Das Köln Ding der Woche - Der Overather Kartoffelkrieg

Shownotes

Das Köln Ding der Woche – Der „Overather Kartoffelkrieg“ im Oktober 1923

Vor etwas mehr als 100 Jahren haben sich bizarre Szenen im sonst so beschaulichen Overath abgespielt:

Am 27. Oktober 1923 fielen hungernde Kölner im Bergischen Land ein und räumten ganze Kartoffelfelder leer.

Doch die Bauern aus Overath, Much und Umgebung wehrten sich und stellten eine Bürgerwehr auf.

Frank und Uli erzählen in diesem Köln-Ding der Woche die ganze Geschichte dieses sogar mit Waffen ausgetragenen Konflikts, der als "Overather Kartoffelkrieg" in die Geschichte einging.

Links

Der „Overather Kartoffelkrieg“ im Oktober 1923

https://www.koeln-lotse.de/2022/10/20/der-overather-kartoffelkrieg-im-oktober-1923/

Die Produktion dieses Podcasts erfolgte durch YM Audio Productions

https://www.ym-productions.de/

Transkript anzeigen

00:00:10: Ach, die Zeiten sind nicht heiter, immer schlechter wird die Welt.

00:00:32: Jeder denkt, wie komme ich weiter und wie rette ich mein Geld?

00:00:35: Alle reden, alle schreien, niemand ist mehr froh gestimmt.

00:00:38: Ach, wie sind die Zeiten schlimm, heißt es überall.

00:00:41: und wenn sie sich über die Wirtschaft klagen.

00:00:44: Mit diesem aufheiterten Liedtext aus dem Jahre XXIII von Otto Reuter begrüßen wir euch zu einer heutigen Folge über ganz viele Nullen und der alten Weisheit, die dümmsten Bauern, haben die dicksten Kartoffeln.

00:00:55: Und hier ist der Mann, der bei den Namen Linda Sieglinde, Nikola und Bint hier nicht direkt an eine neue Girlband denkt, sondern an festkochende oder melige Ad-Apple, unser Leben Uli.

00:01:06: Wir gegenüber sind der Mann, der sich mit nullen Bestens auskennt.

00:01:10: Der eine Milliarde, eine Billion und auch Phantasionen sofort an den Nullen erkennt.

00:01:17: Das ist niemand geringerer als Frank Mausbach.

00:01:21: Die größte Null haben wir ebenfalls mitgebracht.

00:01:23: Das war jetzt ein bisschen gemein, aber lustig.

00:01:26: Das ist nämlich unser vollkommen überbezahlter Tontechniker, Janik, der natürlich keine Null ist, das wir nur so rausgerutschen.

00:01:42: Hallo.

00:01:46: Es müssen wirklich Szenen sein, die kann man sich heute kaum noch vorstellen.

00:01:52: Gölschen hatten schlichtweg Schliss für alle, die nicht Gölsch so gut sprechen können.

00:01:56: Schliss heißt Hunger, also richtig heiß Hunger hatten die.

00:01:59: Es war die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und alle hatten wirklich einfach nur noch Hunger.

00:02:05: Und deswegen sind die Gölschen raus aus Land und haben versucht, sich irgendwas zu essen, zu besorgen.

00:02:09: Man kennt das eigentlich nur noch nach dem Zweiten Weltkrieg von den Hamsterfahrten.

00:02:14: Die sind äußerst bekannt.

00:02:15: Aber was nach dem Ersten Weltkrieg passiert, es ist so ein bisschen in Vergessenheit geraten.

00:02:19: Die Köychen auf jeden Fall sind mit dem Zuch nach Overrad und Hornrad gefahren.

00:02:23: Das ist im Bergischen.

00:02:25: Und haben da einfach die Kartoffelfelder der Bergischen Buren geplündert.

00:02:31: Das wollten die Buren natürlich nicht so ohne weiteres auf sich sitzen lassen.

00:02:34: Die haben sich wiederum schützend vor ihre Schelder gestellt.

00:02:38: Die hatten auch entsprechend das Werkzeug dabei, so was wie Missgabeln und Rechpflege.

00:02:42: Und haben dann ihre Kartoffeln beschützt.

00:02:45: Und das war natürlich... schon eine dramatische Ereignisse.

00:02:49: Wir reden auch jetzt nicht von ein, zwei, drei, das werden wir gleich noch erklären, die da waren, sondern wir reden von hunderten von Menschen, die da aufeinander geprahlt sind.

00:02:56: Vor allen Dingen in den Städten Deutschlands, der damals zwei jungen, aber schon krisenden Weimarer Republik, war die Lebensmittelversorgung disastrous und da machte Köln keine Ausnahme.

00:03:05: Die Menschen versetzten Schmuck, Uhren, Geschirre oder Teppische, um an Lebensmittel zu kommen.

00:03:10: Denn das nahezu wertlos gewordene Papiergeld wollte keiner haben und war so beliebt wie gebrauchtes Toilettenpapier.

00:03:16: Was kostete denn den Centner Kartoffeln zu der Zeit?

00:03:19: Das kann ich dir nicht sagen, aber ich habe ein anderes Beispiel.

00:03:23: Ja doch, ich kann es dir wohl sagen, ich glaube, Milliardenmark.

00:03:26: Drei

00:03:27: Milliardenmark.

00:03:28: Drei Milliardenmark.

00:03:28: Aber ich habe hier ein Beispiel, wo man ungefähr mal erkennen kann, wieso der Preisverfall in den zwanziger Jahren war.

00:03:36: Vor dem Krieg kostete ein Kilogramm Roggenbrot etwa ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... Von ein Euro.

00:03:49: Eine Mark zwanzig.

00:03:51: November neunzehnunddreinzwanzig.

00:04:07: Das ist der Höhepunkt der Hyperinflation.

00:04:10: Da stieg der Preis auf sage und schreibe zweihundertdreiunddreißig Milliarden mark.

00:04:16: Aber das war ja klar, da konnte sich keiner mehr was leisten.

00:04:19: Das Geld war ja schneller entwertet, als du es auch von der Bank geholt hast oder von deinem Arbeitgeber gekriegt hast.

00:04:24: Also wir wollen jetzt auch keine geschichtliche Abhandlung über den ersten Weltkrieg machen und die Inflation darüber nur mal so kurz.

00:04:30: zusammenfassend.

00:04:31: Also wir haben den ersten Weltkrieg, oder sagen wir so, der erste Weltkrieg von XIV bis XIII, XIX, XIV bis XIX, XIII hatte Millionen von Opfer gekostet und der vom Kaiser geführte zwei Frontenkrieg der Deutschen war aussichtslos und besiegelte das Ende des deutschen Kaiserreichs.

00:04:46: Der Versailler Vertrag von XIX besiegelte dann die Niederlage und Deutschland wurde als Kriegsschuldiger benannt.

00:04:53: Dies bedingte auch immense Reparationszahlungen der Deutschen.

00:04:56: Und wo kein Geld, da schulden.

00:04:58: Und da ist die Infusion dann nicht mehr ganz so weit.

00:05:00: Vor allen Dingen, wenn man glaubt, man könnte die Lösung dadurch herbeischaffen, wenn man einfach neue Geldnoten druckt.

00:05:08: Oh, okay.

00:05:09: So, was haben die Kölchen jetzt aus dieser fast ausweglosen Situation gemacht?

00:05:13: Ja gut,

00:05:13: die hatten halt wahnsinnig Schliss.

00:05:15: Also, überlegt euch mal.

00:05:16: Geld war faktisch nichts mehr wert.

00:05:18: Also Geld hatte keinen Wert mehr.

00:05:20: Du musst es irgendwas zum Tauschen nehmen, irgendwas, was irgendeinen Wert hatte, um an Lebensmittel ranzukommen.

00:05:26: Und deswegen wurde alles eingepackt.

00:05:28: Porzellan, Besteck, Teppische, Bilder, was weiß ich, irgendwas.

00:05:33: Und damit sind die Kölchen raus auf das Land gefahren und haben versucht es, zunächst versucht es einzutauschen.

00:05:40: Und ein beliebtes Gut dabei waren tatsächlich Kartoffel, also Erdbe, weil die hatten den großen Vorteil, die konnte sie relativ gut transportieren, die kannst du gut verwerten, die kann es auch relativ gut lagern und lange lagern.

00:05:52: Deswegen war das ein bestimmtes Ding.

00:05:55: Jetzt haben die Hamsterfahrer aber eigentlich ein bisschen übertrieben, ein bisschen sehr übertrieben.

00:06:02: Indem die nämlich nicht einfach nur getauscht haben, sondern was haben die gemacht?

00:06:06: Die haben Schöp und Hau mitgenommen, sind auf die Felder und haben einfach die Felder der Kartoffelbauern im Bergischen, jetzt in dem Fall darüber erzählen, das war vielleicht eine Eifel der gleiche, haben die einfach geplündert.

00:06:18: Die

00:06:18: Bure hat dann natürlich schon kein großes Spaß daran, weil die wollten auch.

00:06:24: Ihren Kartoffeln selber behalten.

00:06:26: Ende Oktober neuseinzwanzig spitzte sich dann die Situation komplett zu.

00:06:31: Die Bahn hatte sogar Sonderzüge zum Kartoffelkauf von Köln nach Oferath eingesetzt.

00:06:35: Die bergischen Bauern ahnten bereits, dass das eine minder gute Idee ist, wenn aus dem Kartoffelkauf wurde, nämlich dann ein Kartoffelklau.

00:06:44: und baden um Polizeiunterstützung.

00:06:47: Dies aber vergebens.

00:06:48: Daher griffen die Bergischen Bauern zur Selbsthilfe und formierten sich am sechsten, zwanzig Oktober, dreiundzwanzig am Bahnhof, um die Kölner daran zu hindern, das Bahnhofsgelände überhaupt zu verlassen.

00:06:58: Das muss man sich mal so vorstellen, ne?

00:07:00: Da kommt ein Zuch voller, hungernder Kölner mit Schöp und Hau.

00:07:04: Und auf der anderen Seite stehen die Bergischen Bauern mit Dreschpflegeln und Miesgabeln, um ihr Hab und Gut und ihre Kartoffeln zu verteidigen.

00:07:11: ist ja klar, das ganze Ding, das konnte eigentlich gar nicht gut ausgehen.

00:07:15: Ja, das war sogar so, dass in Moch die Kirschenglocken geläutet haben, um noch mehr Hilfe herbeizurufen, weil so viele Leute kamen.

00:07:22: Es kam also zu einer Wüstenprügelei, doch die zahlenmäßig überlegenen Kölner konnten die Kette rund um den Bahnhof durchbrechen.

00:07:29: Das erschreckende Ergebnis, ein erschossener Kölner, ein erschlagener Bauer, zahlreiche schwer verletzte, geplünderte Höfe und zentnerweise gestohlene Kartoffeln.

00:07:39: Bei den toten Bauern könnte es sich um den erst-twanzigjährigen Acker-Gehilfen Emil van Drenke gehandelt haben, der in Folge seiner Verletzung, neunzehnunddreinzwanzig, am siebenundzwanzigsten Oktober verstarb.

00:07:50: Wir haben die Todesanzeige von dem gefunden und ... Da wird das nicht ganz wirklich benannt, was passiert ist.

00:07:57: Als die Todesanzeige lautet.

00:07:59: Am siebenzehn, Oktober, Dreiundzwanzig, Nametags um Dreieinhalb Uhr, also halb vier, verschieht in Folge eines Unglücksfalles mein Ackergelbe her Emil van Dränke im Jugendlichen Alter von achtundzwanzig Jahren.

00:08:10: Treuer Pflichterfüllung hat seinem jungen Leben ein Ende bereitet.

00:08:14: Und der Rest ist nicht mehr ganz so wichtig.

00:08:15: Aber da steht nirgendwo drin, dass der arme Kerl von den wütenden Kölner Mob, und so muss man es wirklich mal nennen, erschlagen worden ist.

00:08:22: Ähm, letztendlich... Dann haben die Ovarata gesagt, also da passiert uns nicht nochmal.

00:08:26: Mit Unterstützung von Arbeiter und Bergleuten aus dem Umland stellten die Ovarata-Bauern eine tausend Fünfhundert-Mann-Schlage-Bürgerwehr auf.

00:08:33: Da muss man sich mal weg tun.

00:08:35: Der nächste Kartoffelsonderzug aus Köln am neunundzwanzigsten Oktober, dreiundzwanzig, das ist jetzt gar nicht so lange her, das seh mich genau zwei Tage später, kam nur bis Honrad.

00:08:44: Das ist ungefähr eine Station vor Ovarat.

00:08:48: Mit Waffengewalt wurde der Lokführer gezwungen, den Zug zu stoppen und nach Köln zurückzufahren.

00:08:52: Aber auch dabei kam es zu heftigen Auseinandersetzungen und je nach Quelle starben dabei ein bis vier Menschen.

00:08:59: Auch dazu gibt es ein Artikel aus dem Mucher-Tageblatt von zwei Tagen später vom einendreißigten Oktober.

00:09:06: Ich zitiere.

00:09:07: Sonntag war der Andrang der Plünderer in der Gegend von Oberrad und Maria Linden äußerst stark.

00:09:12: Mancher Hof und manches Haus wurde völlig ausgeplündert, nicht allein von Kartoffeln, sondern auch vom Getreide und Federvieh.

00:09:19: Das Letztere wurde mit Knüppeln drohtgeschlagen und in die Säcke gesteckt.

00:09:23: Also die Kölschen, die haben da wirklich alles geklaut, was nicht wahr.

00:09:27: Jetzt will ich das nicht verteidigen.

00:09:29: Die haben geklaut und die haben auch Gewalt angewendet.

00:09:32: Aber ich bitte so ein ganz, ganz klein bisschen um Verständnis für die Situation.

00:09:36: Die hatten einfach Hunger.

00:09:37: Die waren nahe des Verhungerns.

00:09:39: Die mussten irgendwas tun.

00:09:41: Das heißt nicht, dass das gut war, was die getan haben.

00:09:43: Ich will nur die Situation so ein bisschen erklären.

00:09:46: Tatsächlich ... hatte die französische Militärverwaltung.

00:09:49: Das war dieser Teil da hinten in der Ecke, im Bergischen, der war unter französischer Militärverwaltung.

00:09:54: Die hatten das bis jetzt einfach mal so treiben lassen.

00:09:57: Aber das konnten sie jetzt wirklich nicht mehr so mit ansehen, nachdem es auch mehrere Tote gab.

00:10:02: Also, was ist?

00:10:03: Die haben einfach mal tausend französische Soldaten dahingesetzt, haben den Zugverkehr unterbrochen und diese tausend Soldaten standen jetzt schwer bewaffnet an den Overrater-Gadoffelfeldern und haben aufgepasst, dass das nicht weitergeht.

00:10:16: Beruhigt hat sich die Lage erst, sagen wir mal, bei der Währungsreform.

00:10:22: Die alte Mark wurde auf die Rentenmark im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November, im November Mark bekamst du eine Rentenmark.

00:10:47: Also das muss

00:10:48: ich weg tun.

00:10:48: Das ist eine Eins mit zwölf Nullen.

00:10:51: Also eine Eins mit zwölf Nullen ist eine Billion und dazu hast du eine Rentenmark bekommen.

00:10:57: Ja, und bereits vierundzwanzig waren die Tagesausflügel aus Köln mit reichlich neuer Währung in den Taschen wieder im bergischen Land willkommen.

00:11:05: Also dann hat sich die Situation ein bisschen geklärt.

00:11:07: Es war auf einmal wieder Geld mit einem gewissen Wert im Spiel.

00:11:11: Man konnte Dinge kaufen, musste sie nicht vom Acker klauen.

00:11:13: Und so gesehen hat sich die Situation dann Gott sei Dank etwas beruhigt.

00:11:17: Und da sind wir auch sehr glücklich darüber.

00:11:19: Wir sind ja auch sehr froh über die Nachbarschaft mit dem Bergischen und deswegen einen schönen Jeroz an alles vor dem Bergischen lebt.

00:11:25: An Oberrat, Much, Rösrat, Hornrat und wo so alle sind.

00:11:29: Schön, dass ihr da seid.

00:11:30: Und ich verspreche euch, wir kommen nicht mehr, eure Erpe zu klauen.

00:11:35: Ich hab noch eine Frage.

00:11:38: Warum ist denn Köln als Stadt noch ziemlich glimpflich durch die Inflation gekommen?

00:11:44: Weil die Kölnchen immer gut maggeln konnten.

00:11:45: Ja, auch deshalb natürlich.

00:11:48: Der frühere Chef des Stadtmuseums, Werner Schäfke, hat diese Zeit jetzt in dem Buch Kölner Geldgeschichte, kann man im Marzellenverlag kaufen, festgehalten.

00:11:58: Einer der wenigen, der die Chancen der Inflation erkannte, war wer?

00:12:02: Ardenauer.

00:12:03: Dokonrat, genau.

00:12:05: Er schreibt, der Herr Chef, wenn man die Tragik der arbeitslosen, hungernden außer Acht lässt, kann man mit der Inflation als Taktiker auch leider wunderbar spielen, sagt Chefke und verrät einen genialen Trick, der der damalige Kölner Oberbürgermeister aus dem Hölzschir gezaubert hat.

00:12:22: Adenauer nahm nämlich, neunzehntzwanzig, einen Kredit von hundert Millionen Reichsmark auf, investierte in seine Heimatstadt, baute unter anderem die Hafenanlage in Niel, das Hansau Hochhaus, gerne die Folge mal, du hast Hansau Hochhaus nochmal hören, und gab den Auftrag zum Beispiel zu Bau der Messehalle in Düks.

00:12:41: Der Enkel des Altkanzlers Konrad Adenauer, sieben siebzig, sagte, ohne diese weit sichtigen Maßnahmen würde Köln heute arm und bedeutungslos dastehen.

00:12:49: Gut.

00:12:50: Ich

00:12:50: kann mal behaupten, kann ja auch keiner nachprüfen, aber ich will das nicht mal so stehen.

00:12:54: Aber durch diese öffentlichen Aufträge konnte er damals rund acht tausend Notstandsarbeiter beschäftigen.

00:13:00: Das heißt, es waren drei in dreißig Küchen damit beschäftigt, täglich für zwanzigtausend Leute Essen zu machen, um die dramatische Not zu lindern.

00:13:08: Und die Stadt ging schließlich als Gewinner aus der Inflation hervor.

00:13:12: Und sie konnte als kröllendes Ganzen die Schulden später mit ihrem eigenen gedruckten Geld zurückzahlen.

00:13:19: Das

00:13:19: war mal schlau.

00:13:21: Das war mal richtig schlau.

00:13:22: So wurden die Schulden Adenauers zu Kölns Glücksfall.

00:13:26: Liebe Hörer, macht trotzdem keine Schulden jetzt, weil die Inflation läuft nicht mehr ganz so stark, auch wenn sie läuft.

00:13:33: Das fluppt Hücknimmie, so wie das damals war.

00:13:37: Vielen Dank, dass ihr zugehört habt.

00:13:39: Viele Grüße insbesondere ins Bergische.

00:13:42: Wir schwören mir Gummer jetzt Nimi for Bay mit Chip und Hau und Glau und euch die Ecker leer.

00:13:46: Wir machen es einfach nicht mehr und wir schwören das.

00:13:49: Und wenn das passieren sollte, ruft uns an der Frank und ich und auch der vollkommen überbezahlte Janik, stellen uns an die Felder und verteidigen eure Feldfrüchte.

00:13:58: Falls.

00:13:59: Der ein oder andere uns einen Kommentar schicken will zu dieser Folge, falls ihr uns bewerten wollt, falls ihr uns was sagen wollt, falls ihr sagen wollt, das war richtig, das war falsch, das war jo, das war schlecht.

00:14:08: Meldet euch gerne, wir freuen uns sehr, sehr, sehr, sehr über jeden Kommentar, der kommt.

00:14:13: Und falls ihr dann noch ganz groß rauskommen wollt, gebt uns fünf Sternchen in all diesen obligatorischen Portalen, dann sind wir richtig glücklich.

00:14:22: In dem Zusammenhang, vielen Dank, Mardit Jod und bis in zwei Wochen.

00:14:27: Tschüss zusammen.

00:14:32: Das war die neuste Folge vom Köln-Ding der Woche und ich hoffe es hat euch

00:14:37: gefallen.

00:14:38: Wenn ja folgt

00:14:39: uns auf Instagram und Facebook und auf TikTok, da sind wir unter das Köln-Ding zu finden.

00:14:47: Auch auf PolyG sind wir natürlich zu finden, weil es da unseren Podcast gibt und auf Spotify, Apple, RTL Plus, überall da wo es Podcast gibt.

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