirchen die damals gebaut worden sind das waren echt riesige Dinger.

00:13:35: Also nicht umsonst ist Angles die zweitgrößte Kirche Michael wahrscheinlich die drittgröße.

00:13:39: man zankt sich ein bisschen mit Harry Bach den Dix aber das war ein Riesendinger.

00:13:44: weshalb hat man da so Riesenkirchen hingesetzt?

00:13:47: Ne ja das hätte ganz einfach was damit zu tun dass die Bevölkerung eben so enorm zugenommen hat und man konnte das eben dann von vornherein planen.

00:13:58: Das war ja was anderes mit den Kirchen in der Altstadt.

00:14:00: Das sind alles historische Gebäude, und da musste man sich dann mehr oder weniger mit dem begnügen, was es nun mal an Kirchen einfach gab.

00:14:09: Und deswegen hat man da eben erst einmal geguckt ... dass die Bevölkerung, die sich ansiedeln würde, dass man sie auch in diesen Kirchen unterbekommt.

00:14:23: D.h.,

00:14:23: man hat eigentlich fast ausschließlich katholische Kirchen gebaut?

00:14:28: Weil Köln erzkatholisch war.

00:14:31: Mhm, also ... Jein?

00:14:34: Erz hört sich jetzt ein bisschen negativ

00:14:36: an, so was ist das ich gemeint.

00:14:37: Ja, die Neustadt ist eigentlich als kirchlicher Raum deswegen interessant, weil wir diese sechs Fahrkirchen, diese katholischen haben im mehrheitlich-katholischen Kölnen.

00:14:52: Klar!

00:14:53: Aber wir haben eben auch zwei evangelische Kirchen die Christuskirche und die Luther-Kirche.

00:14:59: Und wir haben eine altkatholische Kirche und eine Synagoge, die entstehen eben in den rund Rollerbord drei Jahrzehnt nach Niederlegung der Stadtmauer.

00:15:09: Das ist insofern eigentlich ganz interessant weil man sieht hier wie sich so die Gesellschaft des Kaiserreichs, da in der Zeit sind wir jetzt unterwegs, beginnt sich auszudifferenzieren und dem wird eben Rechnung getragen dass wir nicht nur katholisch Ja, man kann gar nicht mehr sagen Gottesinzis oder mit der Synagoge eben nicht nur katholische Gotteshäuser haben.

00:15:33: Ist das als ein Zeichen von Liberalität und von liberalem Denken zu werten?

00:15:38: in der Kaiserzeit?

00:15:40: Das verbinden wir ja per se erstmal nicht mit ganz freien Denken.

00:15:44: Also zumindest auf dieser kommunalen Ebene wo ja der Liberalismus auch relativ stark war, ja kann man das schon sagen.

00:15:52: Und das war einfach eine gesellschaftliche Notwendigkeit weil es eben diese Gläubigen gab, die in den entsprechenden Glaubensgemeinschaften unterwegs waren und wir haben ja hier eine Zeit wo etwa das Judentum eben auch in der Gesellschaft mehr oder weniger aber eben integriert war.

00:16:14: Die

00:16:15: Plätze für diese Kirche wurden ja wahrscheinlich im Stadtrat ausgesucht.

00:16:19: Gab es da besondere Vorgaben?

00:16:23: Oder hat man gesagt er ist Platz.

00:16:25: dann machen wir jetzt mal die Agneskirche hin.

00:16:28: Das ist eigentlich ganz interessant, sich das anzugucken wie das funktioniert.

00:16:34: Zum einen gab es ein städtebauliches Konzept wo nun diese Kirchen hinkommen.

00:16:38: so und wenn man sich die Neustadt noch heute kann man das sehr schön sehen Wenn man sich das anguckt dann stellt mir fest dass Es gab ja den Die Ringstraße als Prachtbulle war.

00:16:50: das ist alles Planung von Stüppen Und da stehen ja eigentlich genau die Kirche nicht mit einer Ausnahme Herz Jesu Kommen wir wahrscheinlich gleich noch drauf, Herr Ceso am Zürbischer Platz.

00:17:02: Sondern am Ring haben wir die repräsentativen öffentlichen Bauten.

00:17:08: Zwei gibt's davon, ne eine zumindest, nämlich das Hansa Gymnasium am Hansa-Ring, haben wir heute noch da und ja nach dem Krieg nicht wieder aufgebaut obwohl man das gut hätte machen können dass Opernhauser im Rudolfplatz also da haben wir der Ringstraße so repräsidentativ bauten.

00:17:25: Die Kirchen stehen im Grunde genommen fast alle, wenn man so möchte in der zweiten Reihe sozusagen.

00:17:32: Aber mit der Schausseite immer zur Ringstraße hin.

00:17:36: also das war ganz städtebaulich ganz geschickt gemacht.

00:17:39: sieht man heute noch an sankt paul an der vorgabüchstrasse oder auch an der evangelischen christuskirche die haben zum ringen hin immer die schauseit und sank michael auch da sieht man dass ja ganz besonders.

00:17:53: Also das war zum einen eben dieses städtebauliche Konzept und zum anderen.

00:17:58: Und das stellt ja eigentlich so diese ganze Problematik dafür, haben wir jetzt noch gar nicht drüber gesprochen, kommen vielleicht gleich noch drauf.

00:18:07: Da muss man ja erst mal kirchlicherseits auch diese Mengen an Bauplätze irgendwie ... da muss man irgendwie drankommen.

00:18:17: Das ist eigentlich ganz interessant wie das funktioniert denn So die Katholiken und Katholikinnen können das eigentlich aus eigener sozusagen Kraft, Finanzen usw.

00:18:28: nicht machen.

00:18:29: Und wir haben dann entweder dass diese Kirchenbauplätze geschenkt werden wie etwa der von Herz Jesu von Peter Josef Röckerrat ich glaube auf den werden wir mit Sicherheit auch noch zu sprechen kommen oder aber dass man ... Das ist im Fall von St.

00:18:46: Paul oder St.

00:18:47: Maternus der Fall mit dem Rad irgendwie aushandelt in günstigeren Preis oder günstigere Konzessionen, wenn man bezahlt und so weiter.

00:18:58: Und da gibt es noch einen dritten Punkt, dass dann häufig oder in einigen Fällen diese späteren Kirchen auf dem Terrain früherer Lünetten stehen.

00:19:12: Lünnetten sind solche Festungsbauwerke die vor der alten Stadtmauer sozusagen im Schussfeld standen.

00:19:20: Die waren jetzt auch überflüssig geworden mit der Stadt-Erweiterung.

00:19:23: Und diese Lünetten waren also städtisches Terrain, es handelt sich immer schon um zusammenhängende Grundstücke die dann auch etwas günstiger waren.

00:19:34: und da haben wir eben teilweise wo die Lünnetten waren heute die Kirchen drauf stehen.

00:19:39: das ist im Fall von Sankt Materno so ein Sankte Michael der Fall.

00:19:44: So kann man eigentlich sehen dass diese Frage der Kirchenbauplätze dass das keine zehn Jahre nach Niederlegung der Stadtmauer erledigt war.

00:19:53: Also, das war wirklich zielgerichtet und erfolgreich und geschickt gemacht.

00:19:58: Also in den Achtzehn, neun und achtzig war das alles klar.

00:20:01: Muss man sich insofern ... vergegenwärtigen?

00:20:06: Das ist fünfundzwanzig Jahre Vorvollendungen der letzten Kirche!

00:20:10: Und dann sieht man eigentlich ja was das doch für ein langer Prozess war und was man da auch eben ... Ja, auch kirchischerseits.

00:20:18: Einfach schultern musste.

00:20:19: Inwiefern musst du denn eigentlich die Kirche über ihren eigenen Schatten springen?

00:20:24: Dass diese ganzen Bauten nicht geostet sind oder die meisten von denen nicht geöstet sind?

00:20:29: Das ist wirklich eine gute Frage.

00:20:32: Merkt man übrigens, wenn man in diesen Kirchen ist und die dann beschreibt... Da ist ja Ost ... Nee da ist aber gar nicht Osten!

00:20:43: Ja, ausgehende Jahrhundert war das einfach kein Problem mehr.

00:20:47: Das ist ja kein Dogma, dass die Kirchen geostet sind.

00:20:50: Das macht alles theologisch Sinn aber es ist keine Notwendigkeit.

00:20:54: Da sind dann eben diese städtebaulichen Aspekte ... Einfach haben da den Ausschlag gegeben.

00:21:01: Ich muss mal einmal zwischenfragen.

00:21:03: ich würde jetzt gerne sagen würdest du das mal für unsere Hörer erklären?

00:21:05: Aber auch für mich warum sind sie geosted oder sollten die geoste sein?

00:21:12: Also die Kirchen sind geostet, weil im Osten das Tageslicht entsteht und das ist so diese Verbindung Christus der Auferstandene Christus.

00:21:22: Das Licht der Welt Der kommt eben daher, wo das Licht auch entsteht.

00:21:29: Nämlich aus dem Osten.

00:21:31: Das ist so die Denke, die dahinter steckt.

00:21:35: Okay

00:21:35: vielen Dank!

00:21:36: Jetzt haben wir ja eben geklärt wie wir an die Grundstücke gekommen sind.

00:21:40: aber wie baut man eigentlich eine Kirche?

00:21:42: Oder was muss die Kirche tun damit so eine Kirsche gebaut wird?

00:21:46: Ja man macht es gar nicht richtig klar.

00:21:50: Hier haben wir die Schwierigkeit, es geht ja nicht darum eine Kirche zu bauen sondern sechs oder so und daran sieht man eigentlich für welche Herausforderungen das für die Kirche bedeutete.

00:22:04: Wir haben einfach die Situation, diese Bevölkerungsexplosion, die da entsteht.

00:22:09: Und wir leben ja in einer Zeit, da Köln nach wie vor noch eine katholische Stadt ist und von daher gibt es mit der Neustadt die schiere Notwendigkeit eben nicht eine sondern mehrere Kirchen zu bauen und eben auch neue Vereinen zugrunden.

00:22:26: Das ist eben diese gewaltige Herausforderung und zwar finanziell organisatorisch aber auch seelsorglich Und da geht es ja nicht nur um die Kirchenbauplätze, sondern auch einfach darum, die Baukosten aufzubringen.

00:22:41: Das geht man schon ganz geschickt und auch planmäßig irgendwie an.

00:22:45: Also was wird gemacht?

00:22:47: Zum einen wenn ich nicht weiß weiter weiß gründlich ein Arbeitskreis.

00:22:51: also entsteht dann zwei drei Jahre nach Niederlegung der Stadtmauer ein Komitee das sich um dieses Thema Gedanken macht und kümmert Unter der Leitung des Kölner Stadttischranden, der bach das im Auftrag des Erzbistums und zu diesem Komitee gehören geistliche Fahrer die dann da auch eingesetzt werden.

00:23:13: Und zwei Domkapitulare.

00:23:15: Und dann vor allem eben auch einflussreiche katholische Laien.

00:23:18: Das ist so die städtische Führungsschicht.

00:23:20: Da haben wir stattverordnete, da haben wir etwa mit Julius Bachem und Verleger dabei Kölnische Volkszeitung.

00:23:27: Und die treiben dieses ganze Projekt dann voran, also das eine.

00:23:31: Das zweite ... was man in Kirchens immer macht, man kollektiert und sammelt Geld.

00:23:37: Ich hab da mal eine Zahl rausgesucht.

00:23:40: Eine Kollekte von innerhalb von drei, vier Jahren kamen einen Vierzichttausend Mark zusammen.

00:23:47: Hört sich nach heute nicht so furchtbar viel an?

00:23:52: Das sind dreißig ... Jahresgehälter eines Lehrers.

00:23:56: Also es ist eigentlich ein Lebenseinkommen, wenn so eine Lehrer dreißig Jahre tätig ist.

00:24:01: also so muss man sich das ungefähr hochrechnen und dann gelingt es eben solche Stifter zu gewinnen wie den Peter Josef Röckerath, Sankt Angnes, ich denke da kommen wir noch drauf und eben auch den Ludwig Stollwerk der in Sankte Paul sich da betätigt hat.

00:24:20: Fangen wir doch im Norden gerne mal an mit Sankt Angnes und dem Röckerrad.

00:24:23: Der Röckerad war ja schon eine schillernde Persönlichkeit, ist ja auch durch die Neustadt zu einer Menge Geld gekommen.

00:24:30: Also ich sage nur das Stichwort Kappesbure-Land Und jetzt auf einmal Bauland.

00:24:35: So konnte der Röcka Rad ja schon auch durchaus ein Portemonnaie aufmachen und so einen Kirchenbau eben stiften.

00:24:43: Richtig

00:24:46: Genau!

00:24:49: Übrigens ursprünglich hat der Geschicht und Latein studiert, so wie ich.

00:24:52: Also man sieht kann aber sowas werden.

00:24:57: Wo steht denn Ihre Kirche?

00:25:00: Kommt noch!

00:25:02: Aber anders als ich hatte der Reich geheiratet Und da ist es wichtig den Vornamen der Frau zu nennen Agnes Nachname.

00:25:11: Wir sind ja hier in Köln Schmitz So und in der Tat die brachte dieses ganze Kappesbauernland ... vor der Stadtmauer mit in die Ehe.

00:25:20: Weil

00:25:20: auf einmal einen richtig anwältlichen Wert hatte?

00:25:22: So ist es, genau!

00:25:24: Und dazu kommt aber als dann die Neustadt bebaut wird... Der Röckerad war gleichzeitig im Kölner Stadtrade.

00:25:33: Er war Stadtverordneter und naja da könnte man auch sagen, da ist auch vieles was er so an Immobiliengeschäften betrieben hat mit diesem Land Aufgrund von Insider-Geschäften zurückzuführen.

00:25:49: Das ist dann auch wirklich zeitgenösslich kritisiert worden.

00:25:52: Ich habe hier mal ein Zitat mehr rausgesucht aus der Rheinischen Zeitung, das hat die Rheinische Zeitung getextet anlässlich der Einweihung von St.

00:26:04: Agnes.

00:26:06: also es heißt hier Röckarat gehört zu den Glücklichen, denen die Kölner Stadt-Erweiterung zu mühelos erworbenem Reichtum verholfen hat.

00:26:13: Wie kaum ein Zweiter hatte er es verstanden einen großen Teil des Geldstroms der mit der Städterweiterungen gleichsam aus der Erde hervorquoll in die eigenen Taschen zu lenken.

00:26:23: Der Herr Röckerrat hat so erfolgreich spekuliert dass seiner Familie heute wie man sozusagen pflegt die halbe Neustadt gehört.

00:26:37: Also ich meine, was will man da erwarten?

00:26:38: Der hat natürlich auch echt Kölsch ein Adel.

00:26:40: Ihr heiratet mit der Agnes Schmitz von daher und ich sag mal geklüngelt wurde ja schon früher ohne das jetzt zu verharmlosen.

00:26:49: Also klüngelt das Wort habe ich noch nie gehört.

00:26:51: Das tut mir leid.

00:26:51: Ich weiß nicht, was das ist!

00:26:55: Aber anders als die Herren Oppenheim und Ech, haben wir eben keine Kirche gestiftet.

00:27:01: Hatte er sich dann auch nicht lumpen lassen.

00:27:03: Also haben ja schon gehört der hat auch von Herze so den Bauplat oder im großen Teil des Bauplatzes gestiftete auch bei den anderen neuen Stadtkirchen weil er mit beteiligt an den Grundstücken entsteht also so um die Jahrhundertwende, von der Achtzechzeixend neunzig bis neunzeinzeig drei.

00:27:24: Die Angneskirche und die bezahlt der Komplett.

00:27:29: So da kann man sagen das ist dann sozusagen die Bußleistung für das Vermögen, dass er

00:27:35: jetzt sich mit johligem Wissen

00:27:38: hier guckt.

00:27:40: Aber diese Kirche ist eben auch eine Memorialkirsche, Bedechniskirche?

00:27:48: Als solche war sie von ihm gedacht an seine verstorbene Frau.

00:27:52: Und auch genau deswegen, wir erinnern uns Agnes Schmitz, deswegen hat diese Kirche das Patrocinium, sagt Angnes erhalten.

00:28:02: und interessanterweise als der Rückgrat dann stirbt wird er in der Kirche begraben.

00:28:07: für einen Laien, ein absolut singuläres Phänomen.

00:28:11: Das wollte ja eigentlich gar nicht.

00:28:12: Wenn er doch nicht malartig ist?

00:28:13: Ja, genau!

00:28:16: Also eigentlich, das ist wirklich gut dokumentiert.

00:28:18: Wollte Röckerath das gar nicht?

00:28:20: Aber das war dann letztlich die Fahrgemeinde, die dann ja das Gefühl hatte so aus Dankbarkeit dem Stifter gegenüber der denen da so einen ganzen Kirchenbau hinsetzt.

00:28:29: Dem Gewehren war jetzt auch sozusagen das Grab in Sankt Angnes wo es sich bis heute befindet.

00:28:34: und wenn ihr tatsächlich das Grab sehen wollt gehen wir in Sancht Angness rein Richtung Gor, dann linke Hand.

00:28:40: Da findet ihr das Grab mal vom Röckerrad.

00:28:41: Allerdings wird momentan ein bisschen schwierig für die nächsten zwei Jahre.

00:28:45: Sankt Agnes wird gerade massiv umgebaut ... Ich kann gar nicht sagen ob diese Seite jetzt offen ist oder nicht... Ist ein bisschen Schwierig!

00:28:51: Aber das Grab von dem ist durchaus noch zu sehen.

00:28:54: Was heißt umgebaut?

00:28:55: Also renoviert?

00:28:56: Renoviert, ja.

00:28:57: Entschuldigung.

00:28:57: Umgebaut, höchstens auf der Wende reinziehen

00:28:59: und machen.

00:28:59: Nein, nein, nein!

00:29:01: Sankte Angnes wird massiv renoviert.

00:29:03: Ähm ... Sankts Agnes heute schon lebendiger Stadtteil.

00:29:08: Die Kirche hat ja das ganze Fedel geprägt, d.h.

00:29:10: nicht umsonst das Agnes-Fedal durchaus lebendig auch durchaus privilegierter zu wohnen.

00:29:16: Das ist eine sehr schöne urbane Wohnecke und die Kirche als solches hat sich auch behauptet.

00:29:22: hier in dem Zusammenhang einen schönen Gruß an den Peter Orten auch der da viel tut um diese Kirchengemeinde auch ganz nach vorne zu pushen.

00:29:34: auch noch mal in den Show-Notes, ganz aktuell der große Karnevalsgottesdienst in St.

00:29:40: Angnes, der immer montags vor Karneval stattfindet dieses Jahr auch mit Föß und Teile der Höhner und Lupo haben da gespielt.

00:29:51: also das ist schon eine moderne Art wie man eine Kirche bespielen kann.

00:29:56: Genau!

00:29:57: Und es spiegelt sich auch so ein bisschen darin wieder die Geschichte von So um neunzehnt dreißig gab es da eine zwanzigtausend Katholiken und damit war Sankt Angles in der Innenstadt die größte Pfarrgemeinde.

00:30:12: Und da gibt's auch Studienuntersuchungen drüber, dass da eben auch schon damals ein sehr reges Fahrleben herrschte.

00:30:22: Ich hab das nochmal rausgesucht.

00:30:25: In der Zeit so vom Ersten Weltkrieg bestanden da sechzehn verschiedene Vereine.

00:30:30: Das ist so ganz klassisch katholisches Milieu, von der Wiege bis zur Ware.

00:30:36: Für alles ist irgendwie gesorgt für Arbeiter, Frauen und Jugendliche.

00:30:43: Da ist eigentlich interessant während die meisten Neustadtkirchen – ja nicht nur die Neustartkirche – wo das klassische Pfarrleben oft nicht mehr funktioniert.

00:30:53: Den sagt Agnes, es ist noch der Fall!

00:30:56: In der Kölner Innenstadt zwei Orte, wo wir noch Fahrgemeinden haben mit der ganzen Palette des Angebots.

00:31:04: Das ist Sankt Angnes im Norden und Sanktsilverien im Süden.

00:31:11: Gehen wir mal weiter jetzt von Angnes weiter den Kreis südwestlich runter.

00:31:20: Als Nächstes kommt St Michael richtig?

00:31:22: Genau.

00:31:24: Auch ein Riesending ... Sankt Michael, in dem Zusammenhang verweisen war auch nochmal auf die Geschichte mit dem Podcast Tag.

00:31:33: Vielleicht war der eine oder andere von euch sogar dabei, da hat man erlebt was das für einen Riesenkirchenraum ist!

00:31:38: Was können wir zu Sankts Michael sagen?

00:31:41: Ja Sankte Michael gibt es eigentlich zwei Kirchen und die zweite oder die erste steht nicht in Köln sondern München-Gladbach.

00:31:51: aber wie kommt das also Sanktes Michael schlichtweg die erste Fahrgemeinde in der Neustadt gegründet als Varei, also noch so gerade im neunzehnten Jahrhundert.

00:32:06: Das hängt einfach damit zusammen dass diese Bebauung in den Neustatt eben in den unterschiedlichen Bereichen der Neuestadt eben auch zu unterschiedlichen Zeiten funktionierte.

00:32:18: und da rund um die Aachener Straße heute so belgisches Viertel das war das Vierteldass am ehesten als erstes ausgebaut war und daher entsteht da auch am schnellsten diese Fahrstruktur.

00:32:32: Und ja, von daher ist auch eben da sehr schnell eine Kirche notwendig und dann wird erstmal schon achtzehn vierund neunzig eine Notkirche gebaut.

00:32:45: Jetzt entwickelt sich diese Pfarrgemeinde da ganz gut.

00:32:49: Da kommt Bevölkerung hin und dieses belgische Viertel sieht man heute noch in den Häusern, das war jetzt nicht es allerärmste Vierteln.

00:32:56: Das war auch nicht so dieses Wildenviertel wie am Volksgarten, sondern da wohnte der gehobene Mittelstand.

00:33:04: D.h.,

00:33:04: da war einfach eine wohlhabende Bevölkerung entsprechend die Pfarrgemeinde wohlhabend.

00:33:13: Es war sowieso klar mit dieser Notkirche, da kommt man nicht weit.

00:33:17: Und deswegen ist dann eben bald nach der Jahrhundertwende die heutige Kirche begonnen worden und ist neunzeitigst fertig geworden.

00:33:25: So jetzt haben wir ja nochmal diese Notkirsche.

00:33:27: Die hat man dann abgebaut und große Teile davon wiederverwendet.

00:33:32: Und zwar bei der Kirche St.

00:33:35: Bonifatius in München-Gladbach.

00:33:38: Da kann man heute noch im Prinzip so ein bisschen von der Anmutung her Die erste St.

00:33:43: Michaels Kirche, wieso Notkirche sich angucken?

00:33:45: Also das ist die Erste... So und wie gesagt diese Fahre meinte nicht die Ärmste und entsprechend sieht man auch dem Bau an.

00:33:58: also stich Michael is nach dem Dom und sagt Agnes oder vielleicht kann man das ziehen die auch gleich Ist das jedenfalls die größte Kirche in Köln.

00:34:09: Und wenn man da von der Brüsseler Straße aus darauf zufährt, dann sieht man diese repräsentative Doppelturm-Fassade.

00:34:17: Also das ist schon ein einiger Anspruch und nebenbei bemerkt es ist die einzige neu romanische Kirche in der Neustadt während die anderen katholischen Kirchen ja fast alle neugotisch sind.

00:34:31: Das haben wir eben glaube ich geschlabbert, dass wir dazu sagen müssen Sankt Angnes neugottischer Bau.

00:34:38: Und das sieht dann bei St.

00:34:40: Michael anders aus?

00:34:42: Genau, und wenn man da heute reingeht noch dieser neuromanische Bau ... Das ist eine sehr großzügige Raumwirkung, wenn man darin ist.

00:34:54: Also das merkt man sofort, wenn er da drin steht.

00:34:59: Da St.

00:35:00: Michel ja am Brüsseler Platz ist, wage ich mal die Behauptungen, dass es die unbekannteste bekannte Kirche in ganz Köln ist.

00:35:07: Ich kann dir mal unseren überbezahlten Tontechniker Janik angucken, der ja auch sehr oft am Brüsseler Platz ist.

00:35:14: Ihr trefft euch am Brustlerplatz da.

00:35:16: an der Kirche sagt ihr wahrscheinlich und ihr sagt nicht wir treffen uns bei Sankt Michael.

00:35:19: Ja genau er bestätigt das!

00:35:21: Nichtsdestotrotz hat ja auch die Sankte Michael mit Uli Merz einen äußerst entspannten und für den Podcast zu besitzen ist ein hervorragender Gastgeber und hat auch so ein neues Nutzungskonzept.

00:35:36: Ich weiß jetzt nicht, ob ich sagen könnte ähnlich wie zur Agneskirche ...

00:35:40: Also

00:35:40: anders?

00:35:42: Da gibt es Modenschauen, da wird Podcast-Tage gemacht, da gibt's Theatervorstellungen, Kino-, Musik jede Menge ist das wahrscheinlich für das Überleben dieser Kirche in der Innenstadt überaus wichtig.

00:35:57: Das sehe ich ganz klar so.

00:35:59: Wir haben ja mit einem gewaltigen Wandel zu tun nicht nur gesellschaftlich, sondern auch von der Wohnbevölkerung.

00:36:07: Und ja da bleibt von den einstigen Fahrgemeinden oft nicht mehr viel übrig.

00:36:15: das ist schlichtweg die Realität.

00:36:18: und was dahin sagt Michael Der Uli Merz macht dass halte ich für einen absolut sinnvollen Versuch eine alternative Nutzung da rein zu bringen damit die Kirche nicht überflüssig wird.

00:36:33: Und so auch mit ihrer Stadtbildprägung und so weiter, mit all dem was sie auch über das genuhen kirchliche hinaus bedeutet, ja historisch für das Fedel

00:36:46: usw.,

00:36:47: dass die eben schlichtweg erhalten bleiben kann.

00:36:52: Es ist eine Nutzung, die durchaus eine kirchische Nutzungen hat.

00:36:59: Es hängt auch damit zusammen, dass schlichtweg die Fahrgemeinde vorsichtig gesagt sehr geschrumpft ist rund um Sankt Michael.

00:37:07: Also die Fahrgemeinde im originären Sinne könnte ja diesen Raum gar nicht mehr bespielen?

00:37:11: Genau!

00:37:11: Die Fahrgemeine als solche besteht ja gar nicht meer.

00:37:14: Steht sogar gar nicht.

00:37:16: Also in ein alle Neustadtkirchen sind die alten Fahrgemeinden aufgelöst bzw fusioniert mit immer unterschiedlich, aber immer mit mehreren anderen Neustart- oder Altstadtfragen

00:37:35: meinen.

00:37:36: Aber trotzdem würde jetzt das nicht ausreichen diesen Raum zu

00:37:39: bespielen und

00:37:41: deswegen sind diese neuen Nutzungskonzepte vielleicht sogar überlebenswichtig?

00:37:45: Genau!

00:37:46: Gibt es denn... Vielleicht können Sie das beantworten.

00:37:48: sowas auch unter den Cursion wie Best Practice.

00:37:51: was da funktioniert könnte man vielleicht bei uns machen.

00:37:54: Ich meine, alle Kirchen haben ja ein Problem mit Menschen die noch dorthin kommen.

00:38:02: Vielleicht nicht

00:38:02: alle.

00:38:02: Ich schäue mich ein bisschen mit dem Thema Best Practice sondern ich glaube man muss da einfach mehrgleisig fahren.

00:38:08: Man kann nicht in einer Stadt wie Köln an jeder Kirche so eine etwas andere Nutzung als auch rein als Fahrkirche.

00:38:18: Das kann man nicht an jedem Kirche auch, da kann man das Gleiche machen.

00:38:21: Sondern man muss da glaube ich mehrere Konzepte nebeneinander einfach versuchen und ein guter Übergang zur nächsten Kirche gehen wollen etwa in Herz Jesu.

00:38:35: Da ist seit fünf Jahren, seit Jahrzeitenzwanzig die Gemeinschaft Emanuele ansässig Während die in St.

00:38:43: Michael so auch manchmal ganz verrückte Dinge dann probieren, aber irgendwann noch zu diesem kirchlichen Kontext wie mit diesem... Also nochmal sagt Michael ne?

00:38:52: Zirkus zum Beispiel.

00:38:54: So ein Zirkuss kann ja auch was Spirituelles haben oder weil sich nicht Predigten mit Powerpointe oder so.

00:39:03: Das sind so eins da auch völlig verrückt in diese Gemeinschaft Emmanuel, dein Herz Jesu.

00:39:10: Die versuchen eher so eine, ja wie soll man sagen, charismatische Spiritualität die vor allem auf junge Menschen ausgerichtet ist und ... In dieser Spiritualität spielt auch ein karitatives Engagement.

00:39:25: Ganz wesentliche Rolle also das was man als City-Pastoral bezeichnen würde.

00:39:32: Das ist dann schon noch mal ein anderer Ansatz wie in Sankt Michael.

00:39:37: soweit sind ja nicht voneinander entfernt.

00:39:39: Aber insofern glaube ich, ist das auch wichtig so nach dem Motto, dass eine tun und das andere nicht lassen?

00:39:48: Also ich habe auch gelesen auf der Homepage von Herz Jesu, die auch noch Ehrenamtler suchen fürs Kaffee offenes Herz für das einmal im Monat.

00:39:57: In den dreimalem Monat findet es statt für wohnungslose Menschen mit speziellen Herausforderungen.

00:40:04: also wer Lust hat sich ehrenamtlich zu engagieren, kann sich gerne bei der Herz Jesu-Kirche melden.

00:40:10: Ich sage das jetzt einfach mal so.

00:40:13: Mich wundert ein bisschen der Name.

00:40:14: also wir haben jetzt Sankt Agnes, Sank Michael.

00:40:17: wo kommt denn Herz Jesu her?

00:40:19: Also Herz Jesus war einfach insofern durchaus üblich im neunzehnten Jahrhundert ein ganz beliebtes Patrocinium.

00:40:27: Das hat aber auch einen ganz klaren politischen Bezug.

00:40:30: Warum?

00:40:30: Kulturkampf, Auseinandersetzung des preußischen Staates mit der katholischen Kirche.

00:40:36: In dieser Situation weihen sich die Katholiken dem Heiligsten Herzen Jesu und damit ist diese Herz-Jesu Verehrung bekommt ihr eben diese politische Dimension.

00:40:48: So!

00:40:48: Und wenn man jetzt, ähm... ...Achzehn dreiundneunzig fängt mal mit Herz- Jesu an, also mit den Bau der Kirche dieser neuen Kirche an solches Patrocinium verleiht, dann ist das natürlich auch ein Statement im Grunde genommen.

00:41:06: Das sieht man der Herziesokirche an.

00:41:10: Warum?

00:41:11: Es ist die einzige Neustadtkirche, die direkt am Ring steht.

00:41:16: Da fällt man gerade zu drüber wenn man über diesen Prachtbulle war dann geht oder fährt.

00:41:22: Dann ist es die einzige Kirche, die wirklich reinste Neugotik ist.

00:41:28: Ist ein bisschen schwer heute das zu sehen.

00:41:31: Man hat vielleicht an dem Turm noch am ehesten so eine Anmutung.

00:41:34: Der restlichen Kirche kann man das schlecht erkennen weil sie eben nach den Kriegszerstörungen etwas verändert Oder Teile sind eben etwas verändert aufgebaut.

00:41:44: Dann die Architekten Vincent Statz, das war der Diözisanbaummeister und Friedrich von Schmidt.

00:41:52: Das war der Wiener Dombaumeister.

00:41:55: Und schon an diesen Amtsbezeichnungen sieht man, dass waren so die wichtigsten Neugotiker.

00:42:00: also da hat man wirklich die Stars aus der Architektenszene herangekart für diese Herzenskirche.

00:42:06: Die Böms ihrer Zeit?

00:42:07: Ja genau!

00:42:10: Das ist auch einfach ein ambitionierter Bau.

00:42:13: Auch das sieht man daran, dass die Kirche nach sieben Jahren fertig war aber da fehlte noch der Turm.

00:42:20: Da musste man dann nochmal neu ansetzen und das ist ja immer planerisch finanziell und Bauzeiten und so sodass der Turms erst neunzehnt neun fertig war.

00:42:31: Das macht eben diesen ambitionierten... Ganz interessant finde ich, wenn man so alte Fotos sieht.

00:42:41: So nach der ... kurz nach der Jahrhundertwende.

00:42:44: da ist die Kirche fertig und man guckt dann eben statt auf den Turm auf eine riesige Wand, die dann zugemauert ist vom Mittelschiff weil der Turm noch fehlt.

00:42:54: Wann kam der Turmen denn?

00:42:54: Das hab' ich grad nicht mitgerichtet haben wir's gesagt.

00:42:56: Der Turm kam Ninze- sechs bis neunzignein.

00:42:59: Jetzt gehen wir weiter südlich und besuchen die nächste Kirche, St.

00:43:02: Paul.

00:43:03: sehr auffällig weil irgendwie fehlt da was.

00:43:05: wenn man drauf guckt finde ich Die Türme sehen so ein bisschen abgeschnitten aus.

00:43:10: Genau das ist ja dieser große Turm.

00:43:14: Das ist eigentlich auch neugotig.

00:43:16: aber wenn man so will einen Import So und darauf fehlt der alte Turmhelm.

00:43:22: Der ist nämlich im Krieg abgebrannt Und dann nie wieder aufgebaut worden.

00:43:28: Der Dr.

00:43:29: Öppen wird uns mit Sicherheit ein Bild besorgen von dem alten Turmhelm und das werden wir dann in die Show-Notes verlinken, damit man es mal vergleichen kann alt und neu.

00:43:36: Ja jetzt wo wir hier an der Quelle sind kriegen wir da auch.

00:43:41: Ich habe gesehen dass die St.

00:43:43: Pauls Kirche auch ausländische Gemeinden hat?

00:43:49: ich glaube eine polnische Gemeinde.

00:43:51: ist das korrekt oder ist das nicht polnisch?

00:43:53: Also im Moment gibt's ja gar keine Gemeinde denn die Kirche wird renoviert.

00:43:58: Aber das ist eben auch so ein Fall von der Fahrgemeinde.

00:44:04: St.

00:44:04: Paul ist längst mit St.

00:44:05: Siverin und drei anderen Gemeinden fusioniert, die Fahrgemeine kann gar nicht mehr die Kirche in dem Maße nutzen.

00:44:15: Und deswegen war da schon vor der Renovierung zwei ausländische oder fremdsprachige Gemeinden wie es heißt – nämlich die polnische Gemeinde und die portugiesische Gemende.

00:44:27: Diese beiden Fremdsprachengemeinden waren schon vor der Renovierung da und nach der Renowierung, nächstes Jahr soll die abgeschlossen sein.

00:44:34: Da wird die polnische Gemeinde sich wieder an St.

00:44:38: Paul ansiedeln und dann schaut der Portugiesischen jetzt die spanische Gemende.

00:44:43: Aber das ist eben ein weiterer Punkt oder eine weitere Lösungsmöglichkeit zur Frage was macht man denn mit diesen Kirchen?

00:44:51: Mit diesem fremdsprachigen Gemeinden?

00:44:54: eine Kirche, die dem heiligen Paul gewidmet ist.

00:44:58: Warum der Paul auf einmal?

00:44:59: Wir haben doch schon Petrus Paulus den Heiligen Dom, wozu brauchen wir noch mal den Paul?

00:45:04: Ja auch das ist ein bisschen so.

00:45:05: ne politische Dimension hat das also.

00:45:09: natürlich is mit Sankt Paul erstmal der ja Mitapostel eben häufig mit dem Heiligen Petrus zusammen genannt wird.

00:45:19: aber diese Kirche soll ganz bewusst erinnern an einen Kölner Erzbischof Paulus Melchers.

00:45:25: Paulus ist als St.

00:45:28: Paul die Grundständigung erfolgte, weil er gerade neun Jahre verstorben vorher.

00:45:34: So in der Paulus-Melchers wurde von den Katholikinnen und Katholiken so als Bekennerbischof verstanden.

00:45:40: Warum?

00:45:41: Der Kulturkampf, gerade zwanzig Jahre her oder so, eben diese hatten wir ja schon mal auseinandersetzung.

00:45:49: katholische Kirche preußischer Staat, der tobte ziemlich heftig im Köln.

00:45:53: Und dieser Paulus Melchers als Kölner Erzbischof, der wurde verhaftet und hat dann tatsächlich einige Wochen im klingelnden Pütz im damaligen Gefängnis zugebracht.

00:46:05: Kam wieder frei... hat dann noch eine Zeit lang amtiert und einer erneuten Verhaftung, hatte sich durch Flucht entzogen.

00:46:14: Und hat dann eben einige Jahre auch das Erzbistum verwaltet aus dem Exil heraus.

00:46:20: Das hat der in Maastricht doch den Franziskaner Kloster zugeworfen.

00:46:24: Wenn da zurückgekommen wäre, hätte wieder ein Klingelprüfung gesetzt.

00:46:26: Genau!

00:46:26: Dann hätten die Preußen denen wieder gegascht so... Und wie gesagt, ist ja nachher ... hat man den dann nach Hohm ehrenhaft wegbefördert sozusagen.

00:46:38: Ist ja da Kardinal geworden und so.

00:46:39: Und in den Achtzehn-Fünbenneunzig gestorben.

00:46:41: Und eben neun Jahre nach seinem Tod war dann irgendwie klar, der nächste Kirchenbau geht jetzt an den.

00:46:47: Der Herr St.

00:46:48: Paul.

00:46:50: So, das ist auch noch mal ganz spannend.

00:46:53: Diese Pfarreihe St.Paul, das is ja das Volksgartenviertel sozialen Aufteilungen der Neustadt war eben dieses Volksgartenviertel, ja so einen Willenfürtel kann man heute auch noch an der Bebauung zumindest ganz gut erahnen.

00:47:13: Das heißt da lebte das gehobene Bürgertum und die engagierten sich teilweise im Kirchenvorstand und als Kirchen-Vorstandsleute eben auch für den Kirchenbau.

00:47:25: Da ist vor allem der Ludwig Stollwerk Stollwerk, Schokolade und Süßwarenfabrik usw.

00:47:33: Also der Fabrikannt.

00:47:35: Und er setzt sich dann ganz wesentlich für den Bau von Sankt Paul ein...

00:47:40: Auch finanziell?

00:47:41: ...auch finanzielle, aber auch so was sozusagen die Propaganda betrifft.

00:47:46: Das gibt da wirklich das ist glaubhaft überliefert, der hatte dann dem Papst bei Pius X, einer Audienz und übergab ihm dann eine Schachtel.

00:47:57: Na was denn natürlich?

00:47:59: Stollwerk-Schokolade.

00:48:01: Klar aber auf der Vorderseite der Schachter, auf der Außenseite war der Dom natürlich dargestellt und auf der Innenseite Ein Bild der künftigen Christus, wie gesagt Paul dargestellt.

00:48:13: Das

00:48:13: war die sogenannte Schokoladenpolitik.

00:48:15: Ja

00:48:15: genau, Propaganda für seine

00:48:17: Paar.

00:48:18: Das wird ja heute noch gekommen als ich kann mich noch dran erinnern.

00:48:19: es gibt Bilder wo Boris Becker in jungen Jahren eine Papst-Oliens hat und ihm einen Puma-Tennis Schläge Ich glaube das war Puma überreicht hat.

00:48:27: Da frage ich mich auch wer nochmal extra Geld drauf gelegt hat dass er den Puma Tennis schlägt.

00:48:31: Marketingdeluxe?

00:48:32: Aber

00:48:33: in dem Fall hat's ja funktioniert Genau!

00:48:35: Also Becker wissen was nicht aber hier in dem fall hats funktioniert.

00:48:39: Und ganz spannend ist, wenn man nach St.

00:48:43: Paul reingeht wie gesagt nächstes Jahr nach der Renovierung kann man sich das dann angucken.

00:48:48: Dann hat man an der Südwand des Chores wobei mit Osten und Süden ist er links.

00:48:57: da muss ich orientieren

00:48:59: da ist so eine Loge.

00:49:02: Das sieht aus wie so eine mittelalterliche Stifterloge und da hält sich hartnäckig die Meer.

00:49:08: Das soll eben eine Loge für Ludwig Stollwerk gewesen sein.

00:49:14: Es lässt sich einfach nicht nachweisen, insofern gut ausgedacht aber das kann auch schlichtweg ein dekoratives Element sein.

00:49:23: War denn der Stolberg dann wirklich so?

00:49:26: Einflussreich wie jetzt auch der Röckerat bei St.

00:49:28: Agnes in gleichen Dimensionen da finanziell unterwegs, wenn der Rörkerat hat Sankt Agnes komplett bezahlt?

00:49:33: Genau!

00:49:34: Das ist bei Sankte Paul nicht der Fall.

00:49:36: aber so ein Kirchenbau muss ja auch planerisch organisatorisch begleitet werden und das ist eher bei S. Paul dann der Fall.

00:49:46: Und Ludwig Schollweg hat sich dann eben auch noch zum Beispiel um die Kirchenausstattung gekümmert und dergleichen mehr... Auch das sieht man noch im im Kirchenraum von St.

00:49:55: Paul, da gibt's so eine sogenannte Schutzmantel Madonna.

00:49:59: unter deren Mantel die diese ausgebreitet hat sie dann so verschiedene Figürchen, die dann eben den Schutz der Mutter Gottes der Madonna ist unter ihren Schutzstellen und dazu gehören da die Vincentinerinnen, die Schwestern im Viertel, dazu gehört der erste Pfarrer und dann eben darunter gut erkennbar Ludwig Stollwerk.

00:50:21: Also wenn ich das machen würde, würde ich mich auch gerne verewien da irgendwie.

00:50:24: Oder?

00:50:25: Genau.

00:50:25: Sei es Ihnen gegönnt!

00:50:26: Wenn ihr selber im Christen vorstammt, wir denken drüber nach.

00:50:30: Ja, muss ja selber reden dann.

00:50:33: Ich lege ein gutes Wort ein.

00:50:34: Danke schön.

00:50:35: Ich kann dabei machen.

00:50:39: Bei der nächsten Kirche ist zumindest schon mal die Widmung klar.

00:50:43: Maternus, das war jetzt natürlich... Das ist ja schon kölscher Heiligkeit.

00:50:49: Genau, es gibt tatsächlich für den heiligen Maternus erster namentlich bekannter Kölner Bischof erwähnt in den Jahren dreihundertdreizehn und dreihundviertzehn.

00:50:59: Man denkt so am Anfang der ganzen Kölners Kirche hoch verehrt oder so.

00:51:04: aber wir haben nicht nur keine Reliquien von dem Maternuss sondern Es gibt genau zwei Kirchen die dem Maternos im Erzbistum Köln geweint sind nämlich die Materniskirche in Rodenkirchen.

00:51:16: So dann gab es eben keine Weitere und deswegen lag das irgendwie nahe, die Kirche in der südlichen Neustadt, die nach dem Heiligen Maternus zu benennen.

00:51:29: Eine Rückfrage?

00:51:29: Keine Reliquien von ihm grundsätzlich oder keinem Erzbistum Köln?

00:51:35: Etwa vom Siverin haben wir im Siverins Schrein ein halbes Sklett.

00:51:43: Man kennt von Maternus keine Grablege oder eben keine umfangreicheren Gebeine.

00:51:51: Das haben die Kölner damals verpasst, sonst haben wir ja alles hier sammelt was nicht früh genug.

00:52:01: Endlich auch eine Kirche, die bei diesem wichtigen Kirchenmann in Gölgejewitt mit hat.

00:52:05: Genau

00:52:05: und das ist so von diesen Neustadtkirchen im Zuge dieses Neustattkirchenausbaus.

00:52:13: Ist was eigentlich die jüngste Kirche?

00:52:16: Ganz spannend ist dass die... Während des ersten Weltkriegs begonnen wurde und dann auch im Ersten Weltkrig fertiggestellt wurde.

00:52:27: Was durchaus erstaunlich ist, weil alles Kriegswichtig war?

00:52:30: Genau!

00:52:31: Deswegen

00:52:31: ist aber aus St.

00:52:32: Maternois bis heute nicht fertig gebaut.

00:52:35: Das gibt da einen Kirchturm in der, wie gesagt auch hier wieder Norden-Süden

00:52:40: usw.,

00:52:41: in der linken Ecke... Und dieser Kirchturm, der ragt nicht wesentlich über das Kirchdach hinaus.

00:52:47: Also geplant war und da sieht man in solchen projektierten Planzeichnungen und so dass er sehr viel höher sein sollte.

00:52:55: aber Kriegszeit, wenn man sagt jetzt machen wir hier mal Schluss und bis heute ist es nicht gelungen dann diesen Kirchturm zu Ende zu bauen.

00:53:04: Interessant ist auch, dass St.

00:53:07: Maternos eben die letzte Kirche ist Und man merkt, wie sich da diese ganzen historistischen Stilen... Da vermengt sich so ein bisschen schon.

00:53:21: Schleicht es ein bisschen der Jugendstil ein?

00:53:23: Wenn man sich die Kapitelle von Sanct Maternus anguckt, dann sieht man das ist keine astreine Neugotik mehr oder so.

00:53:32: Sondern da haben wir schon diese Jugendstileinflüsse.

00:53:34: Wie gesagt letzte Kirche in der Neustadt und das hängt wiederum damit zusammen.

00:53:38: Wir hatten ja eben schon mal dass Neustadt eben nicht in einem Zuge sozusagen gebaut worden ist und so dieses Gebiet zwischen Bonnerstraße und Rhein.

00:53:49: Das kam eigentlich am spätesten dran, da hat die Bebauung erst nach nineteen Hundert angefangen und ging eigentlich bis in die neunzehnzwanziger Jahre hin, zog sich das hin.

00:54:01: und ja deswegen ist auch St.

00:54:03: Maternus so relativ spät dran.

00:54:06: Wenn wir jetzt noch ein Stück weiter gehen kommen wir zu Maria Hilf.

00:54:13: Da ist jetzt relativ wenig bekannt.

00:54:16: Sowohl

00:54:17: architektonisch noch historisch, aber sie können uns doch da bestimmt

00:54:22: erhellen.

00:54:22: Genau!

00:54:23: Ist auch ja bezeichnet dass wir die auf dem Weg von St.

00:54:26: Paul nach St.

00:54:26: Magdianus überschlagen haben.

00:54:28: Man hat das gar nicht so... Stimmt, die wäre

00:54:30: eigentlich die Erde lang gewesen.

00:54:32: Ja, es fällt mir gerade ein.

00:54:34: Man übersieht Maria Hilf sehr schnell, weil die Kirche nicht so in den städtebaulichen Fluchtpunkten steht wie die anderen Neustadtkirchen.

00:54:44: Sondern sie ist so in die Straßenflucht integriert und da fällt ja gar nicht so auf.

00:54:51: Dabei ist es tatsächlich älteste Kirche der südlichen Kölner Neustad.

00:54:57: Das war die Kirch des benachbarten Kloster Wenn man vor der Kirche steht, links.

00:55:05: das Gebäude ist das Vincentiner Kloster und diente dann teilweise St.

00:55:12: Paul und St.

00:55:13: Matermus als Pfarrkirche auch bevor deren Pfarrkerche jeweils fertig wurde.

00:55:19: also wie gesagt älteste Kirche der südlichen Neustadt.

00:55:26: aber So viel ist auch da nicht mehr von übrig, von diesem neugotischen Bau.

00:55:31: Im Wesentlichen ist das die Fassade zur Rolandstraße hin und wenn man dann in die Kirche reingeht, dann stellt man fest so der eigentliche Kirchenbau Das ist im wesentlichen Nachkriegszeit weil sie eben im Krieg sehr stark zerstört worden ist.

00:55:45: Auch deswegen ist es halt so nicht bekannt Naja und auch so Als Fahrgemeinde hat Maria Hilf gar nicht so lange bestanden beziehungsweise war eigentlich die alle.

00:56:00: jüngste Fahrei in der Neustadt ist erst neunzehnt zwanzig als fahrer gegründet worden.

00:56:06: War eigentlich gar nicht geplant.

00:56:08: Warum ist es dann doch zu der fahrgründung gekommen hatte mehrere mehrere gründe.

00:56:14: zum einen war dieses fahrgebiet von st.

00:56:17: paul Von der bonner straße bis zur eifelstraße das war doch relativ langen dann gezogen für damalige Gebietsverhältnisse.

00:56:27: Und dann haben wir hier die Situation, dass wir einerseits so das Arbeiterviertel rund um die Älterstraße haben, das zu Sankt Paul gehörte und eben des Willenfürttels rund um den Volksgarten.

00:56:40: Und man wollte eigentlich auch mit was hinsichtlich der Pfarrer hat gesagt naja das kann irgendwie nie zu einer homogenen Vereid zusammenwachsen Das ist irgendwie nicht sinnvoll.

00:56:52: Und man hatte schon auch kirchlicherseits gerade in den zwanziger Jahren Weimarer Zeit einen Blick so für die soziale Not, die da rund um dieses Arbeiter blühe.

00:57:03: Milieugebiet herrschte.

00:57:06: Und in diesem wachen Blick für die Erfordernisse der Seelsorge und der Karitas, dem ist dann eigentlich zu verdanken dass man gesagt hat ne also hier ist es sinnvoll das wir da sozusagen rund um die älterstrasse dann eine eigene auch kirchische struktur mich nicht verrei haben.

00:57:22: Dann ist in den Jungen sieben zwanzig dann Maria Hilf als Verei gegründet worden.

00:57:28: Die hatte bestimmt schwer gehabt weil die Älterstraße war ja Ich sag mal, zumindest in den Dreißigerjahren kommunistisch.

00:57:34: Also vollständig eigentlich.

00:57:37: Da haben wir eine sehr schöne Folge drüber gemacht und auch schon der Elsassstraße.

00:57:41: Also so ganz einfach wird die es nicht gehabt hat.

00:57:43: Genau!

00:57:44: Aber dem wollte man natürlich... also oh, den Zwanzigerjahr war die Elsassstrasse kommunistische eingefärbt.

00:57:51: Dem wollte man auch ganz bewusst was entgegensetzen.

00:57:55: Und das irgendwie sozusagen qualifizieren würde man heute sagen.

00:57:58: und deswegen eben Maria Hilf als Varei, führt aber interessanterweise zu einem anderen Aspekt den wir uns jetzt noch gar nicht so angeguckt haben.

00:58:08: Denn in der Kölner Neustadt gab es eben nicht nur Pfarrkirchen – das übersieht man ganz gerne, sondern es gab dann auch noch Klosterkirche.

00:58:21: Ja, wir haben in der Neustadt insgesamt vier Klosterkirchen gehabt und das waren doch oft wichtige Sozialleinrichtungen so für diese christliche Karitas.

00:58:32: Und eine sogar die älteste war das Kloster in der Elsassstraße.

00:58:38: Die sind dann nachher in die Rolandstrasse umgezogen.

00:58:41: Und dieses Kloster oder Klöster-Shen wie man es genannt hat in der Elsastraße Die haben so ganz verschiedene Sachen gemacht.

00:58:50: Ich habe das noch mal nachgeguckt, also Kindergarten, Hausarbeits-, Haushaltsschule Asyl für wie es damals hieß, verwarlose Mädchen... Also es ging darum diesen Arbeiterfamilien denen eben irgendwie karitative soziale Hilfen zukommen lassen sicherlich mit dem Nebengedanken da auch gegen die Kommunisten dann zu wirken.

00:59:13: Interessant ist, dass dieses alte Klösterchen in der Älterstrasse – das ist noch heute eine kirchliche Einrichtung.

00:59:20: Da ist heute eine GOT drin, die GOT-Eltersstraße, die da heute noch soziale Arbeit machen im Trägerschaft der Caritas?

00:59:29: Wir wollen ja, sag ich mal, keiner Kirche zu nahe treten.

00:59:32: Wahrscheinlich haben wir jetzt auch welche vergessen also wahrscheinlich St.

00:59:35: Gertruth und Neu-Sankt Albanen.

00:59:39: Aber was mich persönlich mal interessieren würde, haben Sie eine Lieblingskirche und sie dürfen nicht Sankt Severin sagen.

00:59:46: Sankts Severin zählt

00:59:47: auch nicht dazu?

00:59:47: Ja ich habe ja jetzt auch nur...

00:59:49: Also wir haben ja einen Auftrag.

00:59:50: der Erzbischof hat gesagt ihr Kampf wird verewigt in einer Kirche der Neustarts nach Wahl!

00:59:56: Jetzt sind wir mal gespannt

00:59:58: wo

00:59:59: finden wir den Öppen?

01:00:00: in hundert Jahren ein Stein verewicht?

01:00:03: Also das finde ich ganz schwierig.

01:00:04: Mit einer Lieblingskirche, das ist immer dann so exklusiv?

01:00:07: Ja, es soll auch sein!

01:00:08: Das ist jetzt schon eine schwierige Frage, oder?

01:00:09: Ja drei Kirchen... also ich find eigentlich am interessantesten, dafür bin ich natürlich Historiker von der Geschichte her Sankt Angnes diese verrückte Geschichte mit diesem Röckerrad, ne?

01:00:19: Das finde ich so.

01:00:21: Sankth Paul Auch da diese Sache rund um Ludwig Stollwerk Pralinen für den Papst.

01:00:30: Aber glaube ich auch, dass dieser Bau nach der Restaurierung nächstes Jahr einen neuen Glanz entstehen wird.

01:00:37: und Sankt Maternus dieser irgendwie nie vollendete Bau mit diesen Jugendstil-Einflüssen.

01:00:44: Also insofern vielleicht drei Lieblings.

01:00:46: Ja gut wir machen unseren Einfluss gelten.

01:00:48: Es gibt dreimal ihren Kopf dann hiermals in dem entsprechenden Kirchen.

01:00:51: Wir kriegen das hin!

01:00:52: Ich bin da sehr zuversichtlich.

01:00:54: Wir haben schon alles bisher geschafft.

01:00:57: Wie jedem und jeder Person, die wir hier bei uns im Interview haben gibt es auch natürlich, wenn Dr.

01:01:02: Öpen die Kölschenfragen... Wir wollen nämlich genau wissen wie er zu Köln steht!

01:01:07: Und diese Kölchenfragen wird er uns jetzt in folgendem beantworten, denn wenn nicht in Kölnen wo sonst könnten sie wohnen?

01:01:15: Und warum gerade dort?

01:01:18: Auch da nicht eine Antwort so... Zwei gleich entweder in Brügge oder in Rom.

01:01:23: Warum?

01:01:24: Beides Städte wie Köln mit einer ähnlich reichen Geschichte und einfach wundervolle Städthe.

01:01:32: Welche kölschische Eigenschaft zeichnet sie persönlich

01:01:36: aus?

01:01:36: Da würde ich verweisen, fragen Sie meine Frauen, meine Kinder...

01:01:40: Das ist zu einfach!

01:01:43: Wir rufen Marmelian noch an.

01:01:45: Wir tragen das nach.

01:01:46: liebe Hörer Nehmen wir an, Sie sind übermorgen Oberbürgermeister in Gölge.

01:01:52: Was würden sie ändern?

01:01:54: Das würde mir ganz viel einfallen aber ich sage mal aus aktuellem Anlass.

01:01:58: Ich würde dafür sorgen dass das köllnische Stadtmuseum wieder ins Zeughaus kommt und Dass das da nicht nur irgendwie Da untergebracht wird sondern dass es einfach einen vernünftigen Bau gibt wo die Stadtgeschichte Kölns einfach angemessen präsentiert werden

01:02:15: kann plus dass das Zeughaus auch als solches Alten bleibt, was ja momentan gerade vor sich hingammelt.

01:02:21: Genau, mitsamt der Umgebung.

01:02:23: Mitsamt die ganze Umgebungen?

01:02:24: Richtig!

01:02:24: Ja, die ganze umgebung leidet.

01:02:27: Wo ist denn Ihr Lieblingsplatz in Köln?

01:02:29: Also da würde ich mit Heinrich Böll sagen Der Lieblungsplatz, das hier eigentlich ein Lieblinsplätze ist In den romanischen Kirchenkölns

01:02:38: Schön Welche Kölnerinnen oder Kölners haben Sie beeinflusst oder beeindruckt?

01:02:42: Find' ich ganz schwierig.

01:02:43: Da könnte ich mit meinen Eltern anfangen über Allerhand Menschen, die mir in meinem Lebensweg über die Füße gelaufen sind und noch heute laufen.

01:02:57: Was machen Sie zwischen Weiberfastnacht- und Aschermittwochen?

01:03:00: Naja, Fastelorwenvierre!

01:03:03: Was machen sie zwischen Aschernmittwochen und Wieberfastelorwend?

01:03:07: Auch manchmal Fastelorenvierere aber ansonsten lebe ich mein Leben...

01:03:13: Wie heißt Ihre Kölsche Lieblingskneipe?

01:03:17: Auch da gibt's mehrere das von einem wird.

01:03:20: Wer wird es in der Isabelnstraße?

01:03:21: Da haben sich meine Großeltern kennengelernt.

01:03:24: Beim Kotlet essen wahrscheinlich,

01:03:26: ja eher beim Kölsch trinken und dann die sind in der Nähe zu meiner Wirkungsstätte, die Schreckenskammer und die kleine Glocke.

01:03:36: Ihr Lieblings-Kölsch könnte dementsprechend mit einem von diesen genannten zusammenhängen.

01:03:40: Ganz klar Reisdorf wie ich aus dem Siverns Füchteln.

01:03:48: Haben Sie denn auch ein kölches Lieblinsgericht?

01:03:51: Ja klar, den halben Hahn.

01:03:53: Kleine Mahlzeit zwischen Dorsch und schön vegetarisch

01:03:57: Aber auch ordentlich mit Ölisch und Moistat?

01:03:59: Das

01:03:59: gehört

01:04:00: dazu.

01:04:00: Sonst

01:04:01: gilt das

01:04:01: nicht.

01:04:02: Ich sehe es ganz genauso.

01:04:04: Ihr Lieblingsschimpfwort auf Kölsch unsere Lieblungsrubrik übrigens.

01:04:07: Da

01:04:07: fallen wir auch mehrere ein da würde ich mal sagen Pimokflabes und Kniesbüggel Und noch ein paar mehr warum?

01:04:14: Ich finde die sind nicht verletzend.

01:04:16: Bringen aber die Dinge klar auf den Punkt.

01:04:19: Bitte vervollständigen Sie den Satz.

01:04:21: Köln ist

01:04:23: ein Traum, würde ich sagen.

01:04:25: Boah!

01:04:27: Ja da können wir jetzt nichts mehr zu sagen.

01:04:29: Ein großes Danke an den Dr.

01:04:31: Öppen.

01:04:31: Wir durften hier zu Gast sein heute im Erzbischöflichen Aschiv.

01:04:35: Wir haben nicht sechs Etagen unterm Keller gehangen.

01:04:38: er hat keine Lederjacke und keine Peitsche an und auch keinen Lederhut Aber er hat Ahnung von allem und insbesondere von den Kölner Kirchen, davon hat er uns heute stark dran teilhaben lassen.

01:04:49: Ein großes Dankeschön!

01:04:51: Und wir haben schon noch mehr Ideen.

01:04:53: Willkommen uns wieder!

01:04:55: Vielen Dank!

01:04:57: Gehabt euch wohl und wir hören uns in zwei Wochen wieder.

01:05:00: Madadjoot

01:05:01: tschüss zusammen.

01:05:02: Das war die neuste Folge vom Köln-Ding der Woche und ich hoffe es hat euch gefallen.

01:05:07: Wenn ja, folgt uns auf Instagram und Facebook.

01:05:12: Und auf TikTok da sind wir unter das Köln den zu finden.

01:05:16: auch auf PolyG sind wir natürlich zu finden weil es da

01:05:19: unseren Podcast gibt und auf

01:05:21: Spotify Apple RTL Plus überall da wo's Podcast gibt.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.